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	<title>medien–gerecht &#187; Fernsehkritik</title>
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	<description>Im Spannungsfeld zwischen Medien und Recht</description>
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		<title>Warum Elke Heidenreich auf ganzer Linie Recht hat</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 19:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Elke Heidenreich]]></category>
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		<description><![CDATA[Fern von der anderen Seite des Atlantik, wo &#8220;Kulturauftrag&#8221; und Fernsehen ein unvers&#246;hnlicher Gegensatz sind, wirkt die aktuell in Deutschland entbrannte Diskussion um die Qualit&#228;t des deutschen Fernsehens gerade zu skurril. Aber vielleicht ist es gerade der Abstand (und der Kontrast dem man als Konsument ausgesetzt ist), der den Wahrheitsgehalt dieser Debatte verdeutlicht. Als Marcel Reich-Ranicki emp&#246;rt den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fern von der anderen Seite des Atlantik, wo &#8220;Kulturauftrag&#8221; und Fernsehen ein unvers&#246;hnlicher Gegensatz sind, wirkt die aktuell in Deutschland entbrannte Diskussion um die Qualit&#228;t des deutschen Fernsehens gerade zu skurril. Aber vielleicht ist es gerade der Abstand (und der Kontrast dem man als Konsument ausgesetzt ist), der den Wahrheitsgehalt dieser Debatte verdeutlicht.</p>
<p>Als <a href="http://rivva.de/about/http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,583614,00.html" target="_blank">Marcel Reich-Ranicki emp&#246;rt den Deutschen Fernsehpreis und das deutsche Fernsehen ablehnte</a> und Elke Heidenreich sich <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EE91B6E359E494E34BE66891A5D35B7AB~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">&#246;ffentlich daf&#252;r sch&#228;mte,</a> konnte man das durchaus auch als &#220;berreaktion zweier hochintelligenter Menschen ansehen. Doch die Reaktionen der Kritisierten (und gleichzeitig ihrer eigenen Kritiker) zeigt, wie Recht sie haben.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,584946,00.html">Thomas Gottschalk</a> und <a href="http://www.fernsehlexikon.de/3257/bastian-pastewka-keine-sendung-fuer-marcel-reich-ranicki/" target="_blank">Bastian Pastewka</a> reagieren beleidigt, weil man ihnen den Spiegel vor die Nase h&#228;lt und ihnen sagt, dass dass was sie tun alles andere als geistreich ist. Der R<a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,584946,00.html" target="_blank">TL-Chef h&#228;lt die Kritik f&#252;r Irrelevant</a>, was f&#252;r seinen Sender wohl richtig ist, da er ein Publikum ansprechen will, das ein niedrigen IQ hat als ein Sch&#228;ferhund und die <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/6/0,3672,7392134,00.html" target="_blank">Verantwortlichen der &#214;ffentlich-rechtlichen f&#252;hlen sich auf den Schlipps getreten</a>, weil sie dabei ertappt wurden, dass sie sich mit den Privatsendern einen Konkurrenzkampf um die niveauloseste Sendung bieten, fernab von Rundfunkauftrag und Grundversorgung.</p>
<p>All diese Reaktionen zeigen wie Recht Elke Heidenreich hat. Daf&#252;r braucht es noch nicht einmal die <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EA50A2B4910F44DC29F45A3DEAAC66D70~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Unterst&#252;tzung weiterer Autoren</a>. Die Diskussion ist lange &#252;berf&#228;llig und auch sender&#252;bergreifend zu f&#252;hren. Allerdings ist zwischen Privatsendern und ARD&amp;ZDF zu trennen. W&#228;hrend die einen nur dem wirtschaftlichen Erfolg unterworfen sind, haben die &#246;ffentlich-rechtlichen einen Auftrag. Dieser besteht nicht darin, <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/deutscher-fernsehpreis-2/" target="_blank">schlechte Fernsehpreise mit RTL und Sat1 zu veranstalten</a>.</p>
<p>Wenn nun wegen einer pers&#246;nlichen Kritik gleich ein ganzes Sendeformat, das zum Auftrag des &#246;ffentlich-rechtlichen Fernsehens geh&#246;rt vom Rotstift bedroht ist, dann stellt sich wirklich die Frage, ob der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk selbst noch eine Existenzberechtigung hat und nicht lieber die unter dem Deckm&#228;ntelchen des &#246;ffentlichen Auftrags agierenden Wirtschaftsunternehmen sich dem realen unverzerrten Wettbewerb aussetzen sollten.</p>
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