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	<title>medien–gerecht &#187; Frankreich</title>
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	<description>Im Spannungsfeld zwischen Medien und Recht</description>
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		<title>Frankreich &#252;berpr&#252;ft Google wegen StreetView-Affaire</title>
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		<pubDate>Thu, 20 May 2010 05:24:31 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Nach den j&#252;ngsten Offenbarungen Googles &#252;ber die irrt&#252;mliche (?) Speicherung von Kommunikationsinhalten, der durch die StreetView-Cars gescannten offenen WLAN, sorgt dies nicht nur in Deutschland f&#252;r Aufregung. Die franz&#246;sische Datenschutzkommission &#8220;Commission Nationale de l&#8217;Informatique et des Libertés&#8221; (CNIL) hat die Aussagen in Googles Blog zum Anlass genommen, das Unternehmen hinsichtlich des umstrittenen StreetView Dienstes erneut [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach den <a href="http://googleblog.blogspot.com/2010/05/wifi-data-collection-update.html" target="_blank">j&#252;ngsten Offenbarungen Googles</a> &#252;ber die irrt&#252;mliche (?) Speicherung von Kommunikationsinhalten, der durch die StreetView-Cars gescannten offenen WLAN, sorgt dies nicht nur in Deutschland f&#252;r Aufregung. Die franz&#246;sische Datenschutzkommission &#8220;<a href="http://www.cnil.fr/" target="_blank">Commission Nationale de l&#8217;Informatique et des Libertés</a>&#8221; (CNIL) hat die Aussagen in Googles Blog zum Anlass genommen, das Unternehmen hinsichtlich des umstrittenen StreetView Dienstes erneut zu &#252;berpr&#252;fen. Eine erneute &#220;berpr&#252;fung sei notwendig, um diese Sachverhalte aufzukl&#228;ren, denn diese seien nicht in den Mitteilungen Googles an die CNIL erw&#228;hnt worden, <a href="http://www.cnil.fr/la-cnil/actu-cnil/article/article/2/streetview-la-cnil-vient-dengager-un-controle-de-google/" target="_blank">begr&#252;ndete die Kommission</a>.</p>
<p>Es bleibt abzuwarten, zu welchen Erkenntnissen die franz&#246;sische Kommission bei der &#220;berpr&#252;fung von Google kommt und in welchem Zeitrahmen diese abgeschlossen sein wird. Es liegt im Interesse Googles, schnell und umfassend aufzukl&#228;ren, sollte es nicht zum neuen Feind des Alten Europas zu werden.</p>
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		<title>Assemblée Nationale l&#228;sst Gesetz gegen Raubkopierer durchfallen</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 15:05:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzesentwurf]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sollte eine reine Formsache werden. Am Morgen hatte der Sénat als erstes dem Gesetzesentwurf &#8220;Hadopi&#8221; zugestimmt, welches Ma&#223;nahmen wie Internetsperren f&#252;r Raubkopierer vorsieht und in der Bev&#246;lkerung h&#246;chst umstritten ist. Mittags sollte dann das Parlament zu stimmen. Doch die notwendige Mehrheit fehlte. Das Gesetz wurde mit 21 zu 15 Stimmen abgelehnt. Die geringe Anwesenheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sollte eine <a href="http://www.stern.de/computer-technik/internet/:Frankreich-Gesetz-Raubkopierer/660669.html#rss=all">reine Formsache werden</a>. Am <a href="http://www.ecrans.fr/L-Assemblee-Nationale-rejette-le,6910.html">Morgen hatte der Sénat als erstes dem Gesetzesentwurf &#8220;Hadopi&#8221; zugestimmt</a>, welches Ma&#223;nahmen wie Internetsperren f&#252;r Raubkopierer vorsieht und in der Bev&#246;lkerung h&#246;chst umstritten ist. Mittags sollte dann das Parlament zu stimmen. Doch die notwendige Mehrheit fehlte.<a href="http://www.lemonde.fr/technologies/article/2009/04/09/le-parlement-rejette-le-projet-de-loi-creation-et-internet_1178838_651865.html#xtor=RSS-3208"> Das Gesetz wurde mit 21 zu 15 Stimmen abgelehnt.</a> Die geringe Anwesenheit an Abgeordneten ist darauf zur&#252;ckzuf&#252;hren, dass die meisten Abgeordneten angesichts der Formsache bereits in ihren Osterurlaub aufgebrochen waren. Doch weniger Abgeordnete aus der Opposition als aus der Regierungsparteien, was mit zwei zus&#228;tzlichen Abweichlern zu dem Ergebnis f&#252;hrte, dass das Gesetz vom Parlament abgelehnt wurde.</p>
<p>Nachdem sich die Abgeordneten ihrem Unmut bzw. ihrer Schadenfreude Luft gemacht hatten, <a href="http://www.ecrans.fr/Rejet-d-Hadopi-Un-piege-selon-le,6914.html">k&#252;ndigte das Kultusministerium an, dass das Gesetz nach der Osterpause erneut zur Lesung ins Parlament eingebracht werde</a>. Ein rechtlich zul&#228;ssiger aber bislang noch nie praktizierter Vorgang. Allerdings kann kein gleichlautender Entwurf mehr eingebracht werden. Es bleibt also weiterhin spannend. Der kleine Nick d&#252;rfte nach seinen ordentlichen Auftritten auf der Weltb&#252;hne im eigenen Land wohl ziemlich toben. ;-)</p>
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		<title>Frankreich expandiert &#8211; 2011 kommt das 101. Département</title>
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		<pubDate>Sun, 29 Mar 2009 20:25:01 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Das Komoren-Archipel Mayotte, das bislang als letzte Inselgruppe der Komoren weiterhin franz&#246;sisches &#220;berseegebiet (Collectivité d&#8217;outre-mer) war, hat in einer Volksabstimmung mit einer Mehrheit von 95% entschieden, sich vollst&#228;ndig Frankreich anzugliedern und wird damit im Jahre 2011 Frankreichs 101. Département. Die Entscheidung ist damit diametral zur dem 1979 f&#252;r unabh&#228;ngig erkl&#228;rten Staat der Komoren. Mit der [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Das Komoren-Archipel <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Mayotte">Mayotte</a>, das bislang als letzte Inselgruppe der Komoren weiterhin franz&#246;sisches &#220;berseegebiet (Collectivité d&#8217;outre-mer) war, <a href="http://www.lemonde.fr/politique/article/2009/03/29/mayotte-vote-en-faveur-de-la-departementalisation_1174015_823448.html#ens_id=1173404&#038;xtor=RSS-3208">hat in einer Volksabstimmung mit einer Mehrheit von 95% entschieden</a>, sich vollst&#228;ndig Frankreich anzugliedern und wird damit im Jahre 2011 Frankreichs 101. Département. </p>
<p>Die Entscheidung ist damit diametral zur dem 1979 f&#252;r unabh&#228;ngig erkl&#228;rten Staat der Komoren. Mit der Entscheidung &#228;ndert die Insel nicht nur ihren politischen Status, sondern weitreichende Ver&#228;nderungen mit sich bringen. Bislang galt f&#252;r die mehrheitlich muslimische Bev&#246;lkerung ein Wahlrecht zwischen dem Recht Frankreichs und einem &#8220;statut personnel&#8221; dessen Rechtsprechung durch einen islamischen Kadi gesprochen wird.</p>
<p>Diese Besonderheit f&#228;llt im Jahre 2011, wie auch das Heiratsalter von 15 Jahren weg, da das 101. Département dadurch ebenfalls laizistisch wird. Die Heranf&#252;hrung an das franz&#246;sische Recht, Sozial- und Finanzwesen wird st&#252;ckweise erfolgen. Mit einer vollst&#228;ndigen Anpassung wird erst in 20 bis 25 Jahren gerechnet.</p>
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		<title>&#8220;Libé&#8221; heute kostenlos als PDF im Netz erh&#228;ltlich</title>
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		<pubDate>Sat, 21 Mar 2009 11:37:32 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Libération]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Grande Nation befindet sich (mal wieder) im Ausnahmezustand. Es wird gestreikt was das Zeug h&#228;lt, was in Frankreich schon beim kleinsten Streik immense Folgen haben kann. Gestrige Streiks wirkten sich wohl auf die Auslieferung/Druck der franz&#246;sischen Zeitung Libération aus. Da die Zeitung heute nicht an den Kiosken erschien, entschied sich der Verlag f&#252;r eine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Grande Nation befindet sich (mal wieder) im Ausnahmezustand. Es wird gestreikt was das Zeug h&#228;lt, was in Frankreich schon beim kleinsten Streik immense Folgen haben kann. Gestrige Streiks wirkten sich wohl auf die Auslieferung/Druck der franz&#246;sischen Zeitung <a href="http://www.liberation.fr">Libération</a> aus. Da die Zeitung heute nicht an den Kiosken erschien, entschied sich der Verlag f&#252;r eine neue Aktion:</p>
<p>Die aktuelle <a href="http://q.liberation.fr/pdf/20090321/9878_pdf-libe.pdf">Libé gibt es als PDF kostenlos im Internet.</a> Viel Spa&#223; beim Lesen!</p>
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		<title>Sind Politikerinnen stets schlechte Verliererinnen?</title>
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		<pubDate>Sat, 22 Nov 2008 15:58:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Feature]]></category>
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		<description><![CDATA[Die provokante Frage dr&#228;ngt sich auf, wenn man sich in der politischen Landschaft in Europa und der Welt umschaut. In Deutschland hat Andrea Ypsilanti eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch mit dem R&#252;cken zur Wand und der Pistole an der Schl&#228;fe nicht bereit ist einzugestehen, dass sie die Wahl, ihr Ansehen und ihre (Stamm-) W&#228;hler verloren [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die provokante Frage dr&#228;ngt sich auf, wenn man sich in der politischen Landschaft in Europa und der Welt umschaut. In Deutschland hat Andrea Ypsilanti eindrucksvoll bewiesen, dass sie auch mit dem R&#252;cken zur Wand und der Pistole an der Schl&#228;fe nicht bereit ist einzugestehen, dass sie die Wahl, ihr Ansehen und ihre (Stamm-) W&#228;hler verloren hat. </p>
<p>In den USA dr&#252;ckte Hillary Clinton aus Hilflosigkeit vor ihrer m&#246;glichen Niederlage als Pr&#228;sidentschaftskandidatin auf die Tr&#228;nendr&#252;se und<a href="http://www.foxnews.com/story/0,2933,449884,00.html" target="_blank"> Sarah Palin beschwerte sich</a> nach der Wahl &#252;ber den unfairen Umgang mit ihr.</p>
<p>In Frankreich ist Ségolène Royal zum wiederholten Male die schlechte Verliererin. Diesmal ging es zwar nur indirekt um die Pr&#228;sidentschaft, denn<a href="http://www.faz.net/s/RubDDBDABB9457A437BAA85A49C26FB23A0/Doc~E4C089D06B0C543C8B5A562971FAEAC86~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank"> sie verlor im Kampf gegen Martine Aubry mit 42 Stimmen um den Parteivorsitz der Sozialisten</a>. Anstatt die knappe Niederlage zu akzeptieren forderte sie einen nicht vorgesehenen dritten Wahlgang was nun dazu f&#252;hrt, dass die<a href="http://www.lemonde.fr/politique/article/2008/11/22/le-conseil-national-du-ps-se-reunira-mardi-soir-pour-trancher_1121997_823448.html#ens_id=910156" target="_blank"> Parteigremien zur &#220;berpr&#252;fung eingerufen wurden</a> (Parteichaos und offene Grabenk&#228;mpfe scheinen derzeit &#252;brigens auch ausgesprochen sozialistische Tugenden zu sein).</p>
<p>K&#246;nnen Politikerinnen tats&#228;chlich keine Niederlage eingestehen, oder kommt es durch die Medienfixierung nur so vor?</p>
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		<title>Propaganda-TV: Sarkozy schaltet 2009 den Rundfunk gleich</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2008/06/25/propaganda-tv-sarkozy-schaltet-2009-den-rundfunk-gleich/</link>
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		<pubDate>Wed, 25 Jun 2008 18:45:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunk]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit einer gro&#223;en Rede hat der franz&#246;sische Pr&#228;sident Sarkozy heute die Ergebnisse einer Rundfunkmodernisierungskommission entgegen genommen und gleichzeitig die k&#252;nftige &#196;nderung verk&#252;ndet. Ziel der Kommission war es vor allem die Finanzierung zu &#228;ndern. Nach dem Willen des Pr&#228;sidenten sollte keinerlei Werbung mehr im &#246;ffentlich rechtlichen Fernsehen gesendet werden.  Um das zu erreichen, werden k&#252;nftig Telekommunikationsunternehmen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit einer gro&#223;en Rede hat der franz&#246;sische Pr&#228;sident Sarkozy heute die Ergebnisse einer Rundfunkmodernisierungskommission entgegen genommen und gleichzeitig die k&#252;nftige &#196;nderung verk&#252;ndet. Ziel der Kommission war es vor allem die Finanzierung zu &#228;ndern. Nach dem Willen des Pr&#228;sidenten sollte keinerlei Werbung mehr im &#246;ffentlich rechtlichen Fernsehen gesendet werden. </p>
<p>Um das zu erreichen, werden k&#252;nftig Telekommunikationsunternehmen mit einer Rundfunksteuer von 0,9 % auf ihren Umsatz besteuert. So kommen dank Telefon und Mobilfunk 380 Millionen Euro in die Rundfunkkasse weitere 300 Millionen kommen durch andere Steuererh&#246;hungen und die Franz&#246;sische Rundfunkgeb&#252;hr. Der Etat wird j&#228;hrlich von der Legislative neu festgesetzt.</p>
<p>Damit aber nicht genug gegen den Grundsatz der Staatsferne. Der Indendant von France Television wird k&#252;nftig von der Exekutive (wahlweise dem Elysee oder der Pr&#228;sidentengattin) bestimmt. Damit wird Sarkozy ab 2009 keine kritische Berichterstattung mehr erfahren, schlie&#223;lich geh&#246;rt der einflussreiche Privatsender TF1 einem guten Freund von Sarkozy, der ihn gerne auf seine Yachten oder mit seinen Flugzeugen in Urlaub schippert.</p>
<p>Deutschland kann sich freuen, dass es das Bundesverfassungsgericht als Garant der Rundfunkfreiheit hat.</p>
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		<title>Frankreich sucht neue Wege zur Rundfunkfinanzierung</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2008/05/21/frankreich-sucht-neue-wege-zur-rundfunkfinanzierung/</link>
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		<pubDate>Wed, 21 May 2008 19:07:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunkgebühr]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Debatte &#252;ber die richtige und gerechte Finanzierung des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks ist in Deutschland genauso alt wie der Rundfunk selbst. Anders als in Deutschland war bei unseren Nachbarn in Frankreich bislang eine deutlich st&#228;rkere Finanzierung durch Werbung erlaubt. Damit soll nun Schluss sein, hat Nicolas I. beschlossen.  Eine Kommission sucht daher nach Mitteln und Wegen, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Debatte &#252;ber die richtige und gerechte Finanzierung des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks ist in Deutschland genauso alt wie der Rundfunk selbst. Anders als in Deutschland war bei unseren Nachbarn in Frankreich bislang eine deutlich st&#228;rkere Finanzierung durch Werbung erlaubt. Damit soll nun Schluss sein, hat Nicolas I. beschlossen. </p>
<p>Eine Kommission sucht daher nach Mitteln und Wegen, wie die wegfallenden Werbeeinnahmen ersetzt werden k&#246;nnen. <a title="le monde" href="http://www.lemonde.fr/actualite-medias/article/2008/05/21/la-commission-cope-propose-trois-scenarios-pour-le-financement-de-la-television-publique_1047909_3236.html?xtor=RSS-3208" target="_self">Dabei hat diese nun drei L&#246;sungsvorschl&#228;ge entwickelt</a>:</p>
<ol>
<li>Erh&#246;hung der Rundfunkgeb&#252;hren &#8211; Wie in Deutschland ginge es dabei um eine Erh&#246;hung der Geb&#252;hr und eine Ausweitung auf Internet-PCs und Zweitwohnungen.</li>
<li>Die Einf&#252;hrung einer zus&#228;tzlichen Steuer in H&#246;he von 0,5% auf alle Internet- und Telefonanschl&#252;sse</li>
<li>Eine Abgabe auf Fernseher und Videoger&#228;te </li>
</ol>
<div>Die Situation des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks in beiden L&#228;ndern d&#252;rfte nicht wirklich vergleichbar sein, so dass sich die genannten Modelle sicherlich nicht &#252;bertragen lassen, insbesondere in Hinblick auf die garantierte Staatsferne und Unabh&#228;ngigkeit des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks dank Rechtsprechung des Bundesverfassungsgerichts und <a href="http://dejure.org/gesetze/GG/5.html" target="_blank" title="Art. 5 GG">Art. 5 GG</a>. Aber statt st&#228;ndig nur an der Geb&#252;hrenschraube zu drehen, w&#228;ren die Staatskanzleien gut beraten mal einen Blick &#252;ber die Grenze zuwerfen. </div>
]]></content:encoded>
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		</item>
		<item>
		<title>ICE k&#252;nftig hinter Gittern?</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2008/04/28/ice-kuenftig-hinter-gittern/</link>
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		<pubDate>Mon, 28 Apr 2008 20:35:26 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[ICE]]></category>
		<category><![CDATA[TGV]]></category>

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		<description><![CDATA[Nach dem tragischen ICE-Ungl&#252;ck in der N&#228;he von Fulda mit glimpflichem Ausgang, tobt in den Medien die Analyse. Grafiken &#252;ber Grafiken erl&#228;utern den Unfall. Experten analysieren welch enormes Ausma&#223; h&#228;tte haben k&#246;nnen, wenn die Schafe auf der Br&#252;cke (Hallo???) gestanden h&#228;tten oder der ICE so entgleist w&#228;re, dass der Triebwagen vor der Einfahrt gegen die [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nach dem tragischen ICE-Ungl&#252;ck in der N&#228;he von Fulda mit glimpflichem Ausgang, tobt in den Medien die Analyse. <a title="ZDF - Mediathek" href="http://www.zdf.de/ZDFmediathek/content/484620?inPopup=true" target="_blank">Grafiken</a> &#252;ber Grafiken erl&#228;utern den Unfall. <a title="spiegel" href="http://www.spiegel.de/reise/aktuell/0,1518,550204,00.html" target="_blank">Experten</a> analysieren welch enormes Ausma&#223; h&#228;tte haben k&#246;nnen, wenn die Schafe auf der Br&#252;cke (Hallo???) gestanden h&#228;tten oder der ICE so entgleist w&#228;re, dass der Triebwagen vor der Einfahrt gegen die Wand gefahren w&#228;re.</p>
<p>Neben diesen katastrophenheischenden Analysen kommt, logischerweise die Frage auf, ob ICE-Strecken nicht besser mit Z&#228;unen abgesichert werden sollten. Meist folgt kurzer Hand der Einwand, die Nachr&#252;stung w&#228;re viel zu teuer. Nur selten ist zu h&#246;ren, dass in anderen L&#228;ndern Sicherheitsz&#228;une direkt bei der Planung von Hochgeschwindigkeitsstrecken eingeplant werden. So findet man in Frankreich etwa, kein<a title="Wikipedia DE" href="http://de.wikipedia.org/wiki/Schnellfahrstrecke#Liste_der_Schnellfahrstrecken_in_Frankreich" target="_blank">e LGV-Hochgeschwindigkeitsstrecke</a> (Ligne à Grande Vitesse) die <a title="Wikipedia Frankreich" href="http://fr.wikipedia.org/wiki/TGV#Les_lignes_.C3.A0_grande_vitesse_.28LGV.29" target="_blank">nicht eingez&#228;unt</a> und ausreichend Sicherheitsabstand hat. Warum nicht also auch beim ICE?</p>
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		<title>Dalai Lama zum Ehrenb&#252;rger Paris ernannt</title>
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		<pubDate>Mon, 21 Apr 2008 22:06:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Olympia]]></category>
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		<description><![CDATA[Es sollte wohl ein Symbol gelebter Demokratie sein. W&#228;hrend Pr&#228;sident Sarkozy Vertreter nach China entsandte um dort gut Wetter zu machen, w&#228;hlte der Pariser Stadtrat das geistliche Oberhaupt der Tibeter zum Ehrenb&#252;rger. China d&#252;rfte diese Ernennung erneut br&#252;skieren.  Der Pariser Stadtrat d&#252;rfte mit der Ernennung tats&#228;chlich nicht nur ehrw&#252;rdiges in Gedanken gehabt haben. Nach den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sollte wohl ein Symbol gelebter Demokratie sein. <a title="SPON" href="http://www.spiegel.de/politik/ausland/0,1518,548552,00.html" target="_blank">W&#228;hrend Pr&#228;sident Sarkozy Vertreter nach China entsandte</a> um dort gut Wetter zu machen,<a title="liberation" href="http://www.liberation.fr/actualite/politiques/322429.FR.php" target="_blank"> w&#228;hlte der Pariser Stadtrat das geistliche Oberhaupt der Tibeter zum Ehrenb&#252;rge</a>r. China d&#252;rfte diese Ernennung <a title="heute.de" href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/24/0,3672,7227384,00.html" target="_blank">erneut br&#252;skieren</a>. </p>
<p>Der Pariser Stadtrat d&#252;rfte mit der Ernennung tats&#228;chlich nicht nur ehrw&#252;rdiges in Gedanken gehabt haben. Nach den Ausschreitungen w&#228;hrend des Fackellaufes in Paris hatte die Chinesische Delegation die Feierlichkeiten mit den Pariserabgeordneten vor dem Hotel de Ville eigenm&#228;chtig abgesagt. Ein Katz und Mausspiel, dass die Ehrenb&#252;rgerschaft zur Farce werden l&#228;sst.</p>
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		<title>Frz. Verfassungsrat kommt nach Karlsruhe</title>
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		<pubDate>Fri, 04 Apr 2008 09:31:38 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie das Bundesverfassungsgericht soeben in einer Pressemitteilung bekannt gab, wird von Montag bis Mittwoch der franz&#246;sische Conseil Constitutionnel das BVerfG besuchen. Dabei will sich die franz&#246;sische Delegation unter dem Vorsitzenden Michel Debré mit dem Pr&#228;sidenten des Gerichts Hans-J&#252;rgen Papier und anderen Richtern &#252;ber die verfassungsrechtlichen Entwicklungen in Europa und aktuelle Entscheidungen austauschen. Der W&#228;chter und H&#252;ter [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie das Bundesverfassungsgericht soeben in einer <a title="BVerfG" href="http://www.bundesverfassungsgericht.de/pressemitteilungen/bvg08-048.html" target="_blank">Pressemitteilung</a> bekannt gab, wird von Montag bis Mittwoch der franz&#246;sische <a title="Conseil Constitutionnel" href="http://www.conseil-constitutionnel.fr/" target="_blank">Conseil Constitutionnel</a> das BVerfG besuchen. Dabei will sich die franz&#246;sische Delegation unter dem Vorsitzenden Michel Debré mit dem Pr&#228;sidenten des Gerichts Hans-J&#252;rgen Papier und anderen Richtern &#252;ber die verfassungsrechtlichen Entwicklungen in Europa und aktuelle Entscheidungen austauschen.</p>
<p>Der W&#228;chter und H&#252;ter der franz&#246;sischen Verfassung ist anders als in Deutschland kein unabh&#228;ngiges Gericht sondern ein Germium bestehend aus neun gew&#228;hlten Mitgliedern von Parlament, Senat und Pr&#228;sident. Dar&#252;ber hinaus sind auch alle ehm. Pr&#228;sidenten von Verfassungswegen Mitglieder des Rates.</p>
<p>Gerade zuletzt hatte eine Entscheidung des Verfassungsrates (&#252;ber die Anschlie&#223;ende Sicherheitsverwahrung von Strafgefangenen) f&#252;r Wirbel gesorgt, nachdem Pr&#228;sident Sarkozy, das Verdikt des Verfassungsrates nicht akzeptieren wollte. Dabei ist auch in Frankreich das Wort des Verfassungsrates bindend.</p>
<p>Allerdings strebt Nicolas Sarkozy mit einer Verfassungsreform auch den Verfassungsrat in seinem Gef&#252;ge zu ver&#228;ndern. Ein unabh&#228;ngiges Gericht soll daraus leider immer noch nicht werden. Dabei ist das Bundesverfassungsgericht eigentlich ein gutes Beispiel. Immerhin wollen die Delegationen auch konstruktiv &#252;ber die Normenkontrolle beraten. Hoffentlich nehmen die Franzosen einiges mit und setzen sich f&#252;r eine St&#228;rkung des Verfassungsrates ein.</p>
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