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	<title>medien–gerecht &#187; Filesharing</title>
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	<description>Im Spannungsfeld zwischen Medien und Recht</description>
	<lastBuildDate>Tue, 10 Jan 2012 09:11:05 +0000</lastBuildDate>
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		<title>iTunes Match &#8211; Keine &#8220;Legalisierung&#8221; von Raubkopien</title>
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		<pubDate>Wed, 08 Jun 2011 05:47:22 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes Match]]></category>

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		<description><![CDATA[Die World Wide Developer Conference von Apple ist so etwas wie Weihnachten und Ostern zusammen f&#252;r Apple-Geeks. Sie startet traditionell mit einer Pr&#228;sentation durch Steve Jobs bei der neue Produkte (diesmal Mac OS X Lion, iOS5 und iCloud) vorgestellt werden gefolgt von einem begehrten &#8220;One more Thing&#8221;. Das diesj&#228;hrige One more Thing hei&#223;t iTunes Match [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die World Wide Developer Conference von Apple ist so etwas wie Weihnachten und Ostern zusammen f&#252;r Apple-Geeks. Sie startet traditionell mit einer Pr&#228;sentation durch Steve Jobs bei der neue Produkte (diesmal Mac OS X Lion, iOS5 und iCloud) vorgestellt werden gefolgt von einem begehrten &#8220;One more Thing&#8221;.</p>
<p>Das diesj&#228;hrige One more Thing hei&#223;t iTunes Match und steht im direkten Zusammenhang mit dem Cloud-Service iCloud. iTunes Match durchsucht die iTunes-Bibliothek und stellt in der iCloud alle erkannten Titel zur Verf&#252;gung. Auch wenn diese nicht in Apple&#8217;s eigenem Music Store gekauft wurden.</p>
<p>Wa&#8230;? Hat Steve wirklich verk&#252;ndet, dass User k&#252;nftig aus den ganzen alten Napster-Mp3 mit minderwertige Qualit&#228;t AAC mit bester Qualit&#228;t macht? Also sozusagen &#8220;Raubkopierw&#228;sche&#8221;? <a href="http://www.allaccess.com/net-news/archive/story/92395/itunes-match-legitimizing-piracy-or-monetizing-it">Diese Resonanz liest man aller Ortens</a>.</p>
<p>Ich halte diesen &#8220;Jubel&#8221; f&#252;r verfr&#252;ht. Denn was hat Steve letztlich verk&#252;ndet? F&#252;r 25 Dollar j&#228;hrlich, werden die Musikst&#252;cke der iTunes Bibliothek in besserer Qualit&#228;t als auf dem Mac f&#252;r iPod, iPad und andere Devices zur Verf&#252;gung gestellt. Zu keinem Zeitpunkt war davon die Rede, dass die Songs dauerhaft ausgetauscht werden. Was passiert, wenn man aus diesem Abonnement aussteigt, ist nicht bekannt. Ich bezweifele, dass der Nutzer die qualitativ besseren Songs behalten darf.</p>
<p>Auch findet keine &#8220;Legalisierung&#8221; von Raubkopien statt. Apple stellt dem Nutzer zwar qualitativ h&#246;herwertige Dateien zur Verf&#252;gung, das hat jedoch keine Auswirkung auf die einger&#228;umten Nutzungsrechte. Diese hat der Nutzer beim urspr&#252;nglichen Kauf vom Urheber bzw. Rechteinhaber bekommen. In Deutschland darf der Nutzer im privaten Gebrauch die Musikst&#252;cke dann auch auf Grundlage der Privatkopie nach § 53 UrhG kopieren und so neben dem Silberling auch auf dem PC, dem iPhone oder dem iPad h&#246;ren. Ein neues Nutzungsrecht ist Nutzerseitig also nicht n&#246;tig. Aus diesem Grund findet auch durch iTunes Match keine &#8220;Legalisierung&#8221; statt. Raubkopien bleiben auch mit iTunes Match Raubkopien. Raubkopien, die Apple mit iTunes Match an eine identifizierbare Apple-ID verbindet (Ein Schelm, wer B&#246;ses dabei denkt.).</p>
<p>Aber warum bekommen die Music Labels 70% der Einnahmen?</p>
<p>Das wird wohl ein wohlgeh&#252;tetes Geheimnis von Apple und den vier gro&#223;en Labels bleiben, aber d&#252;rfte eine Verg&#252;tung f&#252;r den Service von Apple sein. Anders als Google, bietet Apple den Nutzern nicht dezidierten Speicherplatz, wo er seine Bibliothek hochladen kann, sondern Zugriff die bereits vorhandenen Kopien. In naher Zukunft k&#246;nnte auch ein Streaming der Songs folgen. Diesen Kuchen werden sich die Labels nicht haben entgehen lassen wollen. Dank iTunes Match k&#246;nnen die Labels zus&#228;tzliche Einnahmen generieren, ohne dass (derzeit) die Einr&#228;umung neuer Nutzungsrechte damit verbunden ist. Entsch&#228;digung f&#252;r alle Raubkopien und  zus&#228;tzliche Absch&#246;pfung bei allen die legale Kopien durch iTunes Match in die Cloud verlegen.</p>
<p>Von einer Legalisierung (oder auch einer Kulturflatrate) ist iTunes Match daher nach dem derzeitigen Kenntnisstand weit entfernt, es wird eher eine Art &#8220;Servicepauschale&#8221; f&#252;r die Bequemlichkeit sein, die eigenen Songs nicht in die Cloud laden zu m&#252;ssen.</p>
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		<title>Scheitert die Piratenpartei an der Musikpiraterie?</title>
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		<pubDate>Sun, 18 Jul 2010 06:54:21 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[Bushido]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Piratenpartei]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Piratenpartei hat eine Abmahnung bekommen, weil es unter ihren Reihen auch &#8220;Musikpiraten&#8221; gibt, die unbedingt Bushido und die Raschs, Kornmeiers, N&#252;manns oder Waldorfs dieser Abmahnwelt herausfordern wollten. Es geschah, was geschehen musste: Die Abmahnung flatterte ins Haus der Piratenpartei. Dies ergibt das Protokoll der Vorstandssitzung der Piratenpartei vom 15. Juli. Demjenigen, der das Thema [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Piratenpartei hat eine Abmahnung bekommen, weil es unter ihren Reihen auch &#8220;Musikpiraten&#8221; gibt, die unbedingt Bushido und die Raschs, Kornmeiers, N&#252;manns oder Waldorfs dieser Abmahnwelt herausfordern wollten. Es geschah, was geschehen musste: Die Abmahnung flatterte ins Haus der Piratenpartei. Dies ergibt das <a href="http://vorstand.piratenpartei.de/2010/07/15/protokoll-der-vorstandssitzung-2010-07-01/" target="_blank">Protokoll der Vorstandssitzung der Piratenpartei vom 15. Juli</a>.</p>
<p>Demjenigen, der das Thema unter &#8220;Verschiedenes&#8221; auf die Tagesordnung setzte, ist immer hin zu Gute zu halten, dass er die Brisanz und M&#246;glichkeiten f&#252;r eine Partei erkannt hat, die sich &#8220;<a href="http://www.piratenpartei.de/navigation/politik/unsere-ziele" target="_blank">die Legalisierung der Privatkopie</a>&#8221; auf die Fahnen geschrieben hat. Doch was jetzt aus dem als mp3 vorliegenden Wortprotokoll ergibt, ist ein Desaster, wie der <a href="http://www.dr-bahr.com/news/piratenpartei-von-rapper-bushido-wegen-p2p-urheberrechtsverletzung-abgemahnt.html" target="_blank">Kollege Bahr herausgesucht hat</a>:</p>
<blockquote><p><em>&#8220;Wir antworten da jetzt erst mal f&#246;rmlich und h&#246;flich und ganz lieb (&#8230;) und ob wir da jetzt mal richtig auf die (&#8230;) Kacke hauen, w&#252;rde ich auch davon abh&#228;ngig machen wie sie reagieren.&#8221;</em></p></blockquote>
<p>F&#246;rmlich, h&#246;flich und insbesondere ganz lieb wird die abmahnende Kanzlei sicherlich schwer beeindrucken. Wahrscheinlich wird es sie so beeindrucken, dass sie Brief und EV eingerahmt ins Wartezimmer h&#228;ngen. Denn schlie&#223;lich kann nicht eindrucksvoller demonstriert werden, wie unwissend eine Partei auf ihrem selbsternannten &#8220;Kompetenzfeld&#8221; ist. Was zwingend zu der Frage f&#252;hrt, wer braucht eine &#8220;Netzpartei&#8221; die schon vor den kleinsten und allt&#228;glichen Rechtsproblemen des Internets scheitert?</p>
]]></content:encoded>
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		<title>WLAN-Urteil: Eine Pressemitteilung macht noch kein Obiter Dictum</title>
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		<pubDate>Wed, 02 Jun 2010 13:51:06 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[BGH]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Nun ist der Urteilstext des BGH-Urteils zur St&#246;rerhaftung eines WLAN-Betreibers im Internet auf der Seite abmahnwahn-dreipage.de ver&#246;ffentlicht worden (Direktlink PDF). Nach der Ver&#246;ffentlichung war gro&#223; &#252;ber eine Begrenzung der Abmahnkosten im Sinne des § 97a Abs. 2 UrhG spekuliert worden, den das Gericht in der Pressemitteilung (leider) in einem Klammersatz erw&#228;hnte, obwohl auf den Fall [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Nun ist der Urteilstext des BGH-Urteils zur St&#246;rerhaftung eines WLAN-Betreibers im Internet auf der Seite <a href="http://abmahnwahn-dreipage.de/">abmahnwahn-dreipage.de </a>ver&#246;ffentlicht worden (<a href="http://abmahnwahn-dreipage.de//Mitteilung/BGH%20Urteil%20vom%2012.%20Mai%202010,%20Az.%20I%20ZR%20121_08.pdf" target="_blank">Direktlink PDF</a>). Nach der Ver&#246;ffentlichung war gro&#223; &#252;ber eine Begrenzung der Abmahnkosten im Sinne des <a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/97a.html" target="_blank" title="&sect; 97a UrhG: Abmahnung">§ 97a Abs. 2 UrhG</a> spekuliert worden, den das Gericht in der Pressemitteilung (leider) in einem Klammersatz erw&#228;hnte, obwohl auf den Fall nicht anzuwenden.</p>
<p><a href="http://www.medien-gerecht.de/2010/05/12/wlan-entscheidung-viel-laerm-um-nichts-ueberraschendes/" target="_blank">Wie bereits erw&#228;hnt</a>, wurde im Anschluss vom Untergang der Abmahnanw&#228;lte, einem Ende der Massenabmahnung, einer schwerwiegendem R&#252;ckschlag f&#252;r Abmahnende&#8230; kurz gesagt mit einem obiter dictum zu <a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/97a.html" target="_blank" title="&sect; 97a UrhG: Abmahnung">§ 97a Abs. 2 UrhG</a> gerechnet. Doch wie vermutet: In dem Urteil findet sich dazu kein Wort.</p>
<p>Das Urteil konzentriert sich im Gegenteil auf die wesentlichen Aspekte des Falls:</p>
<ol>
<li>Der Anschlussinhaber haftet nicht als T&#228;ter einer Urheberrechtsverletzung auf Schadensersatz, wenn ein Dritter diese &#252;ber sein WLAN surft. Um diesen Vorwurf zu entkr&#228;ften trifft Ihn die skund&#228;re Beweislast. Der Beweis zum Zeitpunkt im Urlaub zu sein, reicht f&#252;r eine Entlastung aus.</li>
<li>Der Anschlussinhaber muss sich dies anders als bei einem Ebay-Account (Halsband-Entscheidung) zurechnen lassen.</li>
<li>Auch eine Teilnahmerhaftung scheidet mangels Vorsatz aus.</li>
</ol>
<p>Damit ist eine Haftung des WLAN-Betreibers schnell aus dem Weg ger&#228;umt, sofern er glaubhaft machen kann, nicht T&#228;ter bzw. Teilnehmer der Urheberrechtsverletzung zu sein.</p>
<p>Anders als die Durchsetzbarkeit des Schadensersatzanspruches stuft der BGH den Unterlassungsanspruch ein. Hier bejaht der BGH, dass der Betreiber eines nicht ausreichend gesichertem WLAN als St&#246;rer auf Unterlassen in Anspruch genommen werden kann. Die schlechte Absicherung sei ad&#228;quat kausal f&#252;r die Urheberrechtsverletzung und eine verkehrs&#252;bliche vorhandene Sicherung k&#246;nne von dem Betreiber verlangt werden. Eine Anwendung von <a href="http://dejure.org/gesetze/TMG/10.html" target="_blank" title="&sect; 10 TMG: Speicherung von Informationen">§ 10 TMG</a> schloss das Gericht, wohl mangels Eigenschaft als Diensteanbieter, aus.</p>
<p>Das Urteil mag nicht das Ende urheberrechtlicher Abmahnungen sein, jedoch ist es eine begr&#252;&#223;enswerte Kl&#228;rung der Rechtslage hinsichtlich der St&#246;rerhaftung des WLAN-Betreiber f&#252;r Dritte.</p>
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		</item>
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		<title>WLAN-Entscheidung &#8211; Viel L&#228;rm um nichts (&#252;berraschendes)</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2010/05/12/wlan-entscheidung-viel-laerm-um-nichts-ueberraschendes/</link>
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		<pubDate>Wed, 12 May 2010 12:37:47 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Abmahnung]]></category>
		<category><![CDATA[BGH]]></category>
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		<category><![CDATA[Urteil]]></category>
		<category><![CDATA[WLAN]]></category>

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		<description><![CDATA[Der BGH hat sein mit Spannung erwartetes Urteil zur m&#246;glichen Haftung eines WLAN-Betreibers verk&#252;ndet  und die Kollegen hyperventilieren, weil Sie einen Artikel gebloggt, einen Anruf von der Presse bekommen haben oder weil der vermeindliche Wert ihres Blogs steigt. Doch wer sich die Pressemitteilung mal in Ruhe durchliest, erkennt schnell: Das Urteil enth&#228;lt keine bahnbrechenden Erkenntnisse: [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der BGH hat sein mit Spannung erwartetes Urteil zur m&#246;glichen Haftung eines WLAN-Betreibers verk&#252;ndet  und die Kollegen hyperventilieren, weil Sie <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/05/12/bgh-privatleute-haften-fur-offenes-wlan/" target="_blank">einen</a> <a href="http://www.internet-law.de/2010/05/bgh-betreiber-eines-w-lans-haftet-mit-einschrankungen.html" target="_blank">Artikel</a> <a href="http://www.ferner-alsdorf.de/2010/05/entscheidung-ist-da-bgh-zur-storerhaftung-beim-wlan-betrieb-bgh-wlan/">gebloggt</a>, einen <a href="http://twitter.com/jensferner/status/13841012193" target="_blank">Anruf von der Presse bekommen </a>haben oder weil der <a href="http://twitter.com/jurabilis/status/13846999560" target="_blank">vermeindliche Wert ihres Blogs steigt</a>.</p>
<p>Doch wer sich die <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=pm&amp;Datum=2010&amp;Sort=3&amp;nr=51934&amp;anz=101&amp;pos=0&amp;Blank=1" target="_blank">Pressemitteilung </a>mal in Ruhe durchliest, erkennt schnell: Das Urteil enth&#228;lt keine bahnbrechenden Erkenntnisse:</p>
<ol>
<li>WLAN-Betreiber haften grunds&#228;tzlich f&#252;r ihr offenes WLAN</li>
<li>WLAN-Betreiber haben eine Pr&#252;fpflicht hinsichtlich einer markt&#252;blichen Sicherung des WLAN</li>
<li>Eine weitergehende Pflicht, stets die aktuellste und beste Sicherheitsvorkehrung zu haben besteht indes nicht</li>
<li>Verst&#246;&#223;t der WLAN-Betreiber gegen diese Pflicht, kann er haften. In jedem Fall auf Unterlassen.</li>
<li>Der WLAN-Betreiber haftet jedoch nicht auf Schadensersatz aus einer Urheberrechtsverletzung, da eine St&#246;rerhaftung ausscheidet wenn ihm dazu der Vorsatz fehlt.</li>
</ol>
<p>Und dann ist da noch der Klammersatz mit der Begrenzung der Abmahngeb&#252;hren nach § 97a Abs. 2 UhrG. <a href="http://obiterdictum.wordpress.com/2010/05/12/der-satz-des-tages/" target="_blank">Einige sehen darin schon das Ende </a>des Gesch&#228;fts der &#8220;Abmahnanw&#228;lte&#8221;. Doch das d&#252;rfte sowohl verfr&#252;ht als v&#246;llig falsch sein. Zun&#228;chst handelt es sich hier nur um einen Klammersatz einer Pressemitteilung. Ob im Urteil dazu tats&#228;chlich etwas gesagt wird, bleibt dahin gestellt. Da § 97a Abs. 2 UrhG auf den Fall nicht einschl&#228;gig war, wird jedenfalls nichts dergleichen im Tenor vorzufinden sein und damit enth&#228;lt das BGH Urteil keine rechtsverbindliche Aussage zur Begrenzung der Abmahnkosten.</p>
<p>Es bleibt also insofern alles wie bisher und wenig &#252;berraschend.</p>
]]></content:encoded>
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		</item>
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		<title>Boomerang f&#252;r Bushido &#8211; Wo kein Urheberrecht, da keine Abmahnung</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2010/03/24/boomerang-fuer-bushido-wo-kein-urheberrecht-da-keine-abmahnung/</link>
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		<pubDate>Wed, 24 Mar 2010 06:45:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bushido]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Plagiat]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Bushido ist bekannt f&#252;r markige Texte und massenhafte Abmahnungen, wegen Verletzung seiner Urheberrechte durch das Downloaden und Anbieten seiner Titel &#252;ber Tauschb&#246;rsen. Nach der &#8211; noch nicht rechtskr&#228;ftigen &#8211; Entscheidung des Landgerichts Hamburg fehlt es allerdings bei einigen Titeln des Rappers gerade daran. Das Gericht hielt es f&#252;r erwiesen, dass Bushido zumindest bei 8 seiner [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bushido ist bekannt f&#252;r markige Texte und massenhafte Abmahnungen, wegen Verletzung seiner Urheberrechte durch das Downloaden und Anbieten seiner Titel &#252;ber Tauschb&#246;rsen. Nach der &#8211; noch nicht rechtskr&#228;ftigen &#8211; Entscheidung des Landgerichts Hamburg fehlt es allerdings bei einigen Titeln des Rappers gerade daran. Das Gericht hielt es f&#252;r erwiesen, dass Bushido zumindest bei 8 seiner erfolgreichen Titel di<a href="http://www.stern.de/kultur/musik/gerichtsurteil-bushido-klaut-songs-und-muss-blechen-1553128.html" target="_blank">e Urheberrechte einer franz&#246;sischen Gothic-Band verletzt </a>hat. Das Gericht urteilte, dass die Verwendung der Melodien keine freie Bearbeitung im Sinne des <a href="http://dejure.org/gesetze/UrhG/24.html" target="_blank" title="&sect; 24 UrhG: Freie Benutzung">§ 24 Abs. 1 UrhG</a> darstellt. Konsequenz: Die Platten wandern in den Schredder und Bushido muss Schadensersatz f&#252;r seine Urheberrechtsverletzung zahlen.</p>
<p>Sollte das Urteil rechtskr&#228;ftig werden, w&#228;re damit klar, dass Bushido kein Urheberrecht an den besagten Titel besitzt oder besa&#223;. Die Abmahnungen wegen dieser Titel waren somit gegenstandslos. Ob jetzt eine Schadensersatzwelle der Betroffenen auf Bushido hereinbricht?</p>
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		<item>
		<title>Assemblée Nationale l&#228;sst Gesetz gegen Raubkopierer durchfallen</title>
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		<pubDate>Thu, 09 Apr 2009 15:05:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
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		<category><![CDATA[Frankreich]]></category>
		<category><![CDATA[Gesetzesentwurf]]></category>
		<category><![CDATA[Parlament]]></category>

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		<description><![CDATA[Es sollte eine reine Formsache werden. Am Morgen hatte der Sénat als erstes dem Gesetzesentwurf &#8220;Hadopi&#8221; zugestimmt, welches Ma&#223;nahmen wie Internetsperren f&#252;r Raubkopierer vorsieht und in der Bev&#246;lkerung h&#246;chst umstritten ist. Mittags sollte dann das Parlament zu stimmen. Doch die notwendige Mehrheit fehlte. Das Gesetz wurde mit 21 zu 15 Stimmen abgelehnt. Die geringe Anwesenheit [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es sollte eine <a href="http://www.stern.de/computer-technik/internet/:Frankreich-Gesetz-Raubkopierer/660669.html#rss=all">reine Formsache werden</a>. Am <a href="http://www.ecrans.fr/L-Assemblee-Nationale-rejette-le,6910.html">Morgen hatte der Sénat als erstes dem Gesetzesentwurf &#8220;Hadopi&#8221; zugestimmt</a>, welches Ma&#223;nahmen wie Internetsperren f&#252;r Raubkopierer vorsieht und in der Bev&#246;lkerung h&#246;chst umstritten ist. Mittags sollte dann das Parlament zu stimmen. Doch die notwendige Mehrheit fehlte.<a href="http://www.lemonde.fr/technologies/article/2009/04/09/le-parlement-rejette-le-projet-de-loi-creation-et-internet_1178838_651865.html#xtor=RSS-3208"> Das Gesetz wurde mit 21 zu 15 Stimmen abgelehnt.</a> Die geringe Anwesenheit an Abgeordneten ist darauf zur&#252;ckzuf&#252;hren, dass die meisten Abgeordneten angesichts der Formsache bereits in ihren Osterurlaub aufgebrochen waren. Doch weniger Abgeordnete aus der Opposition als aus der Regierungsparteien, was mit zwei zus&#228;tzlichen Abweichlern zu dem Ergebnis f&#252;hrte, dass das Gesetz vom Parlament abgelehnt wurde.</p>
<p>Nachdem sich die Abgeordneten ihrem Unmut bzw. ihrer Schadenfreude Luft gemacht hatten, <a href="http://www.ecrans.fr/Rejet-d-Hadopi-Un-piege-selon-le,6914.html">k&#252;ndigte das Kultusministerium an, dass das Gesetz nach der Osterpause erneut zur Lesung ins Parlament eingebracht werde</a>. Ein rechtlich zul&#228;ssiger aber bislang noch nie praktizierter Vorgang. Allerdings kann kein gleichlautender Entwurf mehr eingebracht werden. Es bleibt also weiterhin spannend. Der kleine Nick d&#252;rfte nach seinen ordentlichen Auftritten auf der Weltb&#252;hne im eigenen Land wohl ziemlich toben. ;-)</p>
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		<title>Erweist sich Schweden als sicherer Hafen f&#252;r Piraten?</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2009/02/17/erweist-sich-schweden-als-sicherer-hafen-fuer-piraten/</link>
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		<pubDate>Tue, 17 Feb 2009 14:43:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Pirate Bay]]></category>
		<category><![CDATA[Schweden]]></category>

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		<description><![CDATA[Der Prozess erregt Aufmerksamkeit wie kein zweiter: Am Montag begann in Stockholm der Prozess gegen die Betreiber der Pirate Bay. The Pirate Bay ist eine Suchmaschine f&#252;r BitTorrent Dateien. Der Fokus liegt dabei eindeutig auf Schwarzkopien von Software, Musik und Filmen.  Dem Prozess war vor einiger Zeit eine spektakul&#228;re Razzia vorausgegangen, wo diverse Server beschlagnahmt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der Prozess erregt Aufmerksamkeit wie kein zweiter: <a href="http://www.golem.de/0902/65284.html" target="_blank">Am Montag begann in Stockholm der Prozess gegen die Betreiber der Pirate Bay</a>. The Pirate Bay ist eine Suchmaschine f&#252;r BitTorrent Dateien. Der Fokus liegt dabei eindeutig auf Schwarzkopien von Software, Musik und Filmen. </p>
<p>Dem Prozess war vor einiger Zeit eine spektakul&#228;re Razzia vorausgegangen, wo diverse Server beschlagnahmt wurden. Am zweiten Prozesstag k&#252;ndigt sich nun eine kleine Sensation an. Der Staatsanwalt hat <a href="http://www.heise.de/newsticker/Pirate-Bay-entgeht-voller-Breitseite--/meldung/132725" target="_blank">angek&#252;ndigt seine Anklage zu modifizieren </a>und dabei die schweren Vorw&#252;rfe aus Mangel an Beweisen zu streichen.</p>
<p>Da die Staatsanwaltschaft nicht nachweisen kann, dass die im Peer-to-Peer Verfahren &#252;bertragenen Schwarzkopien tats&#228;chlich &#252;ber die Tracker von The Pirate Bay gelaufen sind, kann den Betreibern die Beihilfe zu Urheberrechtsverletzungen nicht nachgewiesen werden. Der Vorwurf der &#8220;Komplizenschaft&#8221; beim Anbieten von Schwarzkopien bleibt jedoch bestehen.</p>
<p>Es wird sich zeigen, ob auch dieser Anklagepunkt sich halten l&#228;sst, schlie&#223;lich ist Schweden f&#252;r seine liberale Rechtslage gegen&#252;ber Filesharing bekannt. Noch&#8230;</p>
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		<title>iTunes ersetzt DRM durch Wasserzeichen</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2009/01/08/itunes-ersetzt-drm-durch-wasserzeichen/</link>
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		<pubDate>Wed, 07 Jan 2009 23:39:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[iTunes]]></category>

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		<description><![CDATA[Mit der gestrigen (lang erwarteten) Ank&#252;ndigung von Apple, dass im Laufe der n&#228;chsten Monate das komplette Sortiment des iTunes Stores als sog. iTunes + angeboten wird, f&#228;llt auch beim Marktf&#252;hrer in Sachen online Musikverk&#228;ufen die Beschr&#228;nkungen die bislang mittels DRM durchgesetzt wurden.  Doch handelt es sich bei den iTunes Plus Dateien weiterhin um personalisierte AAC [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit der gestrigen (lang erwarteten) <a href="http://www.apple.com/itunes/whatsnew/?sr=hotnews?sr=hotnews.rss" target="_blank">Ank&#252;ndigung von Apple</a>, dass im Laufe der n&#228;chsten Monate das komplette Sortiment des iTunes Stores als sog. iTunes + angeboten wird, f&#228;llt auch beim Marktf&#252;hrer in Sachen online Musikverk&#228;ufen die Beschr&#228;nkungen die bislang mittels DRM durchgesetzt wurden. </p>
<p>Doch handelt es sich bei den iTunes Plus Dateien weiterhin um personalisierte AAC Dateien. Auch wenn keinerlei Beschr&#228;nkungen einprogrammiert sind, was die Abspielf&#228;higkeit oder Verbreitung angeht, so enthalten auch k&#252;nftig alle Titel aus dem iTunes Store eine eindeutige Kennung, mit welchem Account sie gekauft wurden. Damit kann Apple auf der einen Seite spezielle Angebote (wie etwa Album vervollst&#228;ndigen oder weitere qualitative Verbesserungen) anbieten, doch d&#252;rfte das Hauptinteresse sein, dass sich solche Titel in P2P-Tauschb&#246;rsen besonders leicht zur&#252;ckverfolgen lassen.</p>
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		<title>DRM ist die Maginot Linie im Kampf gegen Raubkopierer</title>
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		<pubDate>Wed, 29 Oct 2008 22:43:49 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Feature]]></category>
		<category><![CDATA[Apple]]></category>
		<category><![CDATA[DRM]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Steve Jobs]]></category>

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		<description><![CDATA[Diesen Satz habe ich heute in einem kritischen Artikel zum Digital Millenium Copyright Act von Timothy Lee in Policy Analysis von 2006 gelesen und es auch zwei Jahre sp&#228;ter gibt es meiner Ansicht nach keine treffendere Bezeichnung f&#252;r Digital Right Management (DRM).  Die Maginot Linie sollte Frankreichs perfekte Verteidigungswall gegen Deutschland sein, war aber letztlich [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Diesen Satz habe ich heute in einem kritischen Artikel zum Digital Millenium Copyright Act von <a href="http://www.cato.org/pub_display.php?pub_id=6025" target="_blank">Timothy Lee in Policy Analysis</a> von 2006 gelesen und es auch zwei Jahre sp&#228;ter gibt es meiner Ansicht nach keine treffendere Bezeichnung f&#252;r Digital Right Management (DRM). </p>
<p>Die <a href="http://de.wikipedia.org/wiki/Maginot-Linie" target="_blank">Maginot Linie</a> sollte Frankreichs perfekte Verteidigungswall gegen Deutschland sein, war aber letztlich wirkungslos. Gerade was digitale Musikverk&#228;ufe angeht, ist DRM auf dem R&#252;ckzug. Amazon, Walmart bieten ihre digitale Musik komplett ohne digitale Beschr&#228;nkungen an, Apple hat im iTunes Store mittlerweile ein gemischtes Repertoire, auch wenn DRM trotz der <a href="http://www.medien-gerecht.de/2007/02/07/steve-jobs-ist-gegen-drm/" target="_blank">Ank&#252;ndigung von Steve Jobs</a> noch &#252;berwiegt.</p>
<p>DRM mag, wenn man nur den digitalen Musikmarkt anschaut, das ideale Verteidigungsmittel gegen Schwarzkopien sein, doch die zu verteidigende Grenze h&#246;rt nicht beim digitalen Musikmarkt auf. Solange es weiterhin m&#246;glich ist (legal) von CDs oder anderen Medien digitale Kopien zu fertigen und diese ihren Weg in Tauschb&#246;rsen finden, ist DRM wirkungslos gegen&#252;ber denjenigen, die sich illegal Musik beschaffen und es schr&#228;nkt die ehrlichen Nutzer nur ein und vergrault sie.</p>
]]></content:encoded>
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		<title>Spanien: Keine Haftung f&#252;r Links zu Werken in Tauschb&#246;rsen</title>
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		<pubDate>Thu, 25 Sep 2008 12:06:37 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Filesharing]]></category>
		<category><![CDATA[Spanien]]></category>
		<category><![CDATA[Urheberrecht]]></category>

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		<description><![CDATA[Spanien ist das Schweden des S&#252;dens. So sieht es jedenfalls gerade aus. Die in Schweden im Piratebay-Prozess aufgeworfene Frage, ob der Link auf p2p-Tauschb&#246;rsendateien von urheberrechtlich gesch&#252;tzten Werken selbst eine Verletzung des Urheberrechts darstellt ist in Spanien jetzt von einem spanischen Instanzengericht entschieden worden. Nach Auffassung des Gerichts liegt keine Verletzung des spanischen Urheberrecht vor. [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Spanien ist das Schweden des S&#252;dens. So <a href="http://www.golem.de/0809/62619.html" target="_blank">sieht es jedenfalls gerade aus</a>. Die in Schweden im Piratebay-Prozess aufgeworfene Frage, ob der Link auf p2p-Tauschb&#246;rsendateien von urheberrechtlich gesch&#252;tzten Werken selbst eine Verletzung des Urheberrechts darstellt ist in Spanien jetzt von einem spanischen Instanzengericht entschieden worden. Nach Auffassung des Gerichts liegt keine Verletzung des spanischen Urheberrecht vor.</p>
<p>Das Setzen von Links auf urheberrechtlich gesch&#252;tzte Werke (oder die M&#246;glichkeit sich solche zug&#228;nglich zu machen) sei nach spanischem Recht nicht strafbar. Links seien lediglich ein Mittel um anderen den Zugang zu Webseiten zu erm&#246;glichen.</p>
<p>Dieser Einsch&#228;tzung des Gerichtes steht prinzipiell nichts entgegen zu setzen, die Frage bleibt jedoch, ob sich Betreiber von Seiten wie Piratebay nicht als Gehilfe strafbar machen k&#246;nnen. Auch wenn sie selbst nie in Kontakt mit den verlinkten Werken kommen, so erleichtern sie den Zugriff auf urheberrechtlich gesch&#252;tztes Material. So lie&#223;e sich jedenfalls im deutschen Recht &#252;ber eine Beihilfe nachdenken.</p>
]]></content:encoded>
			<wfw:commentRss>http://www.medien-gerecht.de/2008/09/25/spanien-keine-haftung-fuer-links-zu-werken-in-tauschboersen/feed/</wfw:commentRss>
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