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	<title>medien–gerecht &#187; OpenSource</title>
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	<description>Im Spannungsfeld zwischen Medien und Recht</description>
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		<title>Ist die Gnu Public Licence &#252;berhaupt noch zeitgem&#228;&#223;?</title>
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		<pubDate>Tue, 07 Jul 2009 07:50:02 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[BSD]]></category>
		<category><![CDATA[GPL]]></category>
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		<description><![CDATA[Unter Softwareentwicklern flammt eine alte Diskussion erneut auf, ist die Gnu Public License (GPL) &#252;berhaupt zeitgem&#228;&#223; und richtige Lizenz f&#252;r freie Softwareprojekte? Den Stein des Ansto&#223;es hat Daniel Jalkut mit seinem Artikel &#8220;Getting pretty lonely&#8221; ins Rollen gebracht. Jalkuts Beobachtungen und Fazit sind nicht neu, doch stellen f&#252;r die einen so etwas wie Gottesl&#228;sterung dar. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Unter Softwareentwicklern flammt eine alte Diskussion erneut auf, ist die Gnu Public License (GPL) &#252;berhaupt zeitgem&#228;&#223; und richtige Lizenz f&#252;r freie Softwareprojekte? Den Stein des Ansto&#223;es hat Daniel Jalkut mit seinem Artikel &#8220;<a href="http://www.red-sweater.com/blog/825/getting-pretty-lonely/">Getting pretty lonely</a>&#8221; ins Rollen gebracht.</p>
<p>Jalkuts Beobachtungen und Fazit sind nicht neu, doch stellen f&#252;r die einen so etwas wie Gottesl&#228;sterung dar. Jalkuts Problem mit der GPL (und das vieler anderer Software-Entwickler, wie ich selbst schon h&#228;ufig genug h&#246;ren durfte) ist das Copyleft der GPL. Das Copyleft der GPL wird h&#228;ufig (auch von Seiten der <a href="http://fsf.org">Free Software Foundation</a>, die die GPL entwickelt) als &#8220;Virus&#8221; bezeichnet. F&#252;r Jalkut d&#252;rfte der Begriff absolut treffend gew&#228;hlt sein, handelt es sich doch bei einem Virus in der Regel um eine Krankheit und somit einen negativ belegten Begriff.</p>
<p>Das Copyleft der GPL-Lizenz sorgt daf&#252;r, dass jede Weiterentwicklung, Erg&#228;nzung oder Ver&#228;nderung eines Softwarecodes der unter GPL lizenziert wurde, abermals unter der GPL lizensiert werden muss um sicherzustellen, dass die Software nicht durch minimale Ver&#228;nderungen unter einer anderen (wom&#246;glich kommerziellen) Lizenz ver&#246;ffentlicht werden kann. Das Copyleft ist insbesondere dann st&#246;rend, wenn Unternehmen in umfangreiche Softwarel&#246;sungen ein winziges Bauteil einprogrammieren, das welches unter der GPL lizensiert ist. Sofern diese Software weiterverteilt werden soll (also nicht nur f&#252;r den eigenen Gebrauch verwendet wird) muss sie dann, &#8220;dank&#8221; Copyleft unter der GPL weiterverbreitet werden und die Wertsch&#246;pfung aus der umfangreichen Entwicklungsarbeit ist f&#252;r das Unternehmen gleich Null.</p>
<p>Die Free Software Foundation r&#252;hmt sich auf ihrer Website damit, dass sie seit Jahren f&#252;r &#8220;essentielle Freiheiten&#8221; der Computer User k&#228;mpfen. Doch genau das wird in der aktuellen Diskussion in Frage gestellt. Wer f&#252;r Programme entwickelt oder solche verwendet die mit der GPL lizensiert sind, der ist nicht frei, so Jalkuts Vorwurf. Er ist auf immer und ewig an die GPL gebunden. Jalkuts These, dies schreckt eine Mehrheit von Entwicklern ab, die eben keine Glaubensfanatiker sind und alles unter der &#8220;freien&#8221; GPL lizensiert sehen wollen, sondern die sowohl f&#252;r kommerzielle als auch freie Entwicklungen offen sind. Matt Mullenweg, der Erfinder/Hauptentwickler des Blogsystems <a href="http://wordpress.org">WordPress</a>, <a href="http://ma.tt/2009/07/not-lonely-at-all/">h&#228;lt in der idealistischen Sichtweise der GPL dagegen</a>: WordPress ist eine gigantische Community, die sich pr&#228;chtig entwickelt dank der GPL, die so die Freiheiten der Nutzer garantiert.</p>
<p>Wie der <a href="http://daringfireball.net/linked/2009/07/06/mullenweg-gpl">Entwickler und Blogger John Gruber richtig feststellt</a>, reden die beiden aneinander vorbei. Der eine spricht von der Freiheit der Entwickler, der andere von der Freiheit der Nutzer. Die GPL ist an sich kein Teufelszeug. Das behauptet Jalkut allerdings auch nicht. Aber sie ist bei weitem nicht der heilbringende Gral f&#252;r den sie die FSF und auch Mullenweg halten. Allerdings liegt darin gleicherma&#223;en der Erfolg und Nachteil der GPL:</p>
<ol>
<li>Die GPL ist Endnutzer freundlich. Der Endnutzer kann ohne Lizenzgeb&#252;hren die Software verwenden und nach seinen W&#252;nschen anpassen. Das garantiert unter GPL lizensierter Software eine gro&#223;e Verbreitung (siehe allein WordPress und Linux) aber auch eine gro&#223;e Community, die diese Softwareprodukte weiterentwickeln, vieles darunter aber sicherlich auch halbwegs talentierte Freizeitcoder.</li>
<li>Die GPL ist Entwickler unfreundlich. F&#252;r einen Software-Entwickler ist die GPL kein Synonym f&#252;r Freiheit. In der Realtit&#228;t hat die GPL mehr etwas von einer Zwangsjacke. Wer sich als Softwareentwickler auf die GPL einl&#228;sst, in dem er etwa Zusatzmodule f&#252;r ein bestimmtes GPL-Softwareprodukt wie WordPress entwickelt, der wird etwa dieses Modul nicht angepasst auf ein andere Plattform nicht kommerziell vertreiben d&#252;rfen. Er muss das gleiche Produkt von der Pike auf neu entwickeln, um einer GPL Verletzung zu entgehen.</li>
</ol>
<p>Das ganze ist allerdings keine Frage, f&#252;r oder gegen OpenSource Software. OpenSource besteht nicht alleine aus der GPL-Lizenz, auch wenn das von der Free Software Foundation gerne mit Vehemenz vertreten wird. Daneben gibt es etwa die weitaus &#228;lteren OpenSource Lizenzen, wie die MIT oder BSD Lizenz. Auch hierbei handelt es sich um OpenSource Lizenzen und ebenfalls sehr erfolgreiche OpenSource-Programme verwenden diese Lizenzen, etwa FreeBSD oder Webkit um nur zwei beispiele zu nennen. Der Vorteil dieser Lizenzen ist allerdings, dass sie kein Copyleft besitzen und wenn der Entwickler oder ein Unternehmen will, kann es diese Softwareprodukte f&#252;r eigene kommerzielle Produkte verwenden. Dank dieser Lizenzen muss man sich der Entwicklung von <a href="http://www.apfelwiki.de/Main/MacOSX">Mac OS X</a> und Browsern wie <a href="http://www.apfelwiki.de/Main/Safari">Safari</a> oder Google Chrome erfreuen.</p>
<p>Beide freien Plattformen haben auch durch die kommerzielle Weiterentwicklung seitens Apple profitiert. Die Bef&#252;rchtung etwa der Free Software Foundation, dass die entsprechenden Programme damit v&#246;llig absorbiert werden und eigentlich der OpenSource Gemeinde nicht mehr zur Weiterentwicklung zur Verf&#252;gung stehen, haben sich nicht bewahrheitet. Die GPL hat mit dem Copyleft ein Schutzschild gegen das Auspl&#252;ndern der OpenSource Software durch gro&#223;e Softwarekonzerne wie etwa Microsoft im Sinn gehabt. Entwickler f&#252;r entsprechende Programme konnten sich sicher sein, dass ihre Software auf immer und ewig frei und kostenlos weiterverteilt werden kann.</p>
<p>Doch Mac OS X zeigt, dass der Softwaremarkt nicht nur aus Raubrittertum besteht und freie und kommerzielle Software sehr wohl nebeneinander existieren k&#246;nnen und so sogar den Softwaremarkt beleben k&#246;nnen durch ein Maximum an Flexibilit&#228;t. Das Copyleft der GPL mag f&#252;r den Aufbau einer Softwareplattform sehr hilfreich sein, aber auf Dauer, d&#252;rfte es die Entwicklung und Verwendung hemmen. Die GPL ist daher kein Garant echter Freiheit, da sie jegliche Flexibilit&#228;t untersagt. Wer Freiheit f&#252;r sein Softwareprodukt will, der sollte auf eine BSD-artige Lizenz zur&#252;ckgreifen, auch wenn dies ein steinigerer und langsamerer Weg ist. Die Entwicklung ist damit jedenfalls genauso dauerhaft frei, wie bei der Lizenzsierung unter der GPL und kann von jedem verwendet werden, auch wenn andere durch geschickte Weiterentwicklungen damit kommerziell erfolgreich werden. </p>
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		<title>Was tun bei GPL-Lizenzverletzung? &#8211; Erste Hilfe</title>
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		<pubDate>Wed, 10 Dec 2008 13:41:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[GPL]]></category>
		<category><![CDATA[OpenSource]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Nichts ist &#228;rgerlicher als an einem freien Projekt zu arbeiten und mit Lizenzverletzungen konfrontiert zu werden. Dies betrifft einerseits Lizenzen (ohne Copyleft), die man verletzt haben k&#246;nnte, als auch Dritte die die eigenen freien Lizenzen (GPL, CC, etc) verletzen. Die Frage ist dann meist was tun? Um Entwicklern diese Frage zu erleichtern haben sich die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nichts ist &#228;rgerlicher als an einem freien Projekt zu arbeiten und mit Lizenzverletzungen konfrontiert zu werden. Dies betrifft einerseits Lizenzen (ohne Copyleft), die man verletzt haben k&#246;nnte, als auch Dritte die die eigenen freien Lizenzen (GPL, CC, etc) verletzen. Die Frage ist dann meist was tun?</p>
<p>Um Entwicklern diese Frage zu erleichtern haben sich die <a href="http://www.fsfeurope.org/ftf" target="_blank">Freedom Task Force</a> (der <a href="http://www.fsfeurope.org/index.de.html" target="_blank">Free Software Foundation Europe</a>) und <a href="http://gpl-violations.org/" target="_blank">gpl-violations.org</a> <a href="http://www.fsfeurope.org/news/2008/news-20081208-01.de.html" target="_blank">zusammengeschlossen</a> und eine <a href="http://www.fsfeurope.org/projects/ftf/reporting-fixing-violations.de.html" target="_blank">Anleitung</a> erarbeitet, was im Falle einer m&#246;glichen Lizenzverletzung zu tun ist.</p>
<p>Wie immer gilt jedoch, der beste Weg einer Lizenzverletzung aus dem Weg zu gehen, ist diese zu vermeiden! </p>
<p>(gefunden bei <a href="http://www.groklaw.net/article.php?story=20081209091525428" target="_blank">groklaw</a>)</p>
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		<title>GPL besteht erste Bew&#228;hrungsprobe</title>
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		<pubDate>Fri, 22 Sep 2006 16:35:53 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[GPL]]></category>
		<category><![CDATA[Lizenzvereinbarung]]></category>
		<category><![CDATA[OpenSource]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Landgericht Frankfurt am Main hat am 6. September erstmalig ein Urteil auf Grundlage der GNU Public Licence (GPL) verk&#252;ndet. In dem Verfahren ging es um eine Verletzung der GPL durch einen Netzwerkherstellers. Das Gericht stellte in seinem Urteil fest, dass die Lizenzbestimmungen der GPL als allgemeine Gesch&#228;ftsbedingungen anzusehen sind. Diese seien im vorliegenden Fall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Landgericht Frankfurt am Main hat am 6. September erstmalig ein Urteil auf Grundlage der GNU Public Licence (GPL) verk&#252;ndet. In dem Verfahren ging es um eine Verletzung der GPL durch einen Netzwerkherstellers. </p>
<p>Das Gericht stellte in seinem Urteil fest, dass die Lizenzbestimmungen der GPL als allgemeine Gesch&#228;ftsbedingungen anzusehen sind. Diese seien im vorliegenden Fall auch nicht unwirksam. Insbesondere sei die GPL keine Umgehung der Regelungen des <a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/31.html" target="_blank" title="&sect; 31 UrhG: Einr&auml;umung von Nutzungsrechten">§ 31 UrhG</a>. </p>
<p>Das noch nicht rechtskr&#228;ftige Urteil ist auf der Homepage der Kanzlei JBB <a href="http://www.jbb.de/html/?page=news&#038;id=48" target="_Blank">nachzulesen</a>.</p>
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