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	<title>medien–gerecht &#187; Berufsrecht</title>
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	<description>Im Spannungsfeld zwischen Medien und Recht</description>
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		<title>Sollten Referendare wirklich f&#252;r Kanzleien bloggen?</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2010/05/18/sollten-referendare-wirklich-fuer-kanzleien-bloggen/</link>
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		<pubDate>Tue, 18 May 2010 06:00:34 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bloggen ist keine Schande. Auch nicht als Jurist. Ich w&#252;rde sogar sagen, man kann gar nicht fr&#252;h genug damit anfangen. Daher ist es auch l&#246;blich, dass es doch einige Studenten und Referendare gibt, die zu den meist gelesenen Blawgern auf jurablogs.com geh&#246;ren (schlie&#223;lich habe ich selbst mal so angefangen). Regelm&#228;&#223;ig f&#252;r Irritation sorgen allerdings all [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Bloggen ist keine Schande. Auch nicht als Jurist. Ich w&#252;rde sogar sagen, man kann gar nicht fr&#252;h genug damit anfangen. Daher ist es auch l&#246;blich, dass es doch einige Studenten und Referendare gibt, die zu den meist gelesenen Blawgern auf<a href="http://www.jurablogs.com"> jurablogs.com</a> geh&#246;ren (schlie&#223;lich habe ich selbst mal so angefangen). Regelm&#228;&#223;ig f&#252;r Irritation sorgen allerdings all diejenigen Kollegen, die als Student/Referendar nicht im eigenen privaten Blog sondern im Namen einer Kanzlei bloggen.</p>
<p>Vor diesem Hintergrund d&#252;rfte auch der <a href="http://www.lampmann-behn.de/lbr-blog/2010/05/das-geschaft-mit-den-abmahnungen/" target="_blank">Beitrag des LBR-Blogs</a> zu werten sein, den <a href="http://strafprozess.blogspot.com/2010/05/zurucklehnen-und-genieen.html" target="_blank">manche</a> zum neuen &#8220;<a href="http://ra-melchior.blog.de/2010/05/16/blogger-streit-8603582/" target="_blank">Blogger-Streit</a>&#8221; erkoren haben. Die Klarstellung, wer f&#252;r die Kanzlei bloggt ist nicht unwichtig sondern gerade erheblich. So auch bei der gestrigen <a href="http://www.it-recht-kanzlei.de/viewNews.php?_rid=4530" target="_blank">Meldung der IT-Rechtskanzlei zur DL-Richtlinie</a>, die mit einer Headline aufmacht, welche Auswirkungen die Richtlinie auf Rechtsanw&#228;lte hat. Geschrieben von einem frischgebackenen Referendar. Ist es also schon soweit, dass Referendare Rechtsanw&#228;lte f&#252;r Rechtsanw&#228;lte aufkl&#228;ren?</p>
<p>Auch zeigt sich immer wieder, dass h&#228;ufig nicht klar erkennbar ist, dass der betreffende Autor des Kanzleiblogs gar kein Rechtsanwalt ist, was zu regelm&#228;&#223;igen Falschbezeichnungen durch Dritte f&#252;hrt. Berufsrechtlich nicht unbedenklich.</p>
<p>Au&#223;erdem wirft es die Frage auf, warum bloggt die Kanzlei eigentlich? Wenn man Anw&#228;lte fragt, warum sie bloggen, insbesondere warum sie in ihrer Eigenschaft als Rechtsanwalt bloggen, dann wird neben dem pers&#246;nlichen Interesse und Spa&#223; auch (!) die Profilierung gegen&#252;ber den Kollegen und die Akquise eine Rolle spielen. Welchen Eindruck macht es da wohl, wenn statt des erfahreneren Rechtsanwalts (man m&#246;ge mir den Eindruck verzeihen) dauernd ein juristisches Gr&#252;nschnabel bloggt? Sieht so das Aush&#228;ngeschild der Kanzlei aus?</p>
<p>Vor diesem Hintergerund erscheint das ganze weniger als Blogwar, sondern als Qualit&#228;tsfrage der offiziellen Kanzleiblogs und stellt somit auch die Glaubw&#252;rdigkeit juristischer Blogbeitr&#228;ge allgemein in Frage.</p>
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		<title>Gilt Berufsrecht eigentlich f&#252;r lawblogger?</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2010/02/16/gilt-berufsrecht-eigentlich-fuer-lawblogger/</link>
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		<pubDate>Tue, 16 Feb 2010 17:57:30 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Bei den aktuellen Entwicklungen des Juristenkindergartens schweiften meine Gedanken irgendwann zum Berufsrecht oder -weniger rechtlich betrachtet &#8211; dem beruflichen Verhalten des Anwalts oder Richters. Dabei musste ich feststellen, dass es neben unserem sch&#246;nen Berufsrecht tats&#228;chlich so etwas wie einen Verhaltenskodex der europ&#228;ischen Anw&#228;lte gibt. Und dieser beginnt mit so hehren Aussagen wie: 2.2 Vertrauen und [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://www.jurablogs.com/de/in-eigener-sache-12" target="_blank">Bei</a> <a href="http://www.lawblog.de/index.php/archives/2010/02/15/das-vollstandige-zitat/" target="_blank">den</a> <a href="http://ra-melchior.blog.de/2010/02/15/kommt-8014279/" target="_blank">aktuellen</a> <a href="http://www.herrschendemeinung.de/index.php?/archives/710-Ballmann-endgueltig-geoutet.html" target="_blank">Entwicklungen</a> des Juristenkindergartens schweiften meine Gedanken irgendwann zum Berufsrecht oder -weniger rechtlich betrachtet &#8211; dem beruflichen Verhalten des Anwalts oder Richters. Dabei musste ich feststellen, dass es <a href="http://anwaltverein.de/praxis/berufsrecht" target="_blank">neben unserem sch&#246;nen Berufsrecht</a> tats&#228;chlich so etwas wie einen <a href="http://anwaltverein.de/downloads/praxis/berufsrecht/ccbe.pdf" target="_blank">Verhaltenskodex</a> der europ&#228;ischen Anw&#228;lte gibt. Und dieser beginnt mit so hehren Aussagen wie:</p>
<blockquote><p><strong>2.2 Vertrauen und W&#252;rde</strong></p>
<p>Das Vertrauensverh&#228;ltnis setzt voraus, da&#223; keine Zweifel &#252;ber die Ehrenhaftigkeit, die Unbescholtenheit und die Rechtschaffenheit des Rechtsanwaltes bestehen. Diese traditionellen Werte des Anwaltsstandes sind f&#252;r den Rechtsanwalt gleichzeitig Berufspflichten.</p></blockquote>
<p>Aber das sind ja Verhaltensregeln f&#252;r Anw&#228;lte, die scheinen f&#252;r<a href="http://www.markenblog.de/2010/02/03/law-blog-der-beschluss-des-dpma/" target="_blank"> law blogger</a> nicht zu gelten. Schade eigentlich&#8230;</p>
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