<?xml version="1.0" encoding="UTF-8"?>
<rss version="2.0"
	xmlns:content="http://purl.org/rss/1.0/modules/content/"
	xmlns:wfw="http://wellformedweb.org/CommentAPI/"
	xmlns:dc="http://purl.org/dc/elements/1.1/"
	xmlns:atom="http://www.w3.org/2005/Atom"
	xmlns:sy="http://purl.org/rss/1.0/modules/syndication/"
	xmlns:slash="http://purl.org/rss/1.0/modules/slash/"
	>

<channel>
	<title>medien–gerecht &#187; Urheberrecht</title>
	<atom:link href="http://www.medien-gerecht.de/tag/urheberrecht/feed/" rel="self" type="application/rss+xml" />
	<link>http://www.medien-gerecht.de</link>
	<description>Im Spannungsfeld zwischen Medien und Recht</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 Jan 2012 09:11:05 +0000</lastBuildDate>
	<language>en</language>
	<sy:updatePeriod>hourly</sy:updatePeriod>
	<sy:updateFrequency>1</sy:updateFrequency>
	
		<item>
		<title>Digitale Gesellschaft &#8211; Nicht meine Interessenvertretung</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2011/05/27/digitale-gesellschaft-nicht-meine-interessenvertretung/</link>
		<comments>http://www.medien-gerecht.de/2011/05/27/digitale-gesellschaft-nicht-meine-interessenvertretung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 27 May 2011 08:13:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Digitale Gesellschaft]]></category>
		<category><![CDATA[IT-Recht]]></category>
		<category><![CDATA[Netzneutralität]]></category>
		<category><![CDATA[Rechtsanwälte]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medien-gerecht.de/?p=2119</guid>
		<description><![CDATA[Der Start der digitalen Gesellschaft war holprig und viel kritisiert. Auch hier im Blog wurde die Frage aufgeworfen, f&#252;r wen und f&#252;r was steht eigentlich die &#8220;Digitale Gesellschaft&#8221; und ihre Gr&#252;nder. Die Idee ist grunds&#228;tzlich interessant, doch die Umsetzung erschien im ersten Augenblick kaum, wenn nicht sogar unm&#246;glich. Nun hat sich die anf&#228;ngliche Euphorie oder [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Start der digitalen Gesellschaft war holprig und viel kritisiert. Auch <a href="http://www.medien-gerecht.de/2011/04/14/die-digitale-gesellschaft-lobbyverein-der-internetgemeinde/">hier im Blog</a> wurde die Frage aufgeworfen, f&#252;r wen und f&#252;r was steht eigentlich die &#8220;Digitale Gesellschaft&#8221; und ihre Gr&#252;nder. <a href="http://digitalegesellschaft.de/idee/">Die Idee</a> ist grunds&#228;tzlich interessant, doch die Umsetzung erschien im ersten Augenblick kaum, wenn nicht sogar unm&#246;glich.</p>
<p>Nun hat sich die anf&#228;ngliche Euphorie oder Aufregung gelegt und die Digitale Gesellschaft hat ihre Arbeit aufgenommen. Leider scheinen sich die Bef&#252;rchtungen zu best&#228;tigen, dass die Digitale Gesellschaft nicht die Interessen einer modernen medieninteressierten (und -kompetenten) Bev&#246;lkerung vertritt. Dies lassen jedenfalls die j&#252;ngsten &#196;u&#223;erungen der Digitalen Gesellschaft und von Sprecher <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Markus_Beckedahl">Markus Beckedahl</a> vermuten.</p>
<p>Anl&#228;sslich des eG8 <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/netzpolitik/0,1518,764238,00.html">bereitete der Spiegel das umstrittene Thema Netzneutralit&#228;t auf</a>. Neben einem Sprecher der Telekom kommt auch die Digitale Gesellschaft zu Wort. Netzneutralit&#228;t, das Verhindern einer &#8220;Zwei-Klassen-Gesellschaft&#8221; im Internet d&#252;rfte eines der wichtigsten Anliegen der Interessenvertretung sein. Umso &#252;berraschender die &#196;u&#223;erungen der Digitalen Gesellschaft. Das Gesch&#228;ftsmodell der Provider Internet-Flatrates anzubieten, gehe nicht mehr auf. In Konsequenz m&#252;ssten diese abgeschafft oder teurer werden.</p>
<p>W&#228;hrend gleichzeitig die Politik bestrebt ist Breitband-Internetversorgung mit bestimmten Bandbreiten als <a href="http://dejure.org/gesetze/TKG/78.html">Universaldienst </a>durchzusetzen und damit die Anbieter zu einem fl&#228;chendeckenden Ausbau der Netze zu bewegen, steht die Aussage von der Digitalen Gesellschaft in diametralem Widerspruch dazu. Wer h&#246;here Preise f&#252;r den Zugang ins Internet unter dem Deckmantel der &#8220;Netzneutralit&#228;t&#8221; fordert, f&#252;hrt gleichzeitig eine neue Zwei-Klassen-Gesellschaft ein: Die, die sich den Internetzugang leisten k&#246;nnen und diejenigen, die es nicht k&#246;nnen.</p>
<p>Sieht so die k&#252;nftige digitale Gesellschaft aus?</p>
<p>Dem Kollegen Ziegelmeyer<a href="http://www.cmshs-bloggt.de/archives/6851"> flog heute morgen mit einer anderen &#196;u&#223;erung &#8220;das Blech weg&#8221;</a>. Anlass, die Behauptung Beckedahls die aktive und medenkompetente Nuztung sei nur mit st&#228;ndigen Urheberrechtsverletzungen m&#246;glich. Der IT- und Urheberrechtler wird sich bei der Aussage verwundert die Augen reiben. Das kann nicht ernst gemeint sein, oder? Die Nachfrage eines Kollegen wird bei<a href="https://twitter.com/#!/netzpolitik/status/74013432206200832"> Twitter prompt bejaht</a>.</p>
<p>Es mag sein, dass das Internet viele Menschen dazu verleitet Urheberrechtsverletzungen zu begehen. Sei es durch Filesharing oder dem Verlinken, Posten von Artikeln, Bildern, Videos in Blogs und Sozialen Netzwerken. Das zu tun, bedeutet jedoch nicht, dass man Medienkompetenz beweist. Im Gegenteil. Medienkompetenz ist der bewusste und kompetente (!) Umgang mit den zur Verf&#252;gung stehenden Medien. Dieser ist durchaus auch ohne Urheberrechtsverletzung m&#246;glich. Sollte dies ein Weckruf sein, um f&#252;r eine Reform des Urheberrechts zu pl&#228;dieren, dann ist er gr&#252;ndlich schiefgegangen.</p>
<p>Mit solchen Thesen ist die digitale Gesellschaft jedenfalls nicht meine Interessenvertretung als medienkompetentem Internetnutzer. Sorry.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medien-gerecht.de/2011/05/27/digitale-gesellschaft-nicht-meine-interessenvertretung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>22</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Deine Bilder geh&#246;ren immer dir &#8211; flickr nutzt Twitpic &#8220;Skandal&#8221; zur Aufkl&#228;rung</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2011/05/13/deine-bilder-gehoren-immer-dir-flickr-nutzt-twitpic-skandal-zur-aufklarung/</link>
		<comments>http://www.medien-gerecht.de/2011/05/13/deine-bilder-gehoren-immer-dir-flickr-nutzt-twitpic-skandal-zur-aufklarung/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 13 May 2011 05:36:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[flickr]]></category>
		<category><![CDATA[Social Web]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medien-gerecht.de/?p=2103</guid>
		<description><![CDATA[Bei twitter und im Web konnte man in den letzten Tagen viel &#252;ber die &#196;nderung von Nutzungsbedingungen bei dem Twitter Photodienst Twitpic lesen. Die aus dem amerikanischen Urheberrecht stammende umfassende Klausel zur Rechteeinr&#228;umung sorgte insbesondere im deutschsprachigen Web f&#252;r Irritationen. Grund daf&#252;r war die gleichzeitig kolportierte (?) Ank&#252;ndigung, Twitpic w&#252;rde Bilder von Prominenten k&#252;nftig durch eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bei twitter und im Web konnte man in den letzten Tagen viel &#252;ber die &#196;nderung von Nutzungsbedingungen bei dem Twitter Photodienst <a href="http://www.twitpic.com">Twitpic</a> lesen. Die aus dem amerikanischen Urheberrecht stammende umfassende Klausel zur Rechteeinr&#228;umung sorgte insbesondere im deutschsprachigen Web f&#252;r Irritationen. Grund daf&#252;r war die gleichzeitig kolportierte (?) Ank&#252;ndigung, Twitpic w&#252;rde Bilder von Prominenten k&#252;nftig durch eine Bildagentur vermarkten. Twitpic <a href="http://blog.twitpic.com/2011/05/your-content-your-copyrights/">entschuldigte sich eilig</a>.</p>
<p>Die vielen M&#246;glichkeiten im Social Web Informationen und Dokumente zu ver&#246;ffentlichen, haben die Nutzer allerdings auch daf&#252;r sensibilisiert, was mit diesen Inhalten passiert. Gerade bei Bildern reagieren Nutzer immer wieder sehr sensibel, wenn die nutzergenerierten Inhalte von dem Dienstanbieter f&#252;r andere Zwecke verwendetet werden sollen.</p>
<p>Mit gutem Beispiel geht nun Yahoo f&#252;r seinen  Bilderdienst <a href="http://flickr.com">flickr</a> voran. Yahoo nutzt den j&#252;ngsten Skandal und erl&#228;utert   seinen Nutzern die in den <a href="http://info.yahoo.com/legal/us/yahoo/utos/utos-173.html">AGB</a> enthaltene Rechteeinr&#228;umung in einem <a href="http://blog.flickr.net/en/2011/05/13/at-flickr-your-photos-are-always-yours/">Blogpost</a>. Neben der allgemeinen Rechteeinr&#228;umung zur Sicherstellung des Bilderdienstes hat es der Nutzer bei flickr tats&#228;chlich selbst in der Hand welche Rechte er Yahoo und anderen Nutzern an seinen Bildern einr&#228;umt. Er kann dabei sogar die freie Creative Commons Lizenz w&#228;hlen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medien-gerecht.de/2011/05/13/deine-bilder-gehoren-immer-dir-flickr-nutzt-twitpic-skandal-zur-aufklarung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Der BGH schickt den Perlentaucher baden</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2010/12/01/der-bgh-schickt-den-perlentaucher-baden/</link>
		<comments>http://www.medien-gerecht.de/2010/12/01/der-bgh-schickt-den-perlentaucher-baden/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 01 Dec 2010 10:01:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[BGH]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medien-gerecht.de/?p=1968</guid>
		<description><![CDATA[Der Rechtsstreit zwischen FAZ, SZ und Perlentaucher.de hat die n&#228;chste H&#252;rde genommen und geht gleichzeitig in die n&#228;chste Runde. Auf die Revision von FAZ und SZ hob der BGH das Berufungsurteil nun auf und verwies zur&#252;ck ans Berufungsgericht. Insofern ist der seiner Sache sehr sicher im Internet auftretenden Perlentaucher in Karlsruhe baden gegangen. Der BGH [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Rechtsstreit zwischen <a href="http://www.faz.net" target="_blank">FAZ</a>, <a href="http://www.sueddeutsche.de">SZ </a>und<a href="http://www.perlentaucher.de"> Perlentaucher.de</a> hat die n&#228;chste H&#252;rde genommen und geht gleichzeitig in die n&#228;chste Runde. Auf die Revision von FAZ und SZ <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=pm&amp;Datum=2010&amp;Sort=3&amp;nr=54209&amp;pos=0&amp;anz=229&amp;Blank=1">hob der BGH das Berufungsurteil nun auf und verwies zur&#252;ck ans Berufungsgericht</a>. Insofern ist der seiner Sache sehr sicher im Internet auftretenden Perlentaucher in Karlsruhe baden gegangen.</p>
<p>Der BGH stellte sich zwar grunds&#228;tzlich hinter die Auffassung des Berufungsgericht, sah die Angelegenheit jedoch dezidierter, dass im Einzelfall entschieden werden m&#252;sse, ob es sich bei den Rezensionen um ein selbst&#228;ndiges Werk im Sinne von § 24 UrhG handele oder nicht. Nur im ersteren Fall, d&#252;rfe der Perlentaucher die Rezensionen auch frei verwerten. Eine pauschale Verwertungsm&#246;glichkeit lehnte der BGH damit ab.</p>
<p>Es bleibt den Urteilstext abzuwarten, aber letztlich eine konsequente und wenig &#252;berraschende Entscheidung.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medien-gerecht.de/2010/12/01/der-bgh-schickt-den-perlentaucher-baden/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>iPhone Jailbreak und Unlock durch Librarian of Congress in den USA legalisiert</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2010/07/26/iphone-jailbreak-und-unlock-durch-librarian-of-congress-in-den-usa-legalisiert/</link>
		<comments>http://www.medien-gerecht.de/2010/07/26/iphone-jailbreak-und-unlock-durch-librarian-of-congress-in-den-usa-legalisiert/#comments</comments>
		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 19:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Copyright]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Jailbreak]]></category>
		<category><![CDATA[Library of Congress]]></category>
		<category><![CDATA[Obama]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medien-gerecht.de/?p=1904</guid>
		<description><![CDATA[Es ist ein kleiner Paukenschlag, was die Library of Congress heute im Federal Register der USA ver&#246;ffentlicht hat: Das Umgehen eines Kopierschutzes auf einer DVD ist zur Verwendung kleiner Teile in kritischen Werken zul&#228;ssig Das Umgehen einer Softwarebeschr&#228;nkung um auf einem Mobiltelefon rechtm&#228;&#223;ig erworbene Programme zu installieren &#8211; Bekannt als &#8220;Jailbreak&#8221; fpr das iPhone Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein kleiner Paukenschlag, was die Library of Congress heute im <a href="http://www.copyright.gov/1201/2010/RM-2008-8.pdf" target="_blank">Federal Register</a> der USA ver&#246;ffentlicht hat:</p>
<ol>
<li>Das Umgehen eines Kopierschutzes auf einer DVD ist zur Verwendung kleiner Teile in kritischen Werken zul&#228;ssig</li>
<li>Das Umgehen einer Softwarebeschr&#228;nkung um auf einem Mobiltelefon rechtm&#228;&#223;ig erworbene Programme zu installieren &#8211; Bekannt als &#8220;Jailbreak&#8221; fpr das iPhone</li>
<li>Der Unlock eines Mobiltelefons um dieses mit einem anderen Mobilfunkanbieter zu verwenden, sofern dieser das zul&#228;sst, verst&#246;&#223;t nicht gegen das Urheberrecht.</li>
</ol>
<p><strong>Hintergrund US Copyright Law</strong></p>
<p>Aus Europa mag es zun&#228;chst verwundern, warum die Parlamentsbibliothek solch eine Vorschrift erlassen kann. Der Grund liegt im amerikanischen Urheberrechtsgesetz besser gesagt in seinem umstrittenen &#196;nderungsgesetz dem <a href="http://www.copyright.gov/legislation/dmca.pdf" target="_blank">Digital Millenium Copyright Act</a> (DMCA). Dieses verbietet die Umgehung von technischen Ma&#223;nahmen zum Schutze des Urheberrechts (&#228;hnlich aber weitergehender als <a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/95a.html" target="_blank" title="&sect; 95a UrhG: Schutz technischer Ma&szlig;nahmen">§ 95a UrhG</a>). Dieses Verbot wird jedoch durch Section 1201(a)(1)(B) Copyright Act wieder beschr&#228;nkt, damit die Werke im Rahmen des &#8220;fair use&#8221; genutzt werden k&#246;nnen. Die Beschr&#228;nkungen werden nach dem Gesetz durch die Library of Congress und das Copyright Register festgelegt. Nach Abschluss des Verfahrens verk&#252;ndet der Leiter der amerikanischen Nationalbibliothek die neuen Beschr&#228;nkungen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Mit der heutigen Entscheidung hat die Library of Congress das Urheberrecht und den verfassungsrechtlich verankerten Gedanken des &#8220;fair uses&#8221; deutlich gest&#228;rkt. Mit dem DMCA war gerade fair use stark beschnitten worden. Zwar hat die Library of Congress hinsichtlich der Umgehung von Kopierschutzmechanismen auf DVDs lediglich einige bestimmte F&#228;lle erlaubt, jedoch Apple Inc. hart getroffen. Mit der Legalisierung von Jailbreak und Unlock sind damit die zwei bedeutensten Beschr&#228;nkungen des iPhones in den USA in &#8220;Gefahr&#8221;. Hinsichtlich des Jailbreaks steht f&#252;r Apple ein ganzes Gesch&#228;ftsmodell auf dem Spiel.</p>
<p>Update: Ein Netlock ist auch weiterhin m&#246;glich. Jedoch ist die Umgehung eins Netlocks keine Urheberrechtsverletzung an der Software. Wer ein Netlock umgeht, verst&#246;&#223;t daher lediglich gegen die Vertragsbedingungen des urspr&#252;nglichen Carriers.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medien-gerecht.de/2010/07/26/iphone-jailbreak-und-unlock-durch-librarian-of-congress-in-den-usa-legalisiert/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>WLAN-Urteil: Eine Pressemitteilung macht noch kein Obiter Dictum</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2010/06/02/wlan-urteil-eine-pressemitteilung-macht-noch-kein-obiter-dictum/</link>
		<comments>http://www.medien-gerecht.de/2010/06/02/wlan-urteil-eine-pressemitteilung-macht-noch-kein-obiter-dictum/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 13:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[BGH]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medien-gerecht.de/?p=1848</guid>
		<description><![CDATA[Nun ist der Urteilstext des BGH-Urteils zur St&#246;rerhaftung eines WLAN-Betreibers im Internet auf der Seite abmahnwahn-dreipage.de ver&#246;ffentlicht worden (Direktlink PDF). Nach der Ver&#246;ffentlichung war gro&#223; &#252;ber eine Begrenzung der Abmahnkosten im Sinne des § 97a Abs. 2 UrhG spekuliert worden, den das Gericht in der Pressemitteilung (leider) in einem Klammersatz erw&#228;hnte, obwohl auf den Fall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist der Urteilstext des BGH-Urteils zur St&#246;rerhaftung eines WLAN-Betreibers im Internet auf der Seite <a href="http://abmahnwahn-dreipage.de/">abmahnwahn-dreipage.de </a>ver&#246;ffentlicht worden (<a href="http://abmahnwahn-dreipage.de//Mitteilung/BGH%20Urteil%20vom%2012.%20Mai%202010,%20Az.%20I%20ZR%20121_08.pdf" target="_blank">Direktlink PDF</a>). Nach der Ver&#246;ffentlichung war gro&#223; &#252;ber eine Begrenzung der Abmahnkosten im Sinne des <a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/97a.html" target="_blank" title="&sect; 97a UrhG: Abmahnung">§ 97a Abs. 2 UrhG</a> spekuliert worden, den das Gericht in der Pressemitteilung (leider) in einem Klammersatz erw&#228;hnte, obwohl auf den Fall nicht anzuwenden.</p>
<p><a href="http://www.medien-gerecht.de/2010/05/12/wlan-entscheidung-viel-laerm-um-nichts-ueberraschendes/" target="_blank">Wie bereits erw&#228;hnt</a>, wurde im Anschluss vom Untergang der Abmahnanw&#228;lte, einem Ende der Massenabmahnung, einer schwerwiegendem R&#252;ckschlag f&#252;r Abmahnende&#8230; kurz gesagt mit einem obiter dictum zu <a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/97a.html" target="_blank" title="&sect; 97a UrhG: Abmahnung">§ 97a Abs. 2 UrhG</a> gerechnet. Doch wie vermutet: In dem Urteil findet sich dazu kein Wort.</p>
<p>Das Urteil konzentriert sich im Gegenteil auf die wesentlichen Aspekte des Falls:</p>
<ol>
<li>Der Anschlussinhaber haftet nicht als T&#228;ter einer Urheberrechtsverletzung auf Schadensersatz, wenn ein Dritter diese &#252;ber sein WLAN surft. Um diesen Vorwurf zu entkr&#228;ften trifft Ihn die skund&#228;re Beweislast. Der Beweis zum Zeitpunkt im Urlaub zu sein, reicht f&#252;r eine Entlastung aus.</li>
<li>Der Anschlussinhaber muss sich dies anders als bei einem Ebay-Account (Halsband-Entscheidung) zurechnen lassen.</li>
<li>Auch eine Teilnahmerhaftung scheidet mangels Vorsatz aus.</li>
</ol>
<p>Damit ist eine Haftung des WLAN-Betreibers schnell aus dem Weg ger&#228;umt, sofern er glaubhaft machen kann, nicht T&#228;ter bzw. Teilnehmer der Urheberrechtsverletzung zu sein.</p>
<p>Anders als die Durchsetzbarkeit des Schadensersatzanspruches stuft der BGH den Unterlassungsanspruch ein. Hier bejaht der BGH, dass der Betreiber eines nicht ausreichend gesichertem WLAN als St&#246;rer auf Unterlassen in Anspruch genommen werden kann. Die schlechte Absicherung sei ad&#228;quat kausal f&#252;r die Urheberrechtsverletzung und eine verkehrs&#252;bliche vorhandene Sicherung k&#246;nne von dem Betreiber verlangt werden. Eine Anwendung von <a href="http://dejure.org/gesetze/TMG/10.html" target="_blank" title="&sect; 10 TMG: Speicherung von Informationen">§ 10 TMG</a> schloss das Gericht, wohl mangels Eigenschaft als Diensteanbieter, aus.</p>
<p>Das Urteil mag nicht das Ende urheberrechtlicher Abmahnungen sein, jedoch ist es eine begr&#252;&#223;enswerte Kl&#228;rung der Rechtslage hinsichtlich der St&#246;rerhaftung des WLAN-Betreiber f&#252;r Dritte.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medien-gerecht.de/2010/06/02/wlan-urteil-eine-pressemitteilung-macht-noch-kein-obiter-dictum/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>2</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Freie Fahrt f&#252;r Stuttgart 21 &#8211; Urheberrecht steht Teilabriss nicht im Weg</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2010/05/21/freie-fahrt-fuer-stuttgart-21-urheberrecht-steht-teilabriss-nicht-im-weg/</link>
		<comments>http://www.medien-gerecht.de/2010/05/21/freie-fahrt-fuer-stuttgart-21-urheberrecht-steht-teilabriss-nicht-im-weg/#comments</comments>
		<pubDate>Fri, 21 May 2010 05:40:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bahn]]></category>
		<category><![CDATA[Stuttgart 21]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medien-gerecht.de/?p=1835</guid>
		<description><![CDATA[Der Stuttgarter Bahnhof darf im Rahmen des Projekts Stuttgart 21 von einem Kopfbahnhof in einen Durchgangsbahnhof umgebaut werden. Dabei k&#246;nnen Teile des bisherigen Bauwerks (Seitenfl&#252;gel und eine gro&#223;e Freitreppe im Inneren des Geb&#228;ude) abgerissen werden. Der Erbe des Architekten Paul Bonatz hatte vor dem LG Stuttgart die Deutsche Bahn verklagt, da der geplante Abriss seine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Stuttgarter Bahnhof darf im Rahmen des Projekts Stuttgart 21 von einem Kopfbahnhof in einen Durchgangsbahnhof umgebaut werden. Dabei k&#246;nnen Teile des bisherigen Bauwerks (Seitenfl&#252;gel und eine gro&#223;e Freitreppe im Inneren des Geb&#228;ude) abgerissen werden. Der Erbe des Architekten Paul Bonatz hatte vor dem LG Stuttgart die Deutsche Bahn verklagt, da der geplante Abriss seine Urheberrechte an dem Funktionalbau beeintr&#228;chtige.</p>
<p>Das Gericht teilte seine Auffassung in dem gestern verk&#252;ndeten Urteil (<a href="http://dejure.org/dienste/vernetzung/rechtsprechung?Text=17 O 42/10" target="_blank" title="LG Stuttgart, 20.05.2010 - 17 O 42/10: Architekten und Ingenieure - Teilabriss des Stuttgarter ...">17 O 42/10</a>) nicht. Eine differenzierte Interessenabw&#228;gung ergab, dass im konkreten Fall das Interesse des Eigent&#252;mers dem Erhaltungsinteresse des Erben &#252;berwiegt. Das Gericht best&#228;tigte zwar, dass es sich um ein einheitliches Werk der Baukunst handelt und dieses durch den Umbau wesentlich ver&#228;ndert w&#252;rde. Doch das Gericht sah auch, dass es sich bei einem Bahnhof um einen Funktionsbau handelt, der st&#228;rker Ver&#228;nderungen auf Grund seiner Funktion ausgesetzt sei als andere Bauwerke.</p>
<p>Zudem <a href="http://www.urheberrecht.org/news/3956/" target="_blank">f&#252;hrte das Gericht aus</a>, falle bei einem Ablauf der Urheberrechte in 16 Jahren das Urheberpers&#246;nlichkeitsinteresse des Erben bei der Interessenabw&#228;gung weniger stark ins Gewicht. Dies ist insbesondere daher wichtig, da in Angesichts der langen Bauzeit von Stuttgart 21, das Urheberrecht mit Fertigstellung des Projekts erloschen sein wird.</p>
<p>Mit dem Urteil hat das LG Stuttgart damit klargestellt, dass bei Funktionsbauten Urheberpers&#246;nlichkeitsrechte einen Umbau im Rahmen der Funktion nicht grunds&#228;tzlich entgegenstehen. Dies ist letztlich nur konsequent, da auch der Urheber im vollen Bewusstsein der Funktion und deren Fortentwicklung im Laufe seiner Urheberrechtsdauer das Werk entworfen hat. Das Gericht hat mit seiner Entscheidung letztlich zur Erhaltung des Werkes beigetragen, denn der Eigent&#252;mer h&#228;tte ansonsten auch einen kompletten Abriss des Geb&#228;udes vornehmen k&#246;nnen, denn diesem steht § 14 UhrG nicht entgegen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medien-gerecht.de/2010/05/21/freie-fahrt-fuer-stuttgart-21-urheberrecht-steht-teilabriss-nicht-im-weg/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Boomerang f&#252;r Bushido &#8211; Wo kein Urheberrecht, da keine Abmahnung</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2010/03/24/boomerang-fuer-bushido-wo-kein-urheberrecht-da-keine-abmahnung/</link>
		<comments>http://www.medien-gerecht.de/2010/03/24/boomerang-fuer-bushido-wo-kein-urheberrecht-da-keine-abmahnung/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 06:45:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Bushido]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiat]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medien-gerecht.de/?p=1782</guid>
		<description><![CDATA[Bushido ist bekannt f&#252;r markige Texte und massenhafte Abmahnungen, wegen Verletzung seiner Urheberrechte durch das Downloaden und Anbieten seiner Titel &#252;ber Tauschb&#246;rsen. Nach der &#8211; noch nicht rechtskr&#228;ftigen &#8211; Entscheidung des Landgerichts Hamburg fehlt es allerdings bei einigen Titeln des Rappers gerade daran. Das Gericht hielt es f&#252;r erwiesen, dass Bushido zumindest bei 8 seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bushido ist bekannt f&#252;r markige Texte und massenhafte Abmahnungen, wegen Verletzung seiner Urheberrechte durch das Downloaden und Anbieten seiner Titel &#252;ber Tauschb&#246;rsen. Nach der &#8211; noch nicht rechtskr&#228;ftigen &#8211; Entscheidung des Landgerichts Hamburg fehlt es allerdings bei einigen Titeln des Rappers gerade daran. Das Gericht hielt es f&#252;r erwiesen, dass Bushido zumindest bei 8 seiner erfolgreichen Titel di<a href="http://www.stern.de/kultur/musik/gerichtsurteil-bushido-klaut-songs-und-muss-blechen-1553128.html" target="_blank">e Urheberrechte einer franz&#246;sischen Gothic-Band verletzt </a>hat. Das Gericht urteilte, dass die Verwendung der Melodien keine freie Bearbeitung im Sinne des <a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/24.html" target="_blank" title="&sect; 24 UrhG: Freie Benutzung">§ 24 Abs. 1 UrhG</a> darstellt. Konsequenz: Die Platten wandern in den Schredder und Bushido muss Schadensersatz f&#252;r seine Urheberrechtsverletzung zahlen.</p>
<p>Sollte das Urteil rechtskr&#228;ftig werden, w&#228;re damit klar, dass Bushido kein Urheberrecht an den besagten Titel besitzt oder besa&#223;. Die Abmahnungen wegen dieser Titel waren somit gegenstandslos. Ob jetzt eine Schadensersatzwelle der Betroffenen auf Bushido hereinbricht?</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medien-gerecht.de/2010/03/24/boomerang-fuer-bushido-wo-kein-urheberrecht-da-keine-abmahnung/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>4</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Psystar meldet Insolvenz an</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2009/05/27/psystar-meldet-insolvenz-an/</link>
		<comments>http://www.medien-gerecht.de/2009/05/27/psystar-meldet-insolvenz-an/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 27 May 2009 00:17:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Insolvenz]]></category>
		<category><![CDATA[Psystar]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medien-gerecht.de/?p=1479</guid>
		<description><![CDATA[Das Kapitel &#8220;Psystar&#8221; d&#252;rfte rechtlich und in der Geschichte von Apple (und damit auch in diesem Blog) bald ausgeschrieben sein. Psystar hat in Florida mittlerweile Insolvenz nach Chapter 11 angemeldet. Damit d&#252;rfte das Ende des Macclone Herstellers jedenfalls besiegelt sein. Apple d&#252;rfte allerdings die Nachricht mit einem weinenden und einem lachenden Auge gelesen haben, denn [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Kapitel &#8220;Psystar&#8221; d&#252;rfte rechtlich und in der Geschichte von Apple (und damit auch in diesem Blog) bald ausgeschrieben sein. <a href="http://i.tuaw.com/2009/05/26/psystar-files-for-chapter-11-tucks-tail-between-legs/">Psystar hat in Florida mittlerweile Insolvenz nach Chapter 11 angemeldet</a>. Damit d&#252;rfte das Ende des Macclone Herstellers jedenfalls besiegelt sein. </p>
<p>Apple d&#252;rfte allerdings die Nachricht mit einem weinenden und einem lachenden Auge gelesen haben, denn mit der Er&#246;ffnung des Insolvenzverfahrens ist der Prozess wegen der Urheberrechtsverst&#246;&#223;e erstmal auf Eis gelegt.  Je nach Ausgang des Insolvenzverfahrens wohl f&#252;r immer. Damit w&#228;re die f&#252;r Apple entscheidende Best&#228;tigung, das die Kopplung von OS X an die eigene Hardware rechtm&#228;&#223;ig ist weiterhin offen. </p>
<p>Auf der anderen Seite wird in den kommenden Wochen vom Insolvenzgericht alles &#252;ber Psystar ans Licht getragen, wie etwa m&#246;gliche Geldgeber (und evtl. Konkurrenten). Auch d&#252;rfte mit der Er&#246;ffnung des Insolvenzverfahrens auch der Verkauf von Macclones eingestellt werden. An der Infinite Loop wird wohl die Freude &#252;berwiegen.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medien-gerecht.de/2009/05/27/psystar-meldet-insolvenz-an/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>0</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>BGH l&#228;utet das Ende der online Videorekorder ein</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2009/04/22/bgh-laeutet-das-ende-der-online-videorekorder-ein/</link>
		<comments>http://www.medien-gerecht.de/2009/04/22/bgh-laeutet-das-ende-der-online-videorekorder-ein/#comments</comments>
		<pubDate>Wed, 22 Apr 2009 15:34:39 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[BGH]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
		<category><![CDATA[Onlinevideorekorder]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>
		<category><![CDATA[Urteil]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medien-gerecht.de/?p=1461</guid>
		<description><![CDATA[Der BGH hat heute eine Unterlassensklage gegen den Onlinevideorekorder Shift.TV f&#252;r zul&#228;ssig erkl&#228;rt. Der BGH analysierte dabei zwei unterschiedliche Methoden, die bei solche Gesch&#228;ftsmodellen in Betracht kommen, die manuelle Aufnahme f&#252;r einen Dritten und die automatisierte Aufnahme, die durch den Kunden angesto&#223;en wird. Der erste Fall ist dabei eindeutig eine Verletzung von Urheberrechten, da die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der BGH hat heute eine Unterlassensklage gegen den Onlinevideorekorder <a href="http://www.shift.tv/">Shift.TV</a> <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&#038;Art=en&#038;Datum=Aktuell&#038;Sort=12288&#038;nr=47755&#038;linked=pm&#038;Blank=1">f&#252;r zul&#228;ssig erkl&#228;rt</a>. Der BGH analysierte dabei zwei unterschiedliche Methoden, die bei solche Gesch&#228;ftsmodellen in Betracht kommen, die manuelle Aufnahme f&#252;r einen Dritten und die automatisierte Aufnahme, die durch den Kunden angesto&#223;en wird.</p>
<p>Der erste Fall ist dabei eindeutig eine Verletzung von Urheberrechten, da die manuelle Aufnahme und anschlie&#223;ende Verbreitung durch einen Dienstleister gegen die Rechte des Sendeunternehmens aus <a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/87.html" target="_blank" title="&sect; 87 UrhG: Sendeunternehmen">§ 87 Abs. 1 UrhG</a> verst&#246;&#223;t.</p>
<p>Problematischer hingegen ist die automatisierte Variante. Weil in dem Fall der Kunde die Aufnahme anst&#246;&#223;t, was im Rahmen der Privatkopie, wie beim eigenen Videorekorder zu Hause, von § 53 UhrG gedeckt sein k&#246;nnte. Der BGH hat nun geurteilt, dass auch in dem Fall von einem Versto&#223; gegen Urheberrecht auszugehen ist, da ein automatisiertes Verfahren nur dann von <a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/53.html" target="_blank" title="&sect; 53 UrhG: Vervielf&auml;ltigungen zum privaten und sonstigen eigenen Gebrauch">§ 53 UrhG</a> gedeckt sein k&#246;nnte, wenn tats&#228;chlich eine Aufnahme nur dem jeweiligen Nutzer, der sie angesto&#223;en hat zur Verf&#252;gung gestellt wird. </p>
<p>Das d&#252;rfte nat&#252;rlich bei keinem dieser Dienste der Fall sein, schlie&#223;lich werden nicht tausende von Vioderecordern bzw. Sat-Receivern eingesetzt. Die anschlie&#223;ende Verbreitung der verschl&#252;sselten Sendungen &#252;ber Torrent und Mirrorsites, wie etwa bei <a href="http://www.onlinetvrecorder.com">OnlineTVRecorder</a> spricht klar gegen die automatisierte Einzelaufnahmel&#246;sung.</p>
<p>Mit dem Urteil d&#252;rfte nun eine Klagewelle der Privatsender auf die entsprechenden Diensteanbieter zukommen. Schlie&#223;lich handelt es sich hier um lukrative Dienstleistungen, die eigenen Angeboten im iTunes Store oder den eigenen Pay-per-View Angeboten wie <a href="http://www.maxdome.de/">Maxdome</a> oder <a href="http://rtl-now.rtl.de/">RTLNow</a> im Wege steht. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medien-gerecht.de/2009/04/22/bgh-laeutet-das-ende-der-online-videorekorder-ein/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
		<item>
		<title>Erzwingt Google Books ein neues globales Urheberrecht?</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2009/03/19/erzwingt-google-books-ein-neues-globales-urheberrecht/</link>
		<comments>http://www.medien-gerecht.de/2009/03/19/erzwingt-google-books-ein-neues-globales-urheberrecht/#comments</comments>
		<pubDate>Thu, 19 Mar 2009 12:59:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

		<guid isPermaLink="false">http://www.medien-gerecht.de/?p=1172</guid>
		<description><![CDATA[Der B&#246;rsenverein des deutschen Buchhandels sieht das Ende des Abendlandes und die FAZ stimmt gleich mit ein. Worum geht&#8217;s? Das umstrittenste Projekt auf dem Gebiet des Urheberrechts: Google Books. Mit einer amerikanischen Sammelklage (&#8220;class action&#8221;) haben sich Verlage, Autorenvertreter gegen die Digitalisierung von B&#252;chern durch google gew&#228;hrt. Wie in solchen Verfahren &#252;blich, endete das ganze [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der B&#246;rsenverein des deutschen Buchhandels <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~EEADFBE2D64E9489B96A115D147378F07~ATpl~Ecommon~Scontent.html">sieht das Ende des Abendlandes und die FAZ stimmt gleich mit ein</a>. Worum geht&#8217;s? Das umstrittenste Projekt auf dem Gebiet des Urheberrechts: Google Books.</p>
<p>Mit einer amerikanischen Sammelklage (&#8220;class action&#8221;) haben sich Verlage, Autorenvertreter gegen die Digitalisierung von B&#252;chern durch google gew&#228;hrt. Wie in solchen Verfahren &#252;blich, endete das ganze mit einem Vergleich, der Google den Weg f&#252;r die Digitalisierung frei macht und den Verlagen und Autoren einen Teil vom Kuchen sichert. Aus amerikanischer Perspektive ein fairer Deal und alle sind gl&#252;cklich.</p>
<p>Google st&#252;tzte sich in dem Verfahren auf das &#8220;Fair-Use&#8221; Prinzip, das im deutschen Urheberrecht so nicht existiert. Statt geregelter Ausnahmen, wie etwa der Privatnutzung im deutschen Urheberrecht, arbeitet das amerikanische Copyright Law mit &#8220;Fair Use&#8221;. Dies setzt zun&#228;chst nat&#252;rlich eine Urheberrechtsverletzung voraus, die dann aber durch Fair Use gerechtfertigt werden kann. Anders als die klar geregelten Ausnahmen im deutschen Urheberrecht ist Fair Use aber haupts&#228;chlich eine Frage der besseren Argumentation innerhalb wager Parameter, die erf&#252;llt sein m&#252;ssen. Die Karten f&#252;r Google standen daher (schon immer) ganz gut.</p>
<p>Wie der Artikel zu Recht schreibt, hat der Ausgang des Verfahrens Auswirkungen f&#252;r alle Autoren/Verl&#228;ger in den USA. Mit anderen Worten, Google darf dann s&#228;mtliche B&#252;cher die in den USA erschienen sind digitalisieren. Das betrifft nat&#252;rlich auch ausl&#228;ndische Urheber. Da Urheberrechte jeweils nur f&#252;r das jeweilige Land gelten, klingt dies als amerikanische L&#246;sung noch nicht weiter dramatisch. Allerdings ist Google Books nicht auf die USA beschr&#228;nkt, sondern weltweit im Internet abrufbar.</p>
<p>Konsequenz wird sein, dass ein Buch von einem deutschen Autoren &#252;ber Google Books (auf englisch) abrufbar sein wird, w&#228;hrend in Deutschland eine solche digitalisierte Vervielf&#228;ltigung gegen das Urheberrecht verst&#246;&#223;t, sofern der Urheber nicht zugestimmt hat. Lange und komplizierte Verfahren mit &#228;u&#223;erst ungewissem Ausgang werden die Folge sein. Welches Recht ist anwendbar? K&#246;nnte ein deutsches Urteil &#252;berhaupt gegen Google (in den USA) vollstreckt werden?</p>
<p>Der B&#246;rsenverein und der Autor des Artikels f&#252;rchten, dass sich Autoren durch die Entwicklung be&#228;ngstigt sehen k&#246;nnten und weniger ver&#246;ffentlichen werden. Sollte dies der Fall sein, w&#228;re das Urheberrecht (gerade in den USA) umgekehrt worden und der Schutz des Autors und die F&#246;rderung der geistigen Vielfalt aufgegeben worden. Das zu verhindern w&#228;re Aufgabe der Politik. Doch die k&#228;mpft gerade mit der Finanzkrise. Au&#223;erdem, was w&#252;rde eine sch&#228;rfere deutsche, franz&#246;sische, englische oder gar amerikanische L&#246;sung bringen?  Zeigt sich hier nicht ein grundlegendes Problem der national beschr&#228;nkten Urheberrechte und eines globalen Internets? Ist es nicht ein harmonisiertes Urheberrecht oder eine bessere weltweite Durchsetzbarkeit von Urheberrechten, die hier Abhilfe schaffen kann? Google (Books) mag der Stein des Ansto&#223;es sein f&#252;r eine globalere Reform des Urheberrechts. </p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medien-gerecht.de/2009/03/19/erzwingt-google-books-ein-neues-globales-urheberrecht/feed/</wfw:commentRss>
		<slash:comments>1</slash:comments>
		</item>
	</channel>
</rss>

