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	<title>medien–gerecht &#187; EuGH</title>
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	<description>Im Spannungsfeld zwischen Medien und Recht</description>
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		<title>Kein Urteil vom BGH zur &#220;berlassung von Gebrauchtsoftware</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2011/02/03/kein-urteil-vom-bgh-zur-uberlassung-von-gebrauchtsoftware/</link>
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		<pubDate>Thu, 03 Feb 2011 09:06:50 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Mit Spannung war heute das Urteil des Bundesgerichtshofs im Streit Oracle ./. UsedSoft erwartet. Doch am heutigen Verk&#252;ndungstermin blieb ein abschlie&#223;endes Urteil aus. Der BGH legt die Frage dem EuGH vor, da der streitgegenst&#228;ndliche § 69d UrhG die Regelungen des Art. 5 Abs 1. der Richtlinie 2009/24/EG umsetzt und daher richtlinienkonform auszulegen ist. Der EuGH [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Mit Spannung war heute das Urteil des Bundesgerichtshofs im Streit Oracle ./. UsedSoft erwartet. Doch am heutigen Verk&#252;ndungstermin blieb ein abschlie&#223;endes Urteil aus. Der BGH legt die Frage dem EuGH vor, da der streitgegenst&#228;ndliche § 69d UrhG die Regelungen des Art. 5 Abs 1. der Richtlinie 2009/24/EG umsetzt und daher richtlinienkonform auszulegen ist.</p>
<p>Der EuGH muss nun die Frage beantworten, ob und gegebenenfalls unter welchen Voraussetzungen derjenige, der eine  &#8220;gebrauchte&#8221; Softwarelizenz erworben hat, als &#8220;rechtm&#228;&#223;iger Erwerber&#8221;  des entsprechenden Computerprogramms anzusehen ist. In diesem  Zusammenhang kann sich auch die weitere Frage stellen, ob sich das  Verbreitungsrecht des Rechtsinhabers ersch&#246;pft, wenn ein  Computerprogramm mit seiner Zustimmung im Wege der Online-&#220;bermittlung  in Verkehr gebracht worden ist.</p>
<p>Die Pressemitteilung des BGH zu dem heutigen Beschluss ist <a href="http://juris.bundesgerichtshof.de/cgi-bin/rechtsprechung/document.py?Gericht=bgh&amp;Art=pm&amp;Datum=2011&amp;Sort=3&amp;nr=54948&amp;anz=21&amp;pos=0&amp;Blank=1">hier </a>zu finden.</p>
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		<title>EuGH best&#228;tigt Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung</title>
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		<pubDate>Tue, 10 Feb 2009 16:14:07 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Bundesverfassungsgericht]]></category>
		<category><![CDATA[EuGH]]></category>
		<category><![CDATA[Vorratsdatenspeicherung]]></category>

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		<description><![CDATA[In einem kaum &#252;berraschenden Urteil hat der EuGH heute die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung f&#252;r rechtm&#228;&#223;ig erkl&#228;rt (Volltext der Entscheidung). Allerdings ging es bei der &#220;berpr&#252;fung nur um die Frage, ob die Vorratsdatenspeicherung einer Harmonisierung durch die EU in Form einer Richtlinie zug&#228;nglich war. Das hat der EuGH bejaht, mit Hinweis auf die Binnenmarktkompetenz. Damit festigt [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>In einem k<a href="http://www.blog.beck.de/2009/02/10/eugh-halt-vorratsdatenspeicherung-richtlinie-als-geeignete-rechtsgrundlage/" target="_blank">aum &#252;berraschenden Urteil</a> hat der EuGH heute die Richtlinie zur Vorratsdatenspeicherung f&#252;r rechtm&#228;&#223;ig erkl&#228;rt (<a href="http://curia.europa.eu/jurisp/cgi-bin/form.pl?lang=de&amp;newform=newform&amp;alljur=alljur&amp;jurcdj=jurcdj&amp;jurtpi=jurtpi&amp;jurtfp=jurtfp&amp;alldocrec=alldocrec&amp;docj=docj&amp;docor=docor&amp;docop=docop&amp;docav=docav&amp;docsom=docsom&amp;docinf=docinf&amp;alldocnorec=alldocnorec&amp;docnoj=docnoj&amp;docnoor=docnoor&amp;typeord=ALL&amp;docnodecision=docnodecision&amp;allcommjo=allcommjo&amp;affint=affint&amp;affclose=affclose&amp;numaff=C-301%2F06+&amp;ddatefs=&amp;mdatefs=&amp;ydatefs=&amp;ddatefe=&amp;mdatefe=&amp;ydatefe=&amp;nomusuel=&amp;domaine=&amp;mots=&amp;resmax=100&amp;Submit=Suchen" target="_blank">Volltext der Entscheidung</a>). Allerdings ging es bei der &#220;berpr&#252;fung nur um die Frage, ob die Vorratsdatenspeicherung einer Harmonisierung durch die EU in Form einer Richtlinie zug&#228;nglich war. Das hat der EuGH bejaht, mit Hinweis auf die Binnenmarktkompetenz. Damit festigt der EuGH seine Zielrichtung, die Kompetenzen der EU weiterauszuweiten.</p>
<p>Wie <a href="http://www.telemedicus.info/article/1157-EuGH-Vorratsdatenspeicherung-war-harmonisierungsfaehig.html" target="_blank">Telemedicus richtig darauf hinweist</a>, bleibt abzuwarten, ob Karlsruhe dem weiter folgen wird oder ob das Bundesverfassungsgericht eine erneute Kurskorrektur in seiner Solange-Rechtsprechung vornehmen wird.</p>
<p>Die Frage, ob die Vorratsdatenspeicherung an sich zul&#228;ssig ist oder ob sie Grundrechte der B&#252;rger beeintr&#228;chtigt hat das Gericht nicht gepr&#252;ft, da sie nicht Gegenstand der Klage war. Es bleibt also weiterhin in der Frage spannend.</p>
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		<title>EuGH begr&#252;ndet neue Pflicht f&#252;r Anbieterkennzeichnung</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2008/10/30/eugh-begruendet-neue-pflicht-fuer-anbieterkennzeichnung/</link>
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		<pubDate>Thu, 30 Oct 2008 13:18:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Anbieterkennzeichnung]]></category>
		<category><![CDATA[EuGH]]></category>

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		<description><![CDATA[Am 16. Oktober hat der EuGH in der Vorabentscheidung &#252;ber die Frage, ob die Angabe einer Telefonnummer in der Anbieterkennzeichnung erforderlich ist, sein Urteil verk&#252;ndet. Der EuGH hat die Frage mit &#8220;Nein&#8221; beantwortet und damit erwartungsgem&#228;&#223; einem lange in Deutschland schwelenden Streit ein Ende gesetzt. Der EuGH stellt klar, dass die Formulierung der Richtlinie lediglich klarstellt, [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Am 16. Oktober hat der EuGH in der Vorabentscheidung &#252;ber die Frage, ob die Angabe einer Telefonnummer in der Anbieterkennzeichnung erforderlich ist, sein <a href="http://eur-lex.europa.eu/LexUriServ/LexUriServ.do?uri=CELEX:62007J0298:DE:HTML" target="_blank">Urteil</a> verk&#252;ndet.</p>
<p>Der EuGH hat die Frage mit &#8220;Nein&#8221; beantwortet und damit <a href="http://www.medien-gerecht.de/2008/05/17/impressumspflicht-ende-eines-unendlichen-streits-nahe/" target="_blank">erwartungsgem&#228;&#223;</a> einem lange in Deutschland schwelenden Streit ein Ende gesetzt. Der EuGH stellt klar, dass die Formulierung der Richtlinie lediglich klarstellt, dass eine weitere unmittelbare Kommunikationsm&#246;glichkeit neben dem Kontakt per E-Mail erm&#246;glicht werden muss. Dies k&#246;nnen wahlweise die Angabe einer Telefonnummer, Faxnummer, Niederlassung oder ein Webformular sein.</p>
<p>Ein Webformular erachtete der EuGH im konkreten Fall als ausreichend, wenn auf die Angabe binnen 30-60 Minuten geantwortet wird. F&#252;r den Fall, dass neben der E-Mail Adresse ein Webformular verwendet wird, begr&#252;ndet der EuGH jedoch f&#252;r die Anbieter eine neue Pflicht. Es g&#228;be F&#228;lle, etwa eine Urlaubs- oder Dienstreise, wo der Vertragspartner keinen Zugriff auf das Internet und die elektronischen Kommunikationsmittel habe. Um einem solchen Fall, die Kommunikation nicht zu unterbrechen, ist der Anbieter nach dem EuGH verpflichtet dem Vertragspartner auf Anfrage eine nicht-elektronische Kommunikationsm&#246;glichkeit mitzuteilen.</p>
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		<title>Impressumspflicht: Ende eines unendlichen Streits nahe?</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2008/05/17/impressumspflicht-ende-eines-unendlichen-streits-nahe/</link>
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		<pubDate>Sat, 17 May 2008 17:18:20 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[BGH]]></category>
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		<category><![CDATA[TMG]]></category>

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		<description><![CDATA[Telepolis berichtet in seiner aktuellen Ausgabe &#252;ber ein Verfahren vor dem EuGH. Gegenstand ist die Frage, ob nach der Richtlinie 2000/31/EG in der Anbieterkennzeichnung eines Internetauftrittes sowohl eine E-Mail Adresse als auch eine Telefonnummer angegeben werden muss. So wird derzeit die ungl&#252;ckliche Formulierung in § 5 TMG ausgelegt.  Der BGH hatte die Vorlage an den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.heise.de/tp/r4/artikel/27/27925/1.html" target="_blank">Telepolis berichtet</a> in seiner aktuellen Ausgabe &#252;ber ein Verfahren vor dem EuGH. Gegenstand ist die Frage, ob nach der Richtlinie 2000/31/EG in der Anbieterkennzeichnung eines Internetauftrittes sowohl eine E-Mail Adresse als auch eine Telefonnummer angegeben werden muss. So wird derzeit die ungl&#252;ckliche Formulierung in <a href="http://dejure.org/gesetze/TMG/5.html" target="_blank" title="&sect; 5 TMG: Allgemeine Informationspflichten">§ 5 TMG</a> ausgelegt. </p>
<p>Der BGH hatte die Vorlage an den EuGH gegeben um die Frage nun kl&#228;ren zu lassen. Der Generalanwalt Colomer empfahl nun in seinem Schlussantrag nun, die Richtlinie entgegen der bisherigen deutschen Rechtsprechungspraxis so auszulegen, dass die Angabe einer E-Mail Adresse f&#252;r die schnelle Kontaktaufnahme ausreicht. Es ist zu erwarten, dass der EuGH sich dieser Auffassung anschlie&#223;en wird.</p>
<p>Damit w&#228;re ein Grundstein gelegt, dass auch die deutschen Umsetzung der Richtlinie in <a href="http://dejure.org/gesetze/TMG/5.html" target="_blank" title="&sect; 5 TMG: Allgemeine Informationspflichten">§ 5 Abs. 1 Nr. 2 TMG</a> so auszulegen ist, dass eine Angabe der E-Mail Adresse alleine den gesetzlichen Anforderungen gen&#252;gt.</p>
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		<title>EuGH: Die Sache mit der Garantie und der Gew&#228;hrleistung</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2008/04/18/eugh-die-sache-mit-der-garantie-und-der-gewaehrleistung/</link>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 08:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[EuGH]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucher]]></category>

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		<description><![CDATA[Der EuGH hat gestern auf eine Vorlage vom Bundesgerichtshof entschieden, dass eine nationale Regelung gegen die Verbraucherschutzrichtlinie 1999/44/EG verst&#246;&#223;t, wenn bei Austausch eines mangelhaften Ger&#228;tes innerhalb der Gew&#228;hrleistungszeit, der Verbraucher f&#252;r die gezogenen Nutzungen des mangelhaften Ger&#228;tes Wertersatz leisten muss. So sieht es derzeit noch das deutsche Recht mit §§ 349 Abs. 4 und 346 BGB vor.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://curia.europa.eu/jurisp/cgi-bin/gettext.pl?where=&amp;lang=de&amp;num=79919582C19060404&amp;doc=T&amp;ouvert=T&amp;seance=ARRET" target="_blank">EuGH hat gestern auf eine Vorlage vom Bundesgerichtshof entschieden</a>, dass eine nationale Regelung gegen die Verbraucherschutzrichtlinie<a href="http://ec.europa.eu/consumers/cons_int/safe_shop/guarantees/index_de.htm" target="_blank"> 1999/44/EG</a> verst&#246;&#223;t, wenn bei Austausch eines mangelhaften Ger&#228;tes innerhalb der Gew&#228;hrleistungszeit, der Verbraucher f&#252;r die gezogenen Nutzungen des mangelhaften Ger&#228;tes Wertersatz leisten muss. So sieht es derzeit noch das deutsche Recht mit §§ <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/349.html" target="_blank" title="&sect; 349 BGB: Erkl&auml;rung des R&uuml;cktritts">349 Abs. 4</a> und <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/346.html" target="_blank" title="&sect; 346 BGB: Wirkungen des R&uuml;cktritts">346 BGB</a> vor. </p>
<p>Der EuGH hat damit die Gew&#228;hrleistungsregeln in Deutschland &#252;berpr&#252;ft. Allerdings <a title="heute.de" href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/10/0,3672,7226250,00.html" target="_blank">berichteten</a> <a title="tagesschau" href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/eugh10.html" target="_blank">zahlreiche</a> Medien anschlie&#223;end von einer Neuregelung der Garantie oder Garantie-Leistungen in Deutschland. In den tagesthemen war sogar von der &#8220;zweij&#228;hrigen Garantiefrist&#8221; die Rede.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-490" title="garantie" src="http://www.medien-gerecht.de/wp-content/uploads/2008/04/garantie-300x200.png" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Dabei geht es in dem Urteil nicht um Garantien, wie sie dass deutsche Recht kennt. Eine feste &#8220;zweij&#228;hrige&#8221; Garantiefrist gibt es sowieso nicht, da die Garantie eine freiwillige &#220;bernahme des Herstellers bzw. Verk&#228;ufers nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/443.html" target="_blank" title="&sect; 443 BGB: Beschaffenheits- und Haltbarkeitsgarantie">§ 443 BGB</a> ist. Diese steht neben der gesetzlichen Gew&#228;hrleistung. Dar&#252;ber hat der EuGH jedoch nichts entschieden, denn im Falle einer Garantie erfolgt kein R&#252;ckgriff auf <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/346.html" target="_blank" title="&sect; 346 BGB: Wirkungen des R&uuml;cktritts">§ 346 BGB</a>.</p>
<p>Hier sind die Redakteure der unterschiedlichen Begrifflichkeiten zwischen dem deutschen Recht und den Richtlinien der EU aufgesessen. In der europarechtlichen Terminologie wird lediglich zwischen gesetzlichen und kommerziellen Garantien unterschieden. Wie man allerdings an dem aktuellen Fall sieht, birgt die Reduzierung auf &#8220;Garantie&#8221; dann allerdings eine erhebliche Ungenauigkeit.</p>
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		<title>EuGH stellt Datenschutz &#252;ber das Urheberrecht &#8211; Keine Herausgabepflicht von personenbezogenen Daten</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2008/01/29/eugh-stellt-datenschutz-ueber-das-urheberrecht-keine-herausgabepflicht-von-personenbezogenen-daten/</link>
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		<pubDate>Tue, 29 Jan 2008 13:17:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[EuGH]]></category>
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		<category><![CDATA[Vorratsdaten]]></category>

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		<description><![CDATA[Der EuGH hat in einem Vorlageverfahren aus Spanien dar&#252;ber entschieden, ob diverse Richtlinien der EU zur St&#228;rkung des Urheberrechts auch die Pflicht zur Herausgabe von personenbezogenen Daten in zivilrechtlichen Verfahren vorschreibt. Dies hat der EuGH in seinem heutigen Urteil verneint. Grundlage der Entscheidung ist ein Rechtsstreit zwischen einer spanischen Rechteverwerterin und der Telefongesellschaft Telefonica. Letztere [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der EuGH hat in einem Vorlageverfahren aus Spanien dar&#252;ber entschieden, ob diverse Richtlinien der EU zur St&#228;rkung des Urheberrechts auch die Pflicht zur Herausgabe von personenbezogenen Daten in zivilrechtlichen Verfahren vorschreibt. Dies hat der EuGH in seinem <a href="http://curia.europa.eu/jurisp/cgi-bin/form.pl?lang=de&#038;newform=newform&#038;alljur=alljur&#038;jurcdj=jurcdj&#038;jurtpi=jurtpi&#038;jurtfp=jurtfp&#038;alldocrec=alldocrec&#038;docj=docj&#038;docor=docor&#038;docop=docop&#038;docav=docav&#038;docsom=docsom&#038;docinf=docinf&#038;alldocnorec=alldocnorec&#038;docnoj=docnoj&#038;docnoor=docnoor&#038;typeord=ALLTYP&#038;allcommjo=allcommjo&#038;affint=affint&#038;affclose=affclose&#038;numaff=C-275%2F06&#038;ddatefs=&#038;mdatefs=&#038;ydatefs=&#038;ddatefe=&#038;mdatefe=&#038;ydatefe=&#038;nomusuel=&#038;domaine=&#038;mots=&#038;resmax=100&#038;Submit=Suchen">heutigen Urteil </a>verneint.</p>
<p>Grundlage der Entscheidung ist ein Rechtsstreit zwischen einer spanischen Rechteverwerterin und der Telefongesellschaft Telefonica. Letztere hatte sich geweigert personenbezogene Daten von filesharern bekannt zu geben. Zu Recht wie der EuGH nun sagt.</p>
<p>Der Fall ist allerdings nicht 1:1 auf Deutschland &#252;bertragbar und begr&#252;ndet kein Verbot der Herausgabe von Daten, die etwa im Rahmen der Vorratsdatenspeicherung gewonnen wurden. Entscheidend ist daf&#252;r letztlich, ob das nationale Recht eine Herausgabe der Daten zur Verfolgung zivilrechtlicher Schritte vorsieht oder nicht.</p>
<p> Denn selbst wenn keine Pflicht nach den Richtlinien zur Herausgabe besteht, stellt das heutige Urteil auch klar, dass eine solche gesetzliche Herausgabepflicht nicht grunds&#228;tzlich gegen Gemeinschaftsrecht verst&#246;&#223;t. Allerdings muss eine Balance zwischen der Achtung des Privatlebens und des Schutzes des Eigentums auf der anderen Seite in der nationalen Regelung enthalten sein.</p>
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