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	<title>medien–gerecht &#187; Rundfunk</title>
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	<description>Im Spannungsfeld zwischen Medien und Recht</description>
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		<title>Sind Fake-Interviews von &#8220;Praktikant Johannes&#8221; wirklich Teil der Grundversorgung?</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2011/06/29/sind-fake-interviews-von-praktikant-johannes-wirklich-teil-der-grundversorgung/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Jun 2011 11:48:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Grundversorgung]]></category>
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		<description><![CDATA[Die &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind in der Offensive. Sie reformieren, expandieren und bedienen in k&#252;rzester Zeit auch neuste Kommunikationsformen: Neue Digitalsender, Mediatheken, Onlineauftritte, Facebook, Twitter, Tagesschau-App. Man hat den Eindruck kaum festigt sich ein neues Medium, die &#246;ffentlich-rechtlichen sind schon da. Das in einem dualen Rundfunksystem die Kritik und Reaktion nicht lange auf sich warten l&#228;sst, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten sind in der Offensive. Sie reformieren, expandieren und bedienen in k&#252;rzester Zeit auch neuste Kommunikationsformen: <a href="http://neo.zdf.de/">Neue </a><a href="http://kultur.zdf.de/">Digitalsender</a>, <a href="http://mediathek.zdf.de">Mediatheken</a>, <a href="http://www.daserste.de">Onlineauftritte</a>, <a href="https://www.facebook.com/tagesschau">Facebook</a>, <a href="https://twitter.com/#!/ZDFonline">Twitter</a>, <a href="http://www.tagesschau.de/app/index.html">Tagesschau-App</a>. Man hat den Eindruck kaum festigt sich ein neues Medium, die &#246;ffentlich-rechtlichen sind schon da. Das in einem dualen Rundfunksystem die <a href="http://www.presseschauder.de/warum-verlage-gegen-die-ard-klagen/">Kritik und Reaktion nicht lange auf sich warten l&#228;sst</a>, ist dabei nicht verwunderlich. Das neue technsiche &#220;bertragungswege auch dem &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunk offen stehen, hat das Bundesverfassungsgericht in epischer Breite in seinen Rundfunkurteilen ausgef&#252;hrt. Dank der Klage &#252;ber die Tagesschau-App wird demn&#228;chst ein weiteres Kapitel hinzukommen. Schwieriger zu beruteilen ist jedoch die inhaltliche Reichweite.</p>
<p><a href="http://danielbroeckerhoff.de/2011/06/28/zdf-kulturpalast-verkauft-epk-als-exklusiv-interview/">Der Journalist Daniel Br&#246;ckerhoff hat in seinem Blog</a> einen Beitrag des digitalen Spartenkanals ZDF.kultur kritisch hinterfragt, indem aus vorgefertigtem Promotionmaterial ein Interview durch einen Praktikanten geschnitten wurde. Ernst gemeinter Beitrag oder Satire? Sollte der Beitrag wirklich dem Zuschauer als Interview &#8220;verkauft&#8221; werden, so w&#228;re das ein eklatanter Versto&#223; gegen den Auftrag des &#246;ffentlich-rechtlichen Auftrags. Durch die verfassungsrechtliche Grundlage sind &#246;ffentlich-rechtliche Sender gehalten Informationen fundiert und korrekt dem B&#252;rger zu vermitteln. Nat&#252;rlich geh&#246;rt auch Unterhaltungsfernsehen und damit satirische Beitr&#228;ge zur Grundversorgung, wie es Musikantenstadl und Neues aus der Anstalt belegen.</p>
<p>Bei Beitr&#228;gen, die weder dem einen oder anderen wirklich zuzuordnen sind, muss sich ein &#246;ffentlich-rechtlicher Sender, die Nachfrage gefallen lassen, in welche Kategorie ein Beitrag f&#228;llt. Der verfassungsrechtliche Auftrag sch&#252;tzt den Zuschauer nicht vor schlechten Beitr&#228;gen, er erlaubt es allerdings &#246;ffentlich-rechtlichen Sendern ebenfalls nicht diesen Auftrag zu vergessen. Gleich welches Programm gezeigt wird.</p>
<p>&nbsp;</p>
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		<title>Teurer Stromausfall</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2008/06/26/teurer-stromausfall/</link>
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		<pubDate>Thu, 26 Jun 2008 06:12:18 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[EM 2008]]></category>
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		<description><![CDATA[Es waren nur 6 Minuten, vielen Fu&#223;ballfans kam es gestern jedoch wie eine Ewigkeit vor. Wegen eines heftigen Gewitters kam es gestern zu einem Stromausfall im UEFA International Broadcasting Center. Das hatte zur Folge, dass weltweit (in der ganzen Welt? Nein ein kleines Land im Zentrum Europas hatte sein eigenes Bild) das Spiel nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es waren nur 6 Minuten, vielen Fu&#223;ballfans kam es gestern jedoch wie eine Ewigkeit vor. Wegen eines heftigen Gewitters kam es gestern zu einem Stromausfall im UEFA International Broadcasting Center. Das hatte zur Folge, dass weltweit (in der ganzen Welt? Nein ein kleines Land im Zentrum Europas hatte sein eigenes Bild) das Spiel nicht mehr &#252;bertragen werden konnte. </p>
<p>Das ZDF schaltete den im Stadion sitzenden Reporter Bela Réthy per Telefon ein und &#252;berbr&#252;ckte die 6 Minuten die Pause. Als nach einer zweiten St&#246;rung die &#220;bertragung endg&#252;ltig zusammenbrach bewies sich die gute Kooperation zwischen dem ZDF und dem Schweizer Fernsehen als sehr hilfreich. Die Schweizer hatten als einzige keine St&#246;rungen, da sie aus Basel ihre eigenen &#220;bertragungsm&#246;glichkeiten an Wien vorbei nutzten. Das ZDF schaltete sich darauf hin in die &#220;bertragung ein, Bela Réthy weiterhin per Telefon im Kommentar, was zu einer leichten Versetzung von Bild und Ton f&#252;hrte.</p>
<p>Auf der Ehrentrib&#252;ne sah man UEFA-Pr&#228;sident Platini hektisch telefonieren. Er d&#252;rfte auch allen Grund haben, schlie&#223;lich hat die UEFA die Fernsehrechte teuer verkauft, es d&#252;rften in den kommenden Tagen wohl einige Sender auf der Matte stehen. </p>
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		<title>Propaganda-TV: Sarkozy schaltet 2009 den Rundfunk gleich</title>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 18:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
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		<description><![CDATA[Mit einer gro&#223;en Rede hat der franz&#246;sische Pr&#228;sident Sarkozy heute die Ergebnisse einer Rundfunkmodernisierungskommission entgegen genommen und gleichzeitig die k&#252;nftige &#196;nderung verk&#252;ndet. Ziel der Kommission war es vor allem die Finanzierung zu &#228;ndern. Nach dem Willen des Pr&#228;sidenten sollte keinerlei Werbung mehr im &#246;ffentlich rechtlichen Fernsehen gesendet werden.  Um das zu erreichen, werden k&#252;nftig Telekommunikationsunternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer gro&#223;en Rede hat der franz&#246;sische Pr&#228;sident Sarkozy heute die Ergebnisse einer Rundfunkmodernisierungskommission entgegen genommen und gleichzeitig die k&#252;nftige &#196;nderung verk&#252;ndet. Ziel der Kommission war es vor allem die Finanzierung zu &#228;ndern. Nach dem Willen des Pr&#228;sidenten sollte keinerlei Werbung mehr im &#246;ffentlich rechtlichen Fernsehen gesendet werden. </p>
<p>Um das zu erreichen, werden k&#252;nftig Telekommunikationsunternehmen mit einer Rundfunksteuer von 0,9 % auf ihren Umsatz besteuert. So kommen dank Telefon und Mobilfunk 380 Millionen Euro in die Rundfunkkasse weitere 300 Millionen kommen durch andere Steuererh&#246;hungen und die Franz&#246;sische Rundfunkgeb&#252;hr. Der Etat wird j&#228;hrlich von der Legislative neu festgesetzt.</p>
<p>Damit aber nicht genug gegen den Grundsatz der Staatsferne. Der Indendant von France Television wird k&#252;nftig von der Exekutive (wahlweise dem Elysee oder der Pr&#228;sidentengattin) bestimmt. Damit wird Sarkozy ab 2009 keine kritische Berichterstattung mehr erfahren, schlie&#223;lich geh&#246;rt der einflussreiche Privatsender TF1 einem guten Freund von Sarkozy, der ihn gerne auf seine Yachten oder mit seinen Flugzeugen in Urlaub schippert.</p>
<p>Deutschland kann sich freuen, dass es das Bundesverfassungsgericht als Garant der Rundfunkfreiheit hat.</p>
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		<title>Sendestopp f&#252;r Tita von Hardenberg mit Polylux</title>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 16:20:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Sparmaßnahme]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor wenigen Wochen kam es zum Eklat. Mit einem falschen Interview mit einem mutma&#223;lichen Junkee machte das Kommando Tito von Hardenberg auf unzureichende Recherchen der Fernsehredaktionen, wie der von Polylux aufmerksam. Bitter f&#252;r die Redaktion, denn zeitgleich pr&#252;fte der RBB weitere Sparma&#223;nahmen. Der RBB wollte dabei nicht mit dem Rasenm&#228;her &#252;ber alle Programme gehen, sondern [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Vor wenigen Wochen kam es zum Eklat. Mit einem falschen Interview mit einem mutma&#223;lichen Junkee machte das <a title="Kommando Tito" href="http://tito.blogsport.de/" target="_blank">Kommando Tito von Hardenberg</a> auf unzureichende Recherchen der Fernsehredaktionen, wie der von Polylux aufmerksam. Bitter f&#252;r die Redaktion, denn zeitgleich pr&#252;fte der RBB weitere Sparma&#223;nahmen.</p>
<p>Der <a href="http://www.dwdl.de/article/news_15933,00.html" target="_blank">RBB wollte dabei nicht mit dem Rasenm&#228;her &#252;ber alle Programme gehen</a>, sondern einzelne Produktionen g&#228;nzlich streichen. Neben einem kompletten Radiosender fiel das Los auf Polylux. Inwiefern das Debakel um das Kommando, die Entscheidung best&#228;rkt hat, steht allerdings in den Sternen.</p>
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		<title>Die Kanzlerin kritisiert Onlineexpansion von ARD und ZDF</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Nov 2007 18:11:28 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Merkel]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Zeitschriftentage]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Kanzlerin hat auf den Zeitschriftentagen am vergangenen Freitag die Expansionspl&#228;ne von ARD und ZDF im Internet kritisiert. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts sei kein Freibrief jetzt selbst zu definieren, was im Bereich Internet zur Grundversorgung geh&#246;re. Damit stellte sie sich hinter die Zeitungsverleger, die mit heftiger Ablehnung auf das leicht g&#246;nnerhaft wirkende Angebot von ZDF-Indendant [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Kanzlerin hat auf den <a href="http://www.zeitschriftentage.de">Zeitschriftentagen</a> am vergangenen Freitag die Expansionspl&#228;ne von ARD und ZDF im Internet kritisiert. Das Urteil des Bundesverfassungsgerichts sei kein Freibrief jetzt selbst zu definieren, was im Bereich Internet zur Grundversorgung geh&#246;re. Damit stellte sie sich hinter die Zeitungsverleger, die mit heftiger Ablehnung auf das leicht g&#246;nnerhaft wirkende Angebot von ZDF-Indendant Sch&#228;chter reagiert hatten, Zeitschriftenverlage k&#246;nnten sich ja an den Onlineangeboten von ARD und ZDF beteiligen.</p>
<p>Mit den Worten &#8220;Chats und Kontaktb&#246;rsen sind vom Grundversorgungsauftrag weit entfernt. Daher m&#252;ssen Grenzziehungen k&#252;nftig klar definiert werden.“ ebnet Angela Merkel den Weg zu der dringend notwendigen politischen Diskussion &#252;ber den &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunk und das Internet. So richtig ihr Appell doch war, so <a href="http://www.faz.net/s/RubAB001F8C99BB43319228DCC26EF52B47/Doc~EB7A553C25AD0403D89080E0226E5A7A1~ATpl~Ecommon~Scontent.html">wirkungslos</a> ist er jedoch. Da Rundfunnk traditionell keine Bundesangelegenheit ist, d&#252;rften ARD und ZDF von den Worten der Kanzlerin unbeeindruckt geblieben sein.</p>
<p>Die zust&#228;ndigen Ministerpr&#228;sidenten wagen es jedenfalls nicht, ihre Rundfunkanstalten zu kritisieren. Manch einer sieht im Erhalt des Saarl&#228;ndischen Rundfunks auch die Garantie f&#252;r den Erhalt seines Amtes und Landes. Wenn f&#252;r die Ministerpr&#228;sidenten &#246;ffentlich-rechtlicher Rundfunk zu solch einem Prestige werden kann, dann werden dort sicherlich keine allzu strengen Konzessionen gemacht.</p>
<p>Im Zweifel wird es Karlsruhe eh <del datetime="2007-11-18T17:58:47+00:00">(hin)</del>richten.</p>
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		<title>Karlsruhe st&#228;rkt ARD&amp;ZDF f&#252;r die Zukunft</title>
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		<pubDate>Tue, 11 Sep 2007 09:58:25 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
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		<description><![CDATA[In seinem heute verk&#252;ndeten Urteil hat das Bundesverfassungsgericht den &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunk weitgehend best&#228;rkt. Die Festsetzung der Geb&#252;hrenerh&#246;hung durch die Ministerpr&#228;sidenten im Jahr 2005 ist nicht mit Art. 5 GG vereinbar. Zwar &#228;ndert das Gericht nichts an dem Festsetzungsverfahren, die es bereits 1994 im 8. Rundfunkurteil festgelegt hatte, doch stellt es klar, dass der Gesetzgeber seinen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In seinem heute <a href="http://www.bverfg.de/entscheidungen/rs20070911_1bvr227005.html">verk&#252;ndeten Urteil </a>hat das Bundesverfassungsgericht den &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunk weitgehend best&#228;rkt. Die Festsetzung der Geb&#252;hrenerh&#246;hung durch die Ministerpr&#228;sidenten im Jahr 2005 ist nicht mit Art. 5 GG vereinbar. Zwar &#228;ndert das Gericht nichts an dem Festsetzungsverfahren, die es bereits 1994 im 8. Rundfunkurteil festgelegt hatte, doch stellt es klar, dass der Gesetzgeber seinen Spielraum im Rahmen der dritten Stufe der Geb&#252;hrenfestsetzung nicht zu medienpolitischen Zwecken verwenden darf. Au&#223;erdem m&#252;ssen die Abweichungsgr&#252;nde nachpr&#252;fbar sein, sollen sie verfassungsgerichtlich bestand haben.</p>
<p>Das Verfassungsgericht hat in dem Urteil, in gewohnter Manier, Rundfunkpolitik betrieben. Es hat klargestellt, dass auch und gerade in der aktuellen Entwicklung der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk notwendig ist. Gerade durch die starken wirtschaftlichen Interessen (wie bei Sat.1) im Medienbereich sprechen deutlich daf&#252;r, dass der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk weiterhin notwendig ist. </p>
<p>Auch im Rahmen der technischen Weiterentwicklung d&#252;rfen ARD und ZDF nicht beschr&#228;nkt werden. </p>
<p>Allerdings muss in diesem Rahmen die KEF strenger beurteilen, ob der von den Anstalten angemeldete bedarf, tats&#228;chlich notwendig und wirtschaftlich ist. Auch stellt das Bundesverfassungsgericht klar, dass ARD&#038;ZDF neben Geb&#252;hren sich auch durch Werbung und SPonsoring finanzieren d&#252;rfen. Dabei muss aber der Finanzierungsanteil durch Geb&#252;hren am gr&#246;&#223;ten bleiben.</p>
<p>Das Gericht hat insgesamt alle Positionen der Beteiligten genauer herausgestellt und Spielr&#228;ume st&#228;rker abgesteckt. Dennoch hat es ganz deutlich klargestellt, dass &#246;ffentlich-rechtlicher Rundfunk noch lange notwendig ist um die Rundfunkfreiheit zu gew&#228;hrleisten.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Umgeht der SR den Rundfunkstaatsvertrag?</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2007/08/11/umgeht-der-sr-den-rundfunkstaatsvertrag/</link>
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		<pubDate>Sat, 11 Aug 2007 11:09:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Saarland]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Privaten Rundfunkveranstalter kritisieren das neue Onlinemodell des Saarl&#228;ndischen Rundfunk und bezichtigen diesen den Rundfunkstaatsvertrag zu umgehen. Alles im Bereich des legalen kontert der SR. Die Antwort auf die aufgeworfene Frage, liegt auf der Hand, doch ist das auch wirklich gut?]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.privatfunk.de">Arbeitsgemeinschaft Privater Rundfunk (APR)</a> <a href="http://www.privatfunk.de/prm/TextPRM070809.html">kritisiert</a> die am kommenden Montag startenden &#8220;<a href="http://www.medien-gerecht.de/2007/08/08/deutsche-radiosender-entdecken-das-internet/">Webchannels</a>&#8221; des <a href="http://www.sr-online.de">Saarl&#228;ndischen Rundfunks</a> (SR).</p>
<p>Die APR wirft dem SR vor, dass sie mit diesem neuen Angebot die Festlegungen des <a href="http://www.alm.de/fileadmin/Download/Gesetze/RStV_9._Fassung__Mai_2007__o._Logo.pdf">Rundfunkstaatsvertrages</a> umgehen. In § 19 Abs. 7 RStV ist festgesetzt, dass die &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten die Gesamtzahl der 2004 bestehenden H&#246;rfunkangebote (sprich Sender) nicht &#252;berschreiten d&#252;rfen, mit der Ausnahme der parallelen analogen und digitalen Ausstrahlung. Die APR h&#228;lt die neuen Webchannels f&#252;r eigene H&#246;rfunkangebote, da sie als Endlosschleife programmiert, nicht das (komplette) H&#246;rfunkprogramm wiedergeben.</p>
<p>Der SR weist diese Kritik (siehe FAZ vom 11.08.2007 S. 37) zur&#252;ck und zieht sich auf den Standpunkt zur&#252;ck, die Webchannels seien kein Angebot im Sinne des RStV und schon gar kein eigenes H&#246;rfunkprogramm, da es sich lediglich um einen &#8220;Datenstrom&#8221; handele, wie es sie zu Hauf im Internet gebe.</p>
<p>Auf den ersten Blick scheint es sich um eine typische Sommerlochdebatte zu handeln, doch in Wirklichkeit stecken dahinter die gro&#223;en Probleme des (&#246;ffentlich-rechtlichen) Rundfunks der heutigen Zeit: Wie sind neue Verbreitungsformen (zB &#252;ber das Internet) mit dem Rundfunkbegriff vereinbar und daneben, die Frage (die sogar die EU-Kommission besch&#228;ftigt) wie weit d&#252;rfen die geb&#252;hrenfinanzierten Aktivit&#228;ten von ARD und ZDF im Internet gehen.</p>
<p>L&#246;st man sich beim Rundfunkbegriff von der klassischen Vorstellung der eletromagnetischen Schwingungen und bezieht das Internet als weitere &#220;bertragungsform mit ein, h&#228;tte dies insbesondere f&#252;r die Privatwirtschaft erhebliche Auswirkungen. Dadurch w&#252;rden private Streams und Casts im Internet auf einmal zu Rundfunk und w&#228;ren im Anwendungsbereich des RStV, was  eine Zulassung als privater Rundfunkanbieter mitsichbringen w&#252;rde.  Unter diesem Gesichtspunkt d&#252;rfte auch die APR die &#8220;Webchannels&#8221; des SR wohl kaum ernsthaft als eigenes H&#246;rfunkprogramm qualifizieren.</p>
<p>Schwierigkeiten bereitet au&#223;erdem die Subsumtion unter § 19 Abs. 7 RStV, der mit digitaler Verbreitung eben gerade nicht das Internet meint, sondern DAB und bzw. DVB-T /-H. Die Wiedergabe im Internet ist daher keine digitale Wiedergabe. Bei den Webchannels handelt es sich vielmehr um Telemedien. Diese d&#252;rfen die Rundfunkanstalten nach § 11 Abs. 1 RStV anbieten, sofern sie programmbezogen sind. In den Webchannels will der SR einzelne Sendeformate &#252;ber die Sendezeit hinaus anbieten. Dabei wird die Sendung nicht etwa als Podcast sondern als Webstream angeboten. Dabei kann es aber letztlich nicht auf die Form ankommen.</p>
<p>Die APR begr&#252;ndete seine Kritik aber au&#223;erdem mit dem Zusatzprogramm des <a href="http://www.dradio.de/">deutschlandradios</a> <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/D-Plus">D-Plus</a>, dass dieser nach einer Beschwerde des <a href="http://www.vprt.de/">VPRT</a> zum 31.07 einstellen musste. Jedoch ist der Fall mit den &#8220;Webchannels&#8221; nicht vergleichbar, da D-Plus auch digital &#252;ber DAB ausgestrahlt wurde und zudem v&#246;llig eigene Sendungen, die nicht vorher im deutschlandradio gesendet worden waren, verbreitete. D-Plus war ein unzul&#228;ssiges weiteres H&#246;rfunkprogramm. Die Webchannels des SR sind es nicht.</p>
<p>Die Sorgen der privaten Rundfunkveranstalter sind jedoch verst&#228;ndlich. Macht das Beispiel des SR Schule k&#246;nnten bald eine Flut von Webcasts der &#246;ffentlich-rechtlichen das Leben (bzw. das Einkommen) der Privaten schwer machen. Das Beispiel zeigt also wie reformbed&#252;rftig unsere Rundfunkordnung ist, und dies aufgrund der rasanten technischen Entwicklungen dringend erforderlich ist. Auf der einst halbwegs ausbalancierten Waage der dualen Rundfunkordnung verschiebt sich dadurch derzeit das Gewicht eindeutig zugunsten des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten (und damit auch zulasten der Geb&#252;hrentr&#228;ger).</p>
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		<title>Gemeinsames Orchester von SR und SWR geht in erste Spielzeit</title>
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		<pubDate>Fri, 20 Jul 2007 13:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Saarland]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach der Zusammenlegung von SWF und SDR zum SWR hatte dieser lange Zeit zwei Radiosinfonie Orchester. Eins in Baden-Baden (SDR) und eins in Kaiserslautern (SWF). Wenige Kilometer weiter westlich sitzt das renomierte RSO des finanzschwachen Saarl&#228;ndischen Rundfunks. Lange Jahre wurde in der Politik gerangelt. Da eine Abschaffung des SR aus Sicht des Saarlandes nicht in [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach der Zusammenlegung von SWF und SDR zum SWR hatte dieser lange Zeit zwei Radiosinfonie Orchester. Eins in Baden-Baden (SDR) und eins in Kaiserslautern (SWF). Wenige Kilometer weiter westlich sitzt das renomierte RSO des finanzschwachen Saarl&#228;ndischen Rundfunks. </p>
<p>Lange Jahre wurde in der Politik gerangelt. Da eine Abschaffung des SR aus Sicht des Saarlandes nicht in Frage kam und durch den strengen Sparkurs der SR von der KEF attestiert bekommt, am besten mit seinem Haushalt zu wirtschaften, machte man sich dran die einzelnen Bestandteile des SR bzw. angrenzenden SWR zu kritisieren. So stand lange das Radiosinfonieorchester in der Kritik. Warum m&#252;sse sich eine so kleine Anstalt ein teures Orchester leisten, wo es im Umkreis von 100km noch ein weiteres gibt. Dies sei mindestens eins zuviel. Nach langem Hin- und Her fand man im vergangenen Jahr die L&#246;sung: Die Orchester in Saarbr&#252;cken und Kaiserslautern werden zusammengelegt und k&#252;nftig an beiden Orten spielen. Das Orchester hei&#223;t nun mehr <a href="http://www.deutscheradiophilharmonie.de">Deutsche Radio Philarmonie</a>. </p>
<p>Am 13. September ist Auftakt in Kaiserslautern.</p>
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		<title>Sat.1: F&#252;r die Quote gehen wir auch &#252;ber (Doping-)Leichen</title>
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		<pubDate>Thu, 19 Jul 2007 21:25:56 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Rundfunk]]></category>
		<category><![CDATA[Tour de France]]></category>

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		<description><![CDATA[Erst werden die Nachrichten gestrichen und dann springt der Sender auf den von ARD/ZDF aus guten Gr&#252;nden abgestellten Tour-zug. F&#252;r Quote geht der angeschlagene Privatsender &#252;ber jegliche (moralische) Leichen, wie es scheint. ARD und ZDF kann es eigentlich nur freuen. Denn w&#228;hrend die beiden Sender sich auf etwas wie Ethik und m&#246;glicherweise sogar ihren Auftrag [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Erst werden die <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E48D831E570E24111B5F3181C23F4C6A9~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Nachrichten gestrichen</a> und dann springt der Sender auf den von ARD/ZDF aus <a href="http://www.medien-gerecht.de/2007/07/18/endlich-ist-schluss-mit-der-grossen-tourheuchelei/">guten Gr&#252;nden</a> abgestellten Tour-zug.</p>
<p>F&#252;r Quote geht der angeschlagene Privatsender &#252;ber jegliche (moralische) Leichen, wie es scheint. ARD und ZDF kann es eigentlich nur freuen. Denn w&#228;hrend die beiden Sender sich auf etwas wie Ethik und m&#246;glicherweise sogar ihren Auftrag besinnen, demonstriert Sat.1 wie wichtig der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk ist. Als Privatsender interessiert nur die Quote. Nachrichten werden dabei gestrichen, dubiose Sport&#252;bertragungen <a href="http://www.spiegel.de/sport/sonst/0,1518,495515,00.html">um jeden Preis</a> fortgesetzt.</p>
<p>Es ist daher dem ehemaligen Verfassungsrichter Klein zuzustimmen, wenn er <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~E14672748D4DD438897417C8AEA934BB9~ATpl~Ecommon~Scontent.html">vor diesem Hintergrund sagt</a>, dass auch trotz der Entwicklung der Technik den Privatsendern das Feld nicht &#252;berlassen werden kann. </p>
<p>Wenn ARD und ZDF mit ihrer &#8220;Expansionswut&#8221; immer mehr ins Zentrum der Kritik geraten, schadet Sat.1 der gesamten Branche des Privatfernsehens, indem der Sender zeigt, dass Verantwortung im Sinne der Rundfunkfreiheit noch lange nicht zu den selbstgesetzten Aufgaben der Privaten geh&#246;rt.</p>
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		<title>Rundfunkkommission empfiehlt niedrigere Geb&#252;hr auf Internet-PCs</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Sep 2006 07:22:17 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Computer]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<category><![CDATA[Rundfunkgebühr]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Rundfunkkommission der L&#228;nder, bestehend aus den zust&#228;ndigen Staatssekret&#228;ren f&#252;r Medien, hat sich gestern mit der Geb&#252;hrenpflicht f&#252;r Internet-PCs befasst. In gro&#223;er &#220;bereinstimmung kam sie zu dem Ergebnis, den Ministerpr&#228;sidenten zu empfehlen, die Rundfunkgeb&#252;hr auf Internet-PCs auf die niedrigere Geb&#252;hr von 5,52 abzusenken. Die Entscheidung d&#252;rfte auf der Tagung der L&#228;nderchefs Mitte Oktober getroffen werden. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Rundfunkkommission der L&#228;nder, bestehend aus den zust&#228;ndigen Staatssekret&#228;ren f&#252;r Medien, hat sich gestern mit der Geb&#252;hrenpflicht f&#252;r Internet-PCs befasst. In gro&#223;er &#220;bereinstimmung kam sie zu dem Ergebnis, den Ministerpr&#228;sidenten zu empfehlen, die Rundfunkgeb&#252;hr auf Internet-PCs auf die niedrigere Geb&#252;hr von 5,52 abzusenken. Die Entscheidung d&#252;rfte auf der Tagung der L&#228;nderchefs Mitte Oktober getroffen werden.</p>
<p>Das klingt sehr nach einer Arbeitsbeschaffungsma&#223;nahme f&#252;r die Landesparlamente, so kurz vor Weihnachten. Denn die &#196;nderung durch Staatsvertrag muss von allen 16 Landesparlamenten ratifiziert werden. Die W&#228;hler w&#252;rden sich sicherlich bedanken, wenn dies noch vor dem 01. Januar 2007 gesch&#228;he.</p>
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