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	<title>medien–gerecht &#187; iPhone</title>
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	<description>Im Spannungsfeld zwischen Medien und Recht</description>
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		<title>Datenschutz? There&#8217;s no App for that</title>
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		<pubDate>Thu, 02 Jun 2011 08:46:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Der Datenschutz hat es schwer. Manche unken, dass der Schutz pers&#246;nlicher Daten mit der Einf&#252;hrung von iPhone &#38; Co. endg&#252;ltig zum hoffnungslosen Unterfangen geworden ist. Smartphones zeichnen sich dadurch aus, dass sie neben den klassischen Telefonfunkionen und einem Zugriff auf das Internet, die M&#246;glichkeit bieten vielf&#228;ltige Dienste und Vernetzungsm&#246;glichkeiten mobil zu nutzen. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Datenschutz hat es schwer. Manche unken, dass der Schutz pers&#246;nlicher Daten mit der Einf&#252;hrung von iPhone &amp; Co. endg&#252;ltig zum hoffnungslosen Unterfangen geworden ist. Smartphones zeichnen sich dadurch aus, dass sie neben den klassischen Telefonfunkionen und einem Zugriff auf das Internet, die M&#246;glichkeit bieten vielf&#228;ltige Dienste und Vernetzungsm&#246;glichkeiten mobil zu nutzen. Der Bundesdatenschutzbeauftragte Peter Schaar mahnt Smartphone-Nutzer seit l&#228;ngerem sorgsam mit Smartphones umzugehen und <a href="http://business.chip.de/artikel/Smartphone-Apps-halten-sich-nicht-an-die-Regeln_46557646.html" target="_blank">kritisiert den unzureichenden Datenschutz bei Smartphones</a>. Gemeint sind dabei nicht nur die vor kurzem f&#252;r Aufregung sorgenden vermeintlichen Bewegungsprofile, die die Smartphone-Anbieter wie Apple oder Google anlegen, sondern viel mehr die Vielzahl an Apps, die Smartphone-Nutzer t&#228;glich verwenden.</p>
<p>Nutzer werden oft nur unzureichend, meist gar nicht, &#252;ber die Verwendung personenbezogener Daten informiert. Selbst bei sorgsamen Umgang ist es Verbrauchern daher h&#228;ufig nicht m&#246;glich nachzuvollziehen welche Daten zu welchem Zweck &#252;bermittelt und verwendet werden. Die nahtlose Integration in das Mobiltelefon macht es App-Anbietern dabei besonders leicht auf personenbezogene Daten zuzugreifen. Der Zugriff auf E-Mails und Adressbuch ist nur einen Klick entfernt. Bekanntestes Beispiel d&#252;rfte hier die Facebook-App sein, die <a href="http://www.medien-gerecht.de/2010/01/06/facebook-3-1-mit-einem-klick-werden-lokale-kontakte-synchronisiert/" target="_blank">vor knapp einem Jahr die &#8220;Friend-Finder&#8221; Funktion integrierte und mit einem Klick s&#228;mtliche Kontaktdaten &#252;bermittelte und synchronisierte</a>. Immerhin mit einer rudiment&#228;ren Erkl&#228;rung.</p>
<p>Eine weitere beliebte App, die sich umfassend im Adressbuch des Smartphone-Nutzers bedient, ist Whatsapp. Whatsapp versteht sich als kostenlose Alternative zum SMS Versand. Bevor Whatsapp genutzt werden kann, wird der Nutzer gefragt, ob er den Zugriff auf das Adressbuch erlaubt. Der Klick auf &#8220;Zustimmen&#8221; hat f&#252;r den Nutzer jedoch weitreichende Folgen. Whatsapp wird alle Telefonnummern im Adressbuch an den eigenen Server &#252;bermitteln, dort dauerhaft speichern und mit dem bestehenden Datenpool abgleichen. Stimmt die Telefonnummer mit der eines anderen Whatsapp-Nutzer &#252;berein, erscheint dieser automatisch in den eigenen Favoriten. Dem Austausch von Kurzmitteilungen steht nichts mehr im Weg.</p>
<p>Jeder, der sein Smartphone nicht nur privat sondern auch gesch&#228;ftlich nutzt, kann nur geraten werden, sich vor dem schnellen Klick beim Zugriff auf das Adressbuch innezuhalten und sich zu informieren. Doch die Information &#252;ber den Datenschutz ist mitunter nicht einfach. Um bei dem Beispiel zu bleiben, die <a href="http://www.whatsapp.com/legal/#Privacy" target="_blank">Datenschutzerkl&#228;rung von Whatsapp ist wenig erhellend</a>. Und was sagen fachkundige Newsdienste? <a href="http://www.heise.de/mac-and-i/meldung/WhatsApp-Messenger-kurzzeitig-kostenlos-1252859.html" target="_blank">Heise etwa geht &#252;ber das hohe Datenschutzrisiko bei Whatsapp einfach hinweg</a>. Eine Sensibilisierung der Nutzer sieht anders aus.</p>
<p><strong>Versto&#223;en Anbieter wie Whatsapp gegen das deutsche Datenschutzrecht?</strong></p>
<p>Um es kurz zu machen: Die Datenerhebung und -verarbeitung durch Whatsapp w&#228;re, was den Abgleich und die Vorratshaltung der Daten angeht, nach deutschem Datenschutzrecht wohl problematisch. Doch ist es &#252;berhaupt anwendbar, wenn der App-Betreiber im Ausland sitzt? Nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/1.html" target="_blank" title="&sect; 1 BDSG: Zweck und Anwendungsbereich des Gesetzes">§ 1 Abs. 5 BDSG</a> ist auch ein ausl&#228;ndischer Betreiber an deutsches Datenschutzrecht gebunden, wenn er Daten im Inland erhebt, verarbeitet oder nutzt. Jedenfalls f&#252;r die Erhebung wird man daher deutsches Datenschutzrecht annehmen k&#246;nnen. Datensch&#252;tzer wie Peter Schaar wissen jedoch, dass trotz Anwendbarkeit eine Durchsetzung nahezu unm&#246;glich ist.</p>
<p>Andererseits stellt sich die Frage, ob nicht der Smartphone-Nutzer selbst datenschutzrechtlich zur Verantwortung gezogen werden k&#246;nnte. Schlie&#223;lich &#252;bermittelt er mit einem Klick die personenbezogenen Daten seiner Kontakte. Verantwortliche Stelle im Sinne des BDSG kann auch eine Privatperson sein. Die &#220;bermittlung von personenbezogenen Daten (hier der fremden Kontaktdaten im Adressbuch) ist daher nur mit Einwilligung des Betroffenen oder einer gesetzlichen Erlaubnis zul&#228;ssig.</p>
<p><strong>Muss der unbescholtene deutsche Smartphone-Nutzer  seine Kontakte fragen, wenn er die Daten seines Adressbuchs f&#252;r die Inanspruchnahme einer App &#252;bertr&#228;gt?</strong></p>
<p>Das wird wohl im Einzelfall zu pr&#252;fen sein.  Datenschutzrechtlern fallen wohl sofort die M&#246;glichkeiten der Auftragsverarbeitung (<a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/11.html" target="_blank" title="&sect; 11 BDSG: Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten im Auftrag">§ 11 BDSG</a>) oder der Verarbeitung zur Vertragsabwicklung (<a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/28.html" target="_blank" title="&sect; 28 BDSG: Datenerhebung und -speicherung f&uuml;r eigene Gesch&auml;ftszwecke">§ 28 Abs. 1 BDSG</a>) ein. Doch das Problem lauert bereits an anderer Stelle. Sitzt der App-Betreiber, an den die Daten &#252;bermittelt werden im au&#223;ereurop&#228;ischen Ausland, so sind die gesteigerten Erfordernisse von <a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/4b.html" target="_blank" title="&sect; 4b BDSG: &Uuml;bermittlung personenbezogener Daten ins Ausland sowie an &uuml;ber- oder zwischenstaatliche Stellen">§ 4b BDSG</a> zu beachten. Sitzt der App-Betreiber in den USA und ist nicht dem Safe-Harbor beigetreten, so ist die Pr&#252;fung schnell beendet: Die &#220;bermittlung der personenbezogenen Daten ist nur mit  schriftlicher Einwilligung der Betroffenen m&#246;glich. Ein unrealistisches Unterfangen, der Versto&#223; jedoch grunds&#228;tzlich eine Ordnungswidrigkeit.</p>
<p><strong>Die Konsequenz?</strong></p>
<p>Der Zugriff auf personenbezogene Daten war noch nie so leicht und un&#252;bersichtlich, wie bei Smartphones. Gerade Verbraucher k&#246;nnen die Auswirkungen kaum absch&#228;tzen. Grund daf&#252;r ist auch die fehlende Aufkl&#228;rung durch Medienangebote, die &#252;ber angesagte Apps berichten ohne auf datenschutzrechtliche Konsequenzen hinzuweisen.</p>
<p>Markus Beckedahl ist dieser Tage f&#252;r seine &#196;u&#223;erung <a href="http://www.medien-gerecht.de/2011/05/27/digitale-gesellschaft-nicht-meine-interessenvertretung/" target="_blank">kritisiert worden</a>, dass jeder der das Internet aktiv nutzt und Medienkompetenz besitzt, Urheberrechtsverletzungen begeht. Die Aussage w&#228;re leider im Hinblick auf den Datenschutz bei der Smartphonenutzung wohl treffender:</p>
<p>Jeder der sein Smartphone aktiv nutzt, verst&#246;&#223;t gegen Datenschutzrecht.</p>
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		<title>iPhone Jailbreak und Unlock durch Librarian of Congress in den USA legalisiert</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2010/07/26/iphone-jailbreak-und-unlock-durch-librarian-of-congress-in-den-usa-legalisiert/</link>
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		<pubDate>Mon, 26 Jul 2010 19:34:27 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Copyright]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Jailbreak]]></category>
		<category><![CDATA[Library of Congress]]></category>
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		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Es ist ein kleiner Paukenschlag, was die Library of Congress heute im Federal Register der USA ver&#246;ffentlicht hat: Das Umgehen eines Kopierschutzes auf einer DVD ist zur Verwendung kleiner Teile in kritischen Werken zul&#228;ssig Das Umgehen einer Softwarebeschr&#228;nkung um auf einem Mobiltelefon rechtm&#228;&#223;ig erworbene Programme zu installieren &#8211; Bekannt als &#8220;Jailbreak&#8221; fpr das iPhone Der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist ein kleiner Paukenschlag, was die Library of Congress heute im <a href="http://www.copyright.gov/1201/2010/RM-2008-8.pdf" target="_blank">Federal Register</a> der USA ver&#246;ffentlicht hat:</p>
<ol>
<li>Das Umgehen eines Kopierschutzes auf einer DVD ist zur Verwendung kleiner Teile in kritischen Werken zul&#228;ssig</li>
<li>Das Umgehen einer Softwarebeschr&#228;nkung um auf einem Mobiltelefon rechtm&#228;&#223;ig erworbene Programme zu installieren &#8211; Bekannt als &#8220;Jailbreak&#8221; fpr das iPhone</li>
<li>Der Unlock eines Mobiltelefons um dieses mit einem anderen Mobilfunkanbieter zu verwenden, sofern dieser das zul&#228;sst, verst&#246;&#223;t nicht gegen das Urheberrecht.</li>
</ol>
<p><strong>Hintergrund US Copyright Law</strong></p>
<p>Aus Europa mag es zun&#228;chst verwundern, warum die Parlamentsbibliothek solch eine Vorschrift erlassen kann. Der Grund liegt im amerikanischen Urheberrechtsgesetz besser gesagt in seinem umstrittenen &#196;nderungsgesetz dem <a href="http://www.copyright.gov/legislation/dmca.pdf" target="_blank">Digital Millenium Copyright Act</a> (DMCA). Dieses verbietet die Umgehung von technischen Ma&#223;nahmen zum Schutze des Urheberrechts (&#228;hnlich aber weitergehender als <a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/95a.html" target="_blank" title="&sect; 95a UrhG: Schutz technischer Ma&szlig;nahmen">§ 95a UrhG</a>). Dieses Verbot wird jedoch durch Section 1201(a)(1)(B) Copyright Act wieder beschr&#228;nkt, damit die Werke im Rahmen des &#8220;fair use&#8221; genutzt werden k&#246;nnen. Die Beschr&#228;nkungen werden nach dem Gesetz durch die Library of Congress und das Copyright Register festgelegt. Nach Abschluss des Verfahrens verk&#252;ndet der Leiter der amerikanischen Nationalbibliothek die neuen Beschr&#228;nkungen.</p>
<p><strong>Fazit</strong></p>
<p>Mit der heutigen Entscheidung hat die Library of Congress das Urheberrecht und den verfassungsrechtlich verankerten Gedanken des &#8220;fair uses&#8221; deutlich gest&#228;rkt. Mit dem DMCA war gerade fair use stark beschnitten worden. Zwar hat die Library of Congress hinsichtlich der Umgehung von Kopierschutzmechanismen auf DVDs lediglich einige bestimmte F&#228;lle erlaubt, jedoch Apple Inc. hart getroffen. Mit der Legalisierung von Jailbreak und Unlock sind damit die zwei bedeutensten Beschr&#228;nkungen des iPhones in den USA in &#8220;Gefahr&#8221;. Hinsichtlich des Jailbreaks steht f&#252;r Apple ein ganzes Gesch&#228;ftsmodell auf dem Spiel.</p>
<p>Update: Ein Netlock ist auch weiterhin m&#246;glich. Jedoch ist die Umgehung eins Netlocks keine Urheberrechtsverletzung an der Software. Wer ein Netlock umgeht, verst&#246;&#223;t daher lediglich gegen die Vertragsbedingungen des urspr&#252;nglichen Carriers.</p>
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		<title>Vorsicht! Datenschutzeritis kann blind machen</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2010/07/21/vorsicht-datenschutzeritis-kann-blind-machen/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 Jul 2010 06:07:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Apple]]></category>
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		<description><![CDATA[Dank Social Networking, Google und Apple ist Datenschutz hoch im Kurs und ich w&#228;re der letzte, der sich &#252;ber ein h&#246;heres Problembewusstsein beim Datenschutz in der Allgemeinheit beschweren w&#252;rde. Doch in der letzten Zeit zeigt sich deutlich, dass Schutz in Deutschland schnell zu Protektionismus werden kann. Der Bedenkentr&#228;ger hat ein neues Totschlagargument gefunden: Datenschutz. Die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Dank Social Networking, Google und Apple ist Datenschutz hoch im Kurs und ich w&#228;re der letzte, der sich &#252;ber ein h&#246;heres Problembewusstsein beim Datenschutz in der Allgemeinheit beschweren w&#252;rde. Doch in der letzten Zeit zeigt sich deutlich, dass Schutz in Deutschland schnell zu Protektionismus werden kann. Der Bedenkentr&#228;ger hat ein neues Totschlagargument gefunden: Datenschutz.</p>
<p>Die Kontroverse &#252;ber Google StreetView hat diese Tendenz deutlich zu Tage bef&#246;rdert. Da wurden Hausfassaden mir nichts dir nichts zu personenbezogenen Daten mit einer alt bekannten (juristischen) Argumentation: &#8220;Wo kommen wir denn da hin?&#8221; Eigentlich eine berechtigte Frage in diesen vernetzten Zeiten. Wo kommen wir mit Social Media, standortbezogenen Daten und der zunehmenden Abh&#228;ngigkeit von diesen Diensten tats&#228;chlich hin? Doch solche gesellschaftspolitischen Fragen werden lieber mit dem Datenschutz eingefangen um die vergangene analoge Welt mit aberwitzigen <a href="http://www.bundesrat.de/cln_152/nn_1759312/SharedDocs/Drucksachen/2010/0201-300/259-10_28B_29,templateId=raw,property=publicationFile.pdf/259-10(B).pdf" target="_blank">StreetView-Gesetzen</a> zu sch&#252;tzen.</p>
<p>P&#252;nktlich zum Sommerloch kam daher der n&#228;chste datenschutzrechtliche Aufreger: Apple erhebt mit seinem iPhone f&#252;r seine standortbezogenen Dienste Daten. Schock, schwere Not! Apple ist auf so etwas profanes wie Datensammlungen angewiesen, um einen Standort zu bestimmen? Wo ist da der &#8220;Boom! Just awesome!&#8221; Effekt? Wie es sich f&#252;r ein US amerikanisches Unternehmen geh&#246;rt hat Apple die Hinweise &#252;ber die Erhebung der erforderlichen Daten tief in den langen und un&#252;bersichtlichen AGB und Lizenzbedingungen von iTunes, iPhone OS und MacOS versteckt. Das dies nicht dem deutschen und europ&#228;ischen Datenschutz gerecht werden kann, ist unbestritten. Hier besteht Nachholbedarf.</p>
<p>Doch aus einer fehlerhaften Datenschutzerkl&#228;rung wird noch keine Datenkrake. Apple hat nun in einer <a href="http://www.scribd.com/doc/34544240/applemarkeybarton7-12-10" target="_blank">schriftlichen Stellungnahme </a>gegen&#252;ber dem amerikanischen Kongress, der sich erfreulicherweise langsam f&#252;r Datenschutz interessiert, <a href="http://www.fscklog.com/2010/07/apple-eigene-datenbank-f&#252;r-standortdaten-periodische-orts-&#252;bermittlung-durch-ios-ger&#228;te.html" target="_blank">detailliert dargelegt</a> welche Daten wann, warum und mit welchem Personenbezug gesammelt werden. Der <a href="http://www.internet-law.de/2010/07/die-ortungsfunktion-von-apple.html" target="_blank">Kollege Stadler sieht daraufhin in seinem ausf&#252;hrlichen bzw. sommergerechten Beitrag</a> gleich ein viel gr&#246;&#223;eres Problem als die Sammlung von H&#228;userfassaden, WLAN-Standortdaten und WLAN-Kommunikation durch Google.</p>
<p>Really? Gehen wir einen Augenblick davon aus, dass die Aussagen Apples zutreffen (in dubio und so&#8230;) Dann l&#228;sst sich folgendes festhalten:</p>
<ol>
<li>Apple sammelt im Rahmen der standortbezogenen Dienste Daten &#252;ber den Mobilfunkempfang (ZellenID, Signalst&#228;rke) und WLAN-Daten (vorhandene WLAN, MAC-Adresse des WLAN-Routers, Signalst&#228;rke)</li>
<li>Der Nutzer hat zahlreiche M&#246;glichkeiten die standortbezogenen Daten zu deaktivieren bzw. unterbinden.</li>
<li>Die gesammelten Daten werden anonymisiert an Apple &#252;bertragen.</li>
</ol>
<p>Aus der Tatsache, dass Daten &#252;bertragen werden, ergibt sich noch nicht zwangsl&#228;ufig die Anwendbarkeit des Datenschutzrechts. Entscheidend bleibt, ob anhand der Daten eine Person bestimmt oder bestimmbar ist. Schenkt man den Aussagen Apples Glauben, so werden die Daten nur in ganz konkreten F&#228;llen (Find my iPhone) mit den personenbezogenen Daten wie iTunes-Account und Ger&#228;teID verbunden. Hier muss der Datenschutz beachtet werden&#8230; aber ohne Personenbezug greift auch europ&#228;isches und deutsches Datenschutzrecht nicht.</p>
<p>Der Schutz von personenbezogenen Daten ist wichtig und muss gerade in Zeiten globaler Vernetzung gest&#228;rkt werden, doch sollte durch das Bestreben nach einem besseren Datenschutz nicht jede Datenerhebung unter Generalverdacht gestellt werden. Ziel des Datenschutzes ist es Personen zu sch&#252;tzen, nicht die Datenerhebung von Daten generell zu verhindern/verbieten.</p>
<p><strong>Update: </strong>Der <a href="http://www.telemedicus.info/article/1806-Datenschutz-und-Datensicherheit-in-sozialen-Netzwerken.html">datenschutzrechtlichen Diskurs, den Telemedicus </a>dankenswerterweise richtig f&#252;r Social Networking zusammen gefasst hat, sollte daher auch auf solche Dienste ausgeweitet werden.</p>
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		</item>
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		<title>Ruft Apple das neue iPhone 4 zur&#252;ck?</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2010/07/15/ruft-apple-das-neue-iphone-4-zurueck/</link>
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		<pubDate>Thu, 15 Jul 2010 05:51:12 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[Presse]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Bericht der angesehenen amerikanischen Tester von ConsumerReports blieb nicht ohne Folgen. Obwohl das iPhone 4 als bestes Smartphone abschnitt, r&#228;t Consumer Reports von einem Kauf des neuen iPhone ab. Der Grund? Die bereits seit Wochen viel diskutierten Probleme mit der Signalst&#228;rke, wenn man an der linken unteren Ecke die beiden Antennenteile mit dem Finger [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://blogs.consumerreports.org/electronics/2010/07/apple-iphone-4-antenna-issue-iphone4-problems-dropped-calls-lab-test-confirmed-problem-issues-signal-strength-att-network-gsm.html" target="_blank">Bericht</a> der angesehenen amerikanischen Tester von ConsumerReports blieb nicht ohne Folgen. Obwohl das iPhone 4 als bestes Smartphone abschnitt, r&#228;t Consumer Reports von einem Kauf des neuen iPhone ab. Der Grund? Die bereits seit Wochen viel diskutierten Probleme mit der Signalst&#228;rke, wenn man an der linken unteren Ecke die beiden Antennenteile mit dem Finger verbindet. Obwohl Apple bislang darauf beharrt, dass es sich lediglich um einen Softwarefehler handelt, glauben viele, dass das neue Antennendesign wesentlich zu dem Problem beitr&#228;gt.</p>
<p>Aus diesem Grund machten in den letzten Tagen auch schon <a href="http://www.appleinsider.com/articles/10/07/13/iphone_4_recall_could_cost_apple_1_5_billion.html  " target="_blank">Ger&#252;chte &#252;ber einen R&#252;ckruf</a> die Runde und das Apple bereits<a href="http://gizmodo.com/5587029/iphone-4-silent-recall-some-readers-confirm?skyline=true&amp;s=i" target="_blank"> &#196;nderungen am iPhone</a> vorgenommen hat. Den Bericht von Computer Reports, der eine <a href="http://www.readmetro.com/show/en/NewYork/20100713/16/1/" target="_blank">gro&#223;e Resonanz in der amerikanischen Presse</a> gefunden hat, mag daher wohl der Anlass sein, das Apple eiligst eine P<a href="http://daringfireball.net/linked/2010/07/14/apple-press-conf" target="_blank">ressekonferenz zum iPhone 4</a> f&#252;r den morgigen Freitag einberufen hat. Es ist die erste Pressekonferenz in der Geschichte des Unternehmens, die (neben der Bekanntmachung von Quartalszahlen) nicht der Vorstellung neuer Produkte dient. Wird Apple den Kunden die M&#246;glichkeit geben, ihr iPhone 4 zu tauschen?</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Apple ohne Biss &#8211; Bitte gebt uns unseren iPhone Prototyp wieder</title>
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		<pubDate>Tue, 20 Apr 2010 06:21:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone 4G]]></category>
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		<description><![CDATA[Kommt demn&#228;chst die Umfirmierung von Apple Inc in Apfelbrei Inc? Der Computerhersteller aus Cupertino hat sich selten so zahnlos und &#8220;schwach&#8221; gezeigt, wie im Falle des gestohlenen iPhone-Prototypen der die letzten Tage f&#252;r viel Wirbel in den Medien sorgte. In einem simplen Brief bittet Apple um die Herausgabe des Ger&#228;ts. Vor wenigen Jahren war es [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kommt demn&#228;chst die Umfirmierung von Apple Inc in Apfelbrei Inc? Der Computerhersteller aus Cupertino hat sich selten so zahnlos und &#8220;schwach&#8221; gezeigt, wie im Falle des <a href="http://gizmodo.com/5520155/gal-1//gallery/1" target="_blank">gestohlenen iPhone-Prototypen</a> der die letzten Tage f&#252;r viel Wirbel in den Medien sorgte. In einem <a href="http://gizmodo.com/5520479/a-letter-apple-wants-its-secret-iphone-back" target="_blank">simplen Brief</a> bittet Apple um die Herausgabe des Ger&#228;ts. Vor wenigen Jahren war es noch &#252;blich, dass bereits Spekulationen mit einem F&#252;nkchen Wahrheit die schweren juristischen Gesch&#252;tze ausfahren lie&#223;.</p>
<p>Aber vielleicht kommt das dicke Ende f&#252;r Gizmodo noch, denn <a href="http://www.guardian.co.uk/technology/blog/2010/apr/19/gizmodo-paid-iphone-4g" target="_blank">auch nach kalifornischem Recht scheint eine Beihilfe zum Diebstahl oder jedenfalls Hehlerei in Betracht zu kommen</a>. Vielleicht geht es Apple erstmal darum des gestohlenen Prototypen habhaft zu werden. Erst das Zuckerbrot&#8230; dann die Peitsche?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Facebook 3.1: Mit einem Klick werden lokale Kontakte synchronisiert</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2010/01/06/facebook-3-1-mit-einem-klick-werden-lokale-kontakte-synchronisiert/</link>
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		<pubDate>Wed, 06 Jan 2010 21:27:40 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>

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		<description><![CDATA[Soziale Netzwerke und Datenschutz geh&#246;ren zu den Dauerbrennern und Spannungsfelder dieser Tage. Erst vor kurzem hat das solziale Netzwerk Facebook seine kompletten Datenschutzvorrichtungen ge&#228;ndert um dem Nutzer gr&#246;&#223;ere Kontrolle &#252;ber seine Daten zu erm&#246;glichen. Zwar war die Umstellung nicht ganz ohne, denn wer nicht sorgsam achtete, hatte mehr Daten &#246;ffentlich zug&#228;nglich als vorher, doch im [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Soziale Netzwerke und Datenschutz geh&#246;ren zu den Dauerbrennern und Spannungsfelder dieser Tage. Erst vor kurzem hat das solziale Netzwerk Facebook seine kompletten Datenschutzvorrichtungen ge&#228;ndert um dem Nutzer gr&#246;&#223;ere Kontrolle &#252;ber seine Daten zu erm&#246;glichen. Zwar war die Umstellung nicht ganz ohne, denn wer nicht sorgsam achtete, hatte mehr Daten &#246;ffentlich zug&#228;nglich als vorher, doch im Prinzip kann man mit dem neuen Privacy-Modell nun jeder einzelne Beitrag einem mehr oder weniger gro&#223;en Publikum verf&#252;gbar machen.</p>
<p>Wer sich dem Datenschutz verpflichtet f&#252;hlt, sollte allerdings nicht nur mit medial gro&#223; angek&#252;ndigten (aber letztlich nur leicht ver&#228;nderten) Privatsph&#228;renverbesserungen f&#252;r sich werben sondern auch den Schutz der Daten wirklich ernst meinen. Dazu geh&#246;rt eigentlich auch ein m&#246;glichst geringer Datenhunger. Sollte man meinen.</p>
<p>Das eben ver&#246;ffentlichte Update 3.1 von Facebook f&#252;r das iPhone spottet diesem Grundsatz allerdings schon in den Release Notes: &#8220;Sync friends with your address book&#8221; hei&#223;t eine der beiden Neuerungen. In den Einstellungen hei&#223;t es dann nur lapidar &#8220;F&#252;ge Facebook Profilbilder und Links zu deinen Kontakten hinzu&#8221;. Das klingt harmlos. Doch was kommt denn dann?</p>
<p><a href="http://www.medien-gerecht.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0009.png" rel="lightbox[1741]" title="Facebook Einstellungen zur Syncronisation mit dem Adressbuch"><img class="size-medium wp-image-1743 alignnone" title="Facebook Einstellungen zur Syncronisation mit dem Adressbuch" src="http://www.medien-gerecht.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0009-200x300.png" alt="" width="200" height="300" /></a> <a href="http://www.medien-gerecht.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0008.png" rel="lightbox[1741]" title="Facebook Warnung Kontaktsynchronisation"><img class="alignnone size-medium wp-image-1742" title="Facebook Warnung Kontaktsynchronisation" src="http://www.medien-gerecht.de/wp-content/uploads/2010/01/IMG_0008-200x300.png" alt="" width="200" height="300" /></a></p>
<p>Eine Einwilligungserkl&#228;rung. Ein Novum bei Facebook. Aber wozu eigentlich? Es sollen doch nur Daten von Facebook in das eigene Adressbuch kopiert werden&#8230;? Der Hinweistext belehrt einen besseres. Zun&#228;chst werden n&#228;mlich s&#228;mtliche Kontakte aus dem Adressbuch an Facebook gesendet. Was passiert mit den Daten dort? Bestenfalls sollten die Daten dort mit der Freundesliste abgeglichen werden, der App mitgeteilt werden, welche Kontakte bearbeitet werden k&#246;nnen und die Daten anschlie&#223;end gel&#246;scht. Mehr eigentlich nicht. Jedenfalls erfolgt der Download des Profilbildes eines Kontaktes ganze ohne die Zustimmung des jeweiligen Nutzers. Schnell und unkompliziert, sind Bilder und Daten, die man auf Facebook eingestellt (und auch nur dort w&#228;hnt) lokal im Adressbuch gespeichert. Da nutzt der Hinweis, dass man doch bitte vorher die Zustimmung der &#8220;Freunde&#8221; einholen m&#246;ge, nicht wirklich viel weiter. Eine antizipierte Einwilligung kennt das Datenschutzrecht nicht. Unklar ist, inwiefern man selbst beeinflussen kann, ob etwa das eigene Profilbild von anderen in lokalen Adressb&#252;chern gespeichert werden kann. Eine Einwilligung der synchronisierten Nutzer holt Facebook nicht ein. Es w&#228;re allerdings nur logisch, wenn Facebook sich hier an die Vorgaben der Nutzer in den &#8220;<a href="http://www.facebook.com/settings/?tab=privacy&amp;section=applications&amp;field=friends_share" target="_blank">Privatsph&#228;re Einstellungen</a>&#8221; halten w&#252;rde. Der Hinweistext suggeriert etwas anderes&#8230; leider.</p>
<p>Die n&#228;chste Irref&#252;hrung wartet auch schon, wenn man sich die M&#246;glichkeiten anschaut &#8220;Ich stimme nicht zu&#8221; und &#8220;ich stimme zu&#8221;. Die erste rot hinterlegt, die andere Schwarz. Rote Tasten sehen immer irgendwie gef&#228;hrlich aus, oder? Da dr&#252;ckt man intuitiv erstmal auf die schwarze Taste, da kann nicht viel passieren&#8230; denkt man.</p>
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		<title>Schnelle Reaktion &#8211; Apple entfernt &#8220;Mein Kampf&#8221; eBook aus Angebot</title>
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		<pubDate>Sun, 08 Nov 2009 11:17:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[AppStore]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach 4 Tagen war dann im Laufe des gestrigen Tages doch endlich Schluss. Das im App-Store aufgetauchte eBook &#8220;Mein Kampf&#8221; mit Hakenkreuz Icon wurde von Apple aus dem Store entfernt und zwar nicht nur in Deutschland, wo die Verbreitung rechtlich problematisch ist (siehe gestrigen Beitrag). Apple wird auch eine reihe von Anfragen bzw. Protesten hinsichtlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach 4 Tagen war dann im Laufe des gestrigen Tages doch endlich Schluss. Das im App-Store aufgetauchte eBook &#8220;Mein Kampf&#8221; mit Hakenkreuz Icon wurde von Apple aus dem Store entfernt und zwar nicht nur in Deutschland, wo die Verbreitung rechtlich problematisch ist (<a href="http://www.medien-gerecht.de/2009/11/07/mein-kampf-und-hakenkreuz-als-programmsymbol-auf-dem-iphone/" target="_blank">siehe gestrigen Beitrag</a>).</p>
<p>Apple wird auch eine reihe von Anfragen bzw. Protesten hinsichtlich dieser App bekommen haben. Dies l&#228;sst sich jedenfalls vermuten, wenn man mal etwas durch die Bloglandschaft, Foren und Twitter zu dem Thema querliest. An Apple wandte sich unter anderem auch der Betreiber des Basic Thinking Blogs. Anders als erwartet erhielt er bereits gestern eine Antwort von Apple. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/11/07/apple-entfernt-mein-kampf-aus-dem-app-store/" target="_blank">Kurz und knapp teilt Apple darin mit</a>, dass das Programm entfernt wird/wurde.</p>
<p>Vielleicht eine unbefriedigende Antwort, aber immerhin eine schnelle Reaktion.</p>
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		<title>Tethern mit dem iPhone und T-Mobile</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2009/09/24/tethern-mit-dem-iphone-und-t-mobile/</link>
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		<pubDate>Thu, 24 Sep 2009 16:34:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[T-Mobile]]></category>
		<category><![CDATA[Tethering]]></category>
		<category><![CDATA[Vertragsrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Kaum war das neue iPhone 3GS bzw. das neue Betriebsystem f&#252;r das Kulthandy von Apple iPhone OS 3 auf dem Markt, l&#246;ste es in Deutschland auch schon heftige Diskussionen und wom&#246;glich rechtliche Auseinandersetzungen zwischen dem Exklusivanbieter T-Mobile und seinen Kunden aus. Unter dem neuen Schlagwort &#8220;Tethern&#8221; der seit der Einf&#252;hrung von iPhone OS 3 in aller [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Kaum war das neue iPhone 3GS bzw. das neue Betriebsystem f&#252;r das Kulthandy von Apple iPhone OS 3 auf dem Markt, l&#246;ste es in Deutschland auch schon heftige Diskussionen und wom&#246;glich rechtliche Auseinandersetzungen zwischen dem Exklusivanbieter T-Mobile und seinen Kunden aus. Unter dem neuen Schlagwort &#8220;Tethern&#8221; der seit der Einf&#252;hrung von iPhone OS 3 in aller Munde ist, versteht man die Nutztung des iPhones als Modem mit dem Computer. Es ist also lediglich die Funktion innerhalb der Telefonsoftware das iPhone als Modem zu konfigurieren. Nutzer eines Nokia Handys (oder anderem Handy) werden jetzt wohl erstaunt ein &#8220;ja und?&#8221; auf der Stirn gezeichnet haben. Was beim iPhone gerade als tolles neues Feature verkauft wird, k&#246;nnen andere Handys schon lange. Wo ist also das (rechtliche) Problem?</p>
<p>T-Mobile bietet die Freischaltung von Tethering gegen Aufpreis nur bei aktuellen Tarifen (Complete 2. Generation) an, das Nutzen der Datenoption dieser Tarife ist auf die Nutzung am iPhone beschr&#228;nkt und schlie&#223;t die Modemnutzung explizit aus. Bei den Vertr&#228;gen, die ab Start des iPhones vor 2 Jahren angeboten wurden (Complete 1. Generation) gibt es im Vertrag keine solche Beschr&#228;nkung bei der Nutzung der Datenoption. Was dann folgte, war jedenfalls ein PR-GAU.<a href="http://www.fscklog.com/2009/08/details-zu-t-mobiles-tethering--und-voip-option-f&#252;r-das-iphone.html" target="_blank"> Erst sagte T-Mobile Tethering w&#252;rde f&#252;r die Tarife der 1. Generation nat&#252;rlich kostenlos zur Verf&#252;gung stehen</a>, da es keine Beschr&#228;nkung der Datennutzung gebe und somit auch keine Extrakosten berechnet werden k&#246;nnten. Vor einigen Tagen<a href="http://www.fscklog.com/2009/09/t-mobile-kein-iphone-tethering-f&#252;r-kunden-mit-complete-vertr&#228;gen-der-1-generation.html" target="_blank"> ruderte T-Mobile dann schon zur&#252;ck </a>und teilte mit, Tethering werde f&#252;r diese Tarife gar nicht angeboten, der Aufwand w&#228;re zu hoch. <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/09/16/brief-an-t-mobile/" target="_blank">Es hagelte Proteste</a>. Die <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2009/09/24/t-mobile-bleibt-hart/" target="_blank">Antwort jetzt</a>: Tethering ist und war bei diesen Vertr&#228;gen zu keinem Zeitpunkt Vertragsbestandteil.</p>
<p>Mal von diesem hin und her und her abgesehen, l&#228;sst es sich letztlich auf zwei Argumentationen zur&#252;ckf&#252;hren:</p>
<ol>
<li>Auf der einen Seite wird argumentiert, dass bei den Complete-Vertr&#228;gen 1. Generation lediglich die Nutzungen VoIP und Instant Messaging  ausgeschlossen wurden. Die Verwendung von MultiSIM in einem anderen Handy war ausdr&#252;cklich erlaubt, mit welcher in einem USB-Stick oder einem weiteren Handy eine zweite SIM-Karte genutzt werden (und damit dann auch mobiles Surfen erlaubt).</li>
<li>T-Mobile auf der anderen Seite argumentiert, dass 2007/2008 eine Nutzung des iPhones als Modem weder gegeben noch vorhersehbar war. Diese Nutzungsart konnte somit weder Vertragsbestandteil sein (und ist es daher auch heute nicht) noch musste sie ausgeschlossen werden.</li>
</ol>
<p>Die Rechtsauffassung von T-Mobile ist damit klar und einfach. Doch l&#228;sst sich damit das Problem eigentlich auf eine zentrale Frage reduzieren: War die Nutzung eines Handy als Modem in dem Angebotszeitraum dieser Completetarife eine vertragstypische Nutzung eines Mobilfunkvertrages mit Datentarif?</p>
<p>Sollte die Antwort auf diese Frage mit &#8220;Ja&#8221; zu beantworten sein, dann w&#228;re die Argumentation von T-Mobile hinf&#228;llig, denn dann h&#228;tte sie Tethering explizit ausschlie&#223;en m&#252;ssen. Wenn man sich die <a href="http://www.t-mobile.de/downloads/tarife/t-mobile_gesamtpreisliste_november_2008.pdf" target="_blank">T-Mobile Preisliste von 2008</a> anschaut, dann findet man keinen Mobilfunktarif, der eine solche Nutzung explizit ausschlie&#223;t. T-Mobile bot zu diesem Zeitpunkt jedenfalls &#252;berhaupt keine kombinierten Tarife aus Telefon- und Datennutzung an, viel mehr war bei allen anderen Handytarifen ein Basisdatentarif  &#8221;web&#8217;n walk Starter&#8221; mit 9ct/Min voreingestellt.</p>
<p>Das komplette Tarifger&#252;st von T-Mobile l&#228;sst jedenfalls insoweit keinen R&#252;ckschluss zu, dass &#8220;tethern&#8221; als vertragstypische Nutzung eines Mobilfunkvertrages angesehen wurde. Die Complete-Tarife f&#252;r das iPhone stellten mit ihrer Kombination aus Telefon- und Datentarif eine Neuheit dar, somit d&#252;rfte es schwer werden, Tethering als vertragstypische (und damit vertraglich vereinbarte) Nutzung durchzudr&#252;cken. Es werden die besseren Argumente vor Gericht entscheidend sein. F&#252;r den Kunden bleibt es so oder so ein unerfreulicher Vorgang.</p>
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		<title>Unmut &#252;ber Apple f&#252;hrt zu ersten iPhone Boykottaktionen</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2009/07/31/unmut-ueber-apple-fuehrt-zu-ersten-iphone-boykottaktionen/</link>
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		<pubDate>Fri, 31 Jul 2009 08:50:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Apple]]></category>
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		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>
		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
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		<description><![CDATA[Apple macht Entwicklern das Leben schwer. Das ist nicht neu und daher kein Grund w&#252;tend alles hinzuwerfen. Mit seiner geheimnisvollen Informationspolitik haben schon so manche Systemwechsel und Produktvorstellungen Entwickler hart getroffen. Doch die Entwickler von Programmen f&#252;r das iPhone sind zu Recht sauer, denn f&#252;r sie macht Apple das Leben besonders schwer. Die Risiken, dass [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Apple macht Entwicklern das Leben schwer. Das ist nicht neu und daher kein Grund w&#252;tend alles hinzuwerfen. Mit seiner geheimnisvollen Informationspolitik haben schon so manche Systemwechsel und Produktvorstellungen Entwickler hart getroffen. Doch die Entwickler von Programmen f&#252;r das iPhone sind zu Recht sauer, denn f&#252;r sie macht Apple das Leben besonders schwer. Die Risiken, dass die eigenen Programme von heute auf Morgen wegen umfangreicher System&#228;nderungen oder konkurrierender Apple Produkte nicht mehr wie gew&#252;nscht laufen, d&#252;rften die meisten Entwickler einkalkulieren, doch der AppStore bringt ein neues Hindernis: Programme m&#252;ssen von Apple zugelassen werden, bevor der Entwickler sie &#252;berhaupt anbieten kann.</p>
<p>Dieser Prozess steht schon lange in der Kritik, doch anstatt den Entwicklern entgegen zu kommen, wird es immer undurchsichtiger. Apple lehnt Programme ab und erkl&#228;rt dem Entwickler nicht warum. <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2009/07/30/verschmaehte-google-voice-apps-anruf-aus-cupertino-sorgt-fuer-gaensehaut/" target="_blank">J&#252;ngstes Opfer</a> waren Anwendungen, die mit Googles Voice Service arbeiten.<a href="http://daringfireball.net/2009/07/google_voice" target="_blank"> Die offizielle App wurde abgelehnt</a> und Programme, die den Dienst nutzten und von Apple bereits zugelassen waren, wurden ebenfalls wieder gesperrt. Auskunft f&#252;r die Entwickler? Keine. <a href="http://www.riverturn.com/blog/?p=455" target="_blank">Lediglich ein &#228;u&#223;erst wortkarger Mitarbeiter</a>. Die Aufregung ist gro&#223;. Wie soll man als Entwickler da kalkulierbar arbeiten? Entwickler wenden sich w&#252;tend ab , <a href="http://www.appleinsider.com/articles/09/07/29/google_voice_app_developer_bypasses_apples_rejection.html" target="_blank">entwickeln nur noch f&#252;r &#8220;Jailbroken&#8221; iPhones</a> oder b<a href="http://stevenf.tumblr.com/post/152606616/important-note-references-to-i-in-this-post" target="_blank">oykottieren das iPhone gleich v&#246;llig</a>.</p>
<p>Die Geheimniskr&#228;merei mag zwar f&#252;r das Kerngesch&#228;ft von Apple bislang Teil des Erfolges gewesen sein, hier sollte die Firma jedoch schnell umdenken und f&#252;r mehr Transparenz bei der Zulassung von iPhone Apps sorgen, sonst werden ernsthafte Entwicklungen f&#252;r das iPhone auf Dauer auf der Strecke bleiben.</p>
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		<title>Palms illegaler iTunes Anschluss</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2009/07/25/palms-illegaler-itunes-anschluss/</link>
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		<pubDate>Sat, 25 Jul 2009 08:51:42 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[iPhone]]></category>
		<category><![CDATA[iPod]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes]]></category>
		<category><![CDATA[Palm]]></category>
		<category><![CDATA[Palm Pre]]></category>
		<category><![CDATA[USB]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Palm Pre soll die Antwort des Smartphone-Herstellers auf das iPhone sein. Doch ganz ohne Anbindung an die Konkurrenz soll der Pre doch nicht sein. Schlie&#223;lich hat Palm wohl erkannt, dass an iTunes hinsichtlich der Musikverwaltung wenig vorbei geht. Doch die einfache Synchronisation zwischen iTunes und mobilem Endger&#228;t ist den Apple eigenen Produkten vorenthalten. Anders [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Palm Pre soll die Antwort des Smartphone-Herstellers auf das iPhone sein. Doch ganz ohne Anbindung an die Konkurrenz soll der Pre doch nicht sein. Schlie&#223;lich hat Palm wohl erkannt, dass an iTunes hinsichtlich der Musikverwaltung wenig vorbei geht. Doch die einfache Synchronisation zwischen iTunes und mobilem Endger&#228;t ist den Apple eigenen Produkten vorenthalten.</p>
<p>Anders als in dem gerade bei gelegten Streit zwischen Apple und den Betreibern des Bluewiki, geht es hier um die &#214;ffnung des geschlossenen Systems iTunes&amp;iPod auf Seiten von iTunes. Palm hatte es geschafft eine Software anzubieten, die es erm&#246;glichte den Palm Pre mit iTunes abzugleichen. Apple reagierte mit dem n&#228;chsten Update und der Pre war ausgesperrt. Nun hat Palm nachgezogen und die Verbindung wieder freige&#8221;hackt&#8221;.</p>
<p>Der &#8220;Trick&#8221; den Palm dazu benutzt ist einfach: iTunes erlaubt das Synchronisieren nur mit Ger&#228;ten, die es selbst identifizieren kann. Diese Identifizierung erfolgt &#252;ber die Spezifikationen von USB durch Abgleich einer Ger&#228;te-ID (also etwa der Baureihenbezeichnung eines Ger&#228;ts) und der Vendor-ID, die einen bestimmten Hersteller identifiziert. Mit diesem Mix erkennt iTunes, dass es sich um einen iPod von Apple handelt und l&#228;sst das Ger&#228;t f&#252;r die Arbeit mit dem Programm zu.</p>
<p><a href="http://www.tuaw.com/2009/07/24/the-pre-in-ipods-clothing/" target="_blank">Diese Vorgehensweise ist weder neu noch eine Gemeinheit seitens Apple</a>. Es ist vielmehr eine Technik, die von vielen Programm- bzw. Hardwareherstellern verwendet wird. Drucker- oder Scanprogramme nutzen sie genauso wie Fernsehrogramme f&#252;r DVB-T Sticks. Palm ersetzt nun also die eigene Vendor-ID durch eine von Apple und schon wird der Palm Pre von iTunes erkannt. Palm rechtfertigt diesen Schritt damit, dass es sich dazu gezwungen sehe, da Apple seine ID missbrauchen w&#252;rde.</p>
<p>Warum aber Rechtfertigung und <a href="http://digitaldaily.allthingsd.com/20090723/you-can-almost-hear-the-shrieks-of-outrage-in-cupertino-cant-you/" target="_blank">Missbrauchsvorwurf</a>, wenn es sich nur um eine xbeliebige Code-ID handelt? Die Vendor-ID ist eben etwas mehr als nur ein einfacher Codeschnipsel. Sie wird vom USB-Konsortium gegen eine Lizenzgeb&#252;hr verliehen um die Identifizierung eines Herstellers f&#252;r eben gerade solche Zwecke sicherzustellen. Palm selbst hat auch entsprechende IDs f&#252;r seine Produkte lizensiert. Das pikante daran: In den Vertragsbedingungen hat Palm zugestimmt, keine anderen IDs zu missbrauchen.</p>
<p>Weiterer (Rechts-)Streit um die Palm Pre iTunes Anbindung ist gewiss.</p>
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