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	<title>medien–gerecht &#187; ARD</title>
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	<description>Im Spannungsfeld zwischen Medien und Recht</description>
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		<title>Was nun … ZDF?</title>
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		<pubDate>Wed, 04 Mar 2009 20:09:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<description><![CDATA[Die Causa Brender entwickelt sich zu einer un&#252;bersichtlichen Schlammschlacht. Schon lange geht es nicht mehr um die Frage, ob Nikolaus Brender als Chefredakteur des ZDF gute Arbeit geleistet hat oder nicht und daher sein Vertrag verl&#228;ngert werden soll. Abgesehen von Roland Koch hat die Qualit&#228;tsfrage keiner der Akteure &#246;ffentlich ernsthaft angesprochen. Weder Stefan Niggemeier f&#252;r [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die Causa Brender entwickelt sich zu einer un&#252;bersichtlichen Schlammschlacht. Schon lange geht es nicht mehr um die Frage, ob Nikolaus Brender als Chefredakteur des ZDF gute Arbeit geleistet hat oder nicht und daher sein Vertrag verl&#228;ngert werden soll.</p>
<p>Abgesehen von Roland Koch hat die Qualit&#228;tsfrage keiner der Akteure &#246;ffentlich ernsthaft angesprochen. Weder Stefan Niggemeier f&#252;r die FAZ, noch der Spiegel, noch Kurt Beck oder das ZDF. Warum auch? Die Frage ist schlie&#223;lich nicht entscheidend. Unter der Causa Brender werden verschieden gewetzte Messer gez&#252;ckt: Machtpolitik zwischen SPD und CDU, Politischer Einfluss auf ARD und ZDF, die Marktmacht von &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunk gegen&#252;ber der Presse und schlie&#223;lich Bundeswahlkampf 2009. Es geht um alles nur nicht Nikolaus Brender.</p>
<p><strong>Machtpolitik zwischen SPD und CDU</strong><br />
Da die beiden Parteien in den Verwaltungsr&#228;ten der &#246;ffentlich-rechtlichen Anstalten sitzen und somit &#252;ber die Personalien mitentscheiden, fallen diese Personalien in die &#252;bliche Machtpolitik der beiden Parteien. Welche ist die st&#228;rkere? Welche kann sich durchsetzen? Welche kann die Gunst der Stunde nutzen um der anderen eins &#8220;auszuwischen&#8221;? Aus diesem Gesichtspunkt ist die &#8220;Causa Brender&#8221; nichts besonders, sondern lediglich eine weitere Karte, die man im allt&#228;glichen Spiel der Machtpolitik einsetzen kann.</p>
<p><strong>Politischer Einfluss auf ARD und ZDF</strong><br />
Daneben gibt es aber auch noch einen zweiten Faktor. Der Einfluss auf die Sender. Nat&#252;rlich soll &#246;ffentlich-rechtlicher Rundfunk jedenfalls im redaktionellen Teil staatsfern sein, das garantiert schlie&#223;lich Art. 5 GG. Doch schon die Geschichter &#252;ber die Gr&#252;ndung des ZDF zeigt, dass Politiker versuchen, ihren Einflussspielraum so zu nutzen, dass der jeweilige Sender dann &#8220;wohlgesonnen&#8221; ist. So haben die meisten Sendeanstalten der ARD den Ruf, dass sie doch eher &#8220;SPD-freundlich&#8221; w&#228;ren. Die Stimmenmehrheit der CDU im ZDF-Verwaltungsrat k&#246;nnte also darauf hindeuten, dass man in der CDU &#252;berlegt, den Posten mit einem &#8220;CDU-Mann&#8221; zu besetzen. Doch auch in seinem <a href="http://www.faz.net/s/Rub117C535CDF414415BB243B181B8B60AE/Doc~E2A0EFC256F3F44AEA0E3668BCA1D9A07~ATpl~Ecommon~Scontent.html">Interview mit Stefan Niggemeier</a> verneint Koch, dass ein anderer Kandidat schon in Aussicht sei.</p>
<p><strong>Marktmacht des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks</strong><br />
Die vielen Artikel zu dem Thema in der Presse weisen teilweise den Unterton auf, dass es auch um die Konkurrenz zwischen &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten und privaten Medien geht. Gerade was die Informationsangebote im Internet angeht, herrscht ein verbitterter Kampf darum inwieweit geb&#252;hrenfinanzierte Anstalten ihr Angebot online anbieten k&#246;nnen. Das hat zwar direkt keinen Zusammenhang mit der Neubesetzung von Brenders Posten, doch scheint es eine Bereitschaft zu geben dies zum Vorwand zu nehmen um gegen den &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunk zu wettern (etwa der Spiegel Artikel zur Finanzierung von Becks Geburtstag durch das ZDF).</p>
<p><strong>Bundeswahlkampf</strong><br />
Der wichtigste Punkt d&#252;rfte allerdings sein, dass gerade der Bundestagswahlkampf beginnt. Da ist nat&#252;rlich jede Partei daran interessiert besonders gut in den Medien zu stehen bzw. die andere Schlecht zu machen. Wenn es darum ginge besonders gut positioniert zu sein, m&#252;ssten CDU und SPD eigentlich an einem Strang ziehen, denn Nikolaus Brender gilt als neutral und lehnt s&#228;mtliche Anfragen von Politikern ab. Der SPD k&#246;nnte es eigentlich auch Recht sein, wenn man sich den Streit zwischen Schr&#246;der und Brender in der letzten Elefantenrunde in Erinnerung ruft. </p>
<p>Wenn es also nicht darum geht besonderen Einfluss auf das ZDF zu haben, dann k&#246;nnte man der Kurt Beck vorwerfen, dass er seinen Kollegen von der anderen Seite des Rheins als skrupellosen Parteipolitiker darstellen will. Das ist A) einfach, weil das eh schon jeder glaubt und B) passt es gut in den Wahlkampf. </p>
<p><strong>Conclusio</strong><br />
<a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,611388,00.html">Kurt Beck hat gesagt &#8220;Es bewegt sich nichts&#8221;</a>. Damit sieht es f&#252;r eine Neuberufung von Nikolaus Brender f&#252;r 2010 schlecht aus. Es ist aber auch &#246;ffentlich kein anderer Kandidat in Aussicht. Es wird sich daher etwas bewegen m&#252;ssen, schlie&#223;lich wird das ZDF nicht ohne Chefredakteur arbeiten k&#246;nnen. Beck hat gewarnt, dass das ZDF durch die Diskussion Schaden nehmen k&#246;nnte. Mit der Entscheidung d&#252;rfte er dann Recht behalten, wenn die Diskussion nicht zur&#252;ck zu sachlichen Argumenten gebracht wird und die tats&#228;chliche Leistung von Nikolaus Brender als solche bewertet wird.</p>
<p>F&#252;r Brender und die Unabh&#228;ngigkeit des ZDF spricht jedenfalls das Engagement der Mitarbeiter des ZDFs wie etwa Claus Kleber oder Maybrit Illner, die sich &#246;ffentlich hinter die Arbeit ihres Chefs gestellt haben. Es bleibt abzuwarten, was auf der entscheidenden Sitzung am 27. M&#228;rz passiert. H&#246;chstwahrscheinlich nicht viel. Bewegung d&#252;rfte wohl erst nach der Bundestagswahl ins Spiel kommen. Ob Brender das dann aber mitmacht?</p>
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		<title>Schmidt&amp;Pocher &#8211; Das Trauerspiel hat ein Ende</title>
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		<pubDate>Sat, 27 Dec 2008 14:13:03 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Harald Schmidt]]></category>
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		<description><![CDATA[Es ist die gute Nachricht zum Ende des Jahres. Im April ist Schluss mit Schmidt&#38;Pocher. Die Vertr&#228;ge wurden nicht verl&#228;ngert und Harald Schmidt und Oliver Pocher gehen k&#252;nftig getrennte Wege. Leider wohl beide weiterhin im Fernsehen, wobei Harald Schmidt bei der ARD zu bleiben scheint, w&#228;hrend Pocher ins Unterschichtenfernsehen zur&#252;ckkehren k&#246;nnte. Schmidt&#38;Pocher mag ein interessantes [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Es ist die gute Nachricht zum Ende des Jahres. <a href="http://www.dwdl.de/article/story_19156,00.html" target="_blank">Im April ist Schluss mit Schmidt&amp;Pocher</a>. Die Vertr&#228;ge wurden nicht verl&#228;ngert und Harald Schmidt und Oliver Pocher gehen k&#252;nftig getrennte Wege. Leider wohl beide weiterhin im Fernsehen, wobei Harald Schmidt bei der ARD zu bleiben scheint, w&#228;hrend Pocher ins Unterschichtenfernsehen zur&#252;ckkehren k&#246;nnte.</p>
<p>Schmidt&amp;Pocher mag ein interessantes Projekt gewesen sein, doch es war ziemlich schnell klar, dass Schmidt und Pocher nicht zu einander passen. Schmidt sa&#223; letztlich nur noch gelangweilt von Pochers Flachwitzen in der Sendung und zeigte damit seine hochn&#228;sige Seite. Ob eine Late Show mit Harald Schmidt tats&#228;chlich zur Besserung f&#252;hrt bleibt allerdings zu bezweifeln. Die Glanzzeiten von Harald Schmidt sind seit seinem Ende bei Sat.1 vorbei. </p>
<p>F&#252;r das deutsche Fernsehen w&#228;re es kein Verlust gewesen, wenn beide von der Bildfl&#228;che verschwinden w&#252;rden.</p>
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		<title>Anne Will nicht mehr?</title>
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		<pubDate>Fri, 28 Nov 2008 12:58:00 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Anne Will]]></category>
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		<description><![CDATA[Die Deals f&#252;r die &#220;bertragung der kommenden Bundesligasaison sind perfekt. Fu&#223;ball wird auch weiterhin haupts&#228;chlich auf dem Ersten und bei Premiere zu sehen sein. Der Millionendeal ist an sich wenig interessant. Damit m&#246;glichst viel Gewinn gemacht werden kann wurde auch die Bundesliga neu strukturiert. So wird es ab der Saison 2009/2010 Sonntags k&#252;nftig zwei Spieltermine [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die <a href="http://www.sueddeutsche.de/sport/847/449575/text/" target="_blank">Deals f&#252;r die &#220;bertragung der kommenden Bundesligasaison sind perfekt</a>. Fu&#223;ball wird auch weiterhin haupts&#228;chlich auf dem Ersten und bei Premiere zu sehen sein. Der Millionendeal ist an sich wenig interessant. Damit m&#246;glichst viel Gewinn gemacht werden kann wurde auch die Bundesliga neu strukturiert. So wird es ab der Saison 2009/2010 Sonntags k&#252;nftig zwei Spieltermine geben. </p>
<p>&#220;ber diese Spiele wird die ARD in einer weitere Sportschau berichten. Da Anpfiff erst um 17:30 Uhr ist, scheidet ein Sendeplatz vor der Tagesschau aus. Hinterher kommt der Tatort. Also kommt die Sportschau im Anschluss um 21.45 Uhr.  Sonntag abend 21.45? Auf diesem Sendetermin l&#228;uft zur Zeit die Br&#252;llrunde von <a href="http://daserste.ndr.de/annewill/" target="_blank">Anne Will</a>.</p>
<p>Nun stellt sich die Frage, was aus Anne Will bzw. der Politiktalkrunde im Ersten wird. Beendet? oder verschoben auf einen Sendetermin nach den Tagesthemen (22.30 Uhr)?</p>
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		<title>Warum Elke Heidenreich auf ganzer Linie Recht hat</title>
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		<pubDate>Sat, 18 Oct 2008 19:03:58 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Elke Heidenreich]]></category>
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		<description><![CDATA[Fern von der anderen Seite des Atlantik, wo &#8220;Kulturauftrag&#8221; und Fernsehen ein unvers&#246;hnlicher Gegensatz sind, wirkt die aktuell in Deutschland entbrannte Diskussion um die Qualit&#228;t des deutschen Fernsehens gerade zu skurril. Aber vielleicht ist es gerade der Abstand (und der Kontrast dem man als Konsument ausgesetzt ist), der den Wahrheitsgehalt dieser Debatte verdeutlicht. Als Marcel Reich-Ranicki emp&#246;rt den [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Fern von der anderen Seite des Atlantik, wo &#8220;Kulturauftrag&#8221; und Fernsehen ein unvers&#246;hnlicher Gegensatz sind, wirkt die aktuell in Deutschland entbrannte Diskussion um die Qualit&#228;t des deutschen Fernsehens gerade zu skurril. Aber vielleicht ist es gerade der Abstand (und der Kontrast dem man als Konsument ausgesetzt ist), der den Wahrheitsgehalt dieser Debatte verdeutlicht.</p>
<p>Als <a href="http://rivva.de/about/http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,583614,00.html" target="_blank">Marcel Reich-Ranicki emp&#246;rt den Deutschen Fernsehpreis und das deutsche Fernsehen ablehnte</a> und Elke Heidenreich sich <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EE91B6E359E494E34BE66891A5D35B7AB~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">&#246;ffentlich daf&#252;r sch&#228;mte,</a> konnte man das durchaus auch als &#220;berreaktion zweier hochintelligenter Menschen ansehen. Doch die Reaktionen der Kritisierten (und gleichzeitig ihrer eigenen Kritiker) zeigt, wie Recht sie haben.</p>
<p><a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,584946,00.html">Thomas Gottschalk</a> und <a href="http://www.fernsehlexikon.de/3257/bastian-pastewka-keine-sendung-fuer-marcel-reich-ranicki/" target="_blank">Bastian Pastewka</a> reagieren beleidigt, weil man ihnen den Spiegel vor die Nase h&#228;lt und ihnen sagt, dass dass was sie tun alles andere als geistreich ist. Der R<a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,584946,00.html" target="_blank">TL-Chef h&#228;lt die Kritik f&#252;r Irrelevant</a>, was f&#252;r seinen Sender wohl richtig ist, da er ein Publikum ansprechen will, das ein niedrigen IQ hat als ein Sch&#228;ferhund und die <a href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/6/0,3672,7392134,00.html" target="_blank">Verantwortlichen der &#214;ffentlich-rechtlichen f&#252;hlen sich auf den Schlipps getreten</a>, weil sie dabei ertappt wurden, dass sie sich mit den Privatsendern einen Konkurrenzkampf um die niveauloseste Sendung bieten, fernab von Rundfunkauftrag und Grundversorgung.</p>
<p>All diese Reaktionen zeigen wie Recht Elke Heidenreich hat. Daf&#252;r braucht es noch nicht einmal die <a href="http://www.faz.net/s/Rub475F682E3FC24868A8A5276D4FB916D7/Doc~EA50A2B4910F44DC29F45A3DEAAC66D70~ATpl~Ecommon~Scontent.html" target="_blank">Unterst&#252;tzung weiterer Autoren</a>. Die Diskussion ist lange &#252;berf&#228;llig und auch sender&#252;bergreifend zu f&#252;hren. Allerdings ist zwischen Privatsendern und ARD&amp;ZDF zu trennen. W&#228;hrend die einen nur dem wirtschaftlichen Erfolg unterworfen sind, haben die &#246;ffentlich-rechtlichen einen Auftrag. Dieser besteht nicht darin, <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/deutscher-fernsehpreis-2/" target="_blank">schlechte Fernsehpreise mit RTL und Sat1 zu veranstalten</a>.</p>
<p>Wenn nun wegen einer pers&#246;nlichen Kritik gleich ein ganzes Sendeformat, das zum Auftrag des &#246;ffentlich-rechtlichen Fernsehens geh&#246;rt vom Rotstift bedroht ist, dann stellt sich wirklich die Frage, ob der &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunk selbst noch eine Existenzberechtigung hat und nicht lieber die unter dem Deckm&#228;ntelchen des &#246;ffentlichen Auftrags agierenden Wirtschaftsunternehmen sich dem realen unverzerrten Wettbewerb aussetzen sollten.</p>
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		<title>ARD &amp; ZDF k&#252;nftig nur noch beschr&#228;nkt im Internet?</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2008/06/13/ard-zdf-kuenftig-nur-noch-beschraenkt-im-internet/</link>
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		<pubDate>Fri, 13 Jun 2008 06:06:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[Manchmal lernt man nie aus. Anders als hier noch vor 2 Tagen erwartet haben sich die Ministerpr&#228;sidenten nun auf eine Beschr&#228;nkung der Onlineaktivit&#228;ten von ARD und ZDF verst&#228;ndigen k&#246;nnen. Momentan handelt es sich zwar nur um ein Arbeitspapier mit Eckpunkten, doch die Einschr&#228;nkungen sind deutlich erkennbar. Zun&#228;chst wird es den &#246;ffentlich-rechtlichen Sendern nur noch gestattet [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Manchmal lernt man nie aus. Anders als hier noch vor 2 Tagen erwartet haben sich die Ministerpr&#228;sidenten nun auf eine Beschr&#228;nkung der Onlineaktivit&#228;ten von ARD und ZDF verst&#228;ndigen k&#246;nnen. Momentan handelt es sich zwar nur um ein Arbeitspapier mit Eckpunkten, doch die Einschr&#228;nkungen sind deutlich erkennbar.</p>
<p>Zun&#228;chst wird es den &#246;ffentlich-rechtlichen Sendern nur noch gestattet sein, sendungsbezogene Inhalte zu ver&#246;ffentlichen. Nach einem Interview, dass Kurt Beck gestern abend in den Tagesthemen gab, sollen dies wohl auch Eilmeldungen auf tagesschau.de bzw. heute.de beinhalten d&#252;rfen (sofern dann in den Nachrichten dar&#252;ber berichtet wird?). Damit d&#252;rften vorallem viele Ratgeberthemen von den Homepages verschwinden.</p>
<p>Die n&#228;chste Einschr&#228;nkung betrifft die Dauer in der Sendungen online vorgehalten werden d&#252;rfen. Sportveranstaltungen sollen k&#252;nftig 24h abrufbar sein und die meisten anderen Inhalte eine Woche. Aber nach den Worten von Kurt Beck, soll es einen 3 Punkte Check geben, anhand dessen sich &#252;berpr&#252;fen lie&#223;e, ob eine Sendung nicht sogar l&#228;nger online abrufbar sei. Das ganze war noch etwas nebul&#246;s. Wohl weil sich hier die Ministerpr&#228;sidenten nicht ganz einigen konnten.</p>
<p>Ob eine Vorhaltezeit von sieben Tagen f&#252;r ausgestrahlte Sendung erforderlich ist, mag hingegen nicht zu &#252;berzeugen. Sendungen die ausgestrahlt wurden, sind Kernbereich des Rundfunkauftrages. Warum also dort (zumal ohne Konkurrenz zu Verlagen) auch noch eine so strikte Beschr&#228;nkung eingef&#252;hrt werden?</p>
<p>Bis zum entg&#252;ltigen Entwurf ist noch einige Zeit. Die Diskussion wird daher wohl noch weitergehen.</p>
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		<title>ARD&amp;ZDF &#8211; Ihr verfassungswidriges &#246;ffentlich-rechtliches Internet</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2008/06/11/ardzdf-ihr-verfassungswidriges-oeffentlich-rechtliches-internet/</link>
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		<pubDate>Wed, 11 Jun 2008 07:03:19 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>
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		<description><![CDATA[&#8220;Mehr dazu und vieles mehr finden sie auch im Internet unter heute.de&#8221; Keine Nachrichtensendung im ZDF und der ARD kommt mehr ohne einen solchen Hinweis auf die eigenen Internetangebote mit weiteren redaktionellen Nachrichten aus. Heute.de und tagesschau.de sind schon lange nicht mehr nur die begleitende Homepage zu den Nachrichten des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks. Sie sind m&#228;chtige [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>&#8220;Mehr dazu und vieles mehr finden sie auch im Internet unter <a href="http://www.heute.de" target="_blank">heute.de</a>&#8221; Keine Nachrichtensendung im ZDF und der ARD kommt mehr ohne einen solchen Hinweis auf die eigenen Internetangebote mit weiteren redaktionellen Nachrichten aus. Heute.de und <a href="http://www.tagesschau.de">tagesschau.de</a> sind schon lange nicht mehr nur die begleitende Homepage zu den Nachrichten des &#246;ffentlich-rechtlichen Rundfunks. Sie sind m&#228;chtige Internetinformationsportale, die neben den Meldungen der ausgestrahlten Nachrichten und den aufgezeichneten Sendungen auch weitere Informationen und Eilmeldungen bereit halten.</p>
<p>Dies sei ein eklatanter Versto&#223; gegen die Pressefreiheit, die staatsfrei sein soll, <a href="http://www.faz.net/s/RubCF3AEB154CE64960822FA5429A182360/Doc~E8614E71F94BA474080B5A844F89CDE62~ATpl~Ecommon~Scontent.html?rss_aktuell" target="_blank">monieren die Verl&#228;ger und laufen Sturm</a>. <a href="http://www.spiegel.de/netzwelt/web/0,1518,558952,00.html" target="_blank">Unterst&#252;tzt werden sie dabei von der EU-Kommission</a>, der die digitalen Ausw&#252;chse von ARD&amp;ZDF zu weit gehen.</p>
<p>Aus diesem Grund beraten die Ministerpr&#228;sidenten der L&#228;nder derzeit &#252;ber eine &#196;nderung des Rundfunkstaatsvertrag und einer Einschr&#228;nkung der Aktivit&#228;ten im Internet der &#246;ffentlich-rechtlichen. Doch ein Jahr vor der Bundestagswahl scheinen die Herren Angst zu haben, ihre wichtigsten und wohlgesonnensten Medien zu beschr&#228;nken und schaffen lieber einen l&#228;cherlich zahnlosen Tiger. Die Konsequenz hat im Rundfunkrecht bew&#228;hrte Tradition: Das Bundesverfassungsgericht wird es schon (hin-?)richten.</p>
<p>Wie das ausgeht, kann keiner vorher sagen, nur dass die Ministerpr&#228;sidenten sich &#228;rgern und ARD&amp;ZDF im Zweifel jubeln werden. Die massive Front der Verlage gegen die Internetpr&#228;senzen der &#246;ffentlich-rechtlichen ist klar: Sie sehen sich im Finanzierungsnachteil zu einem Zeitpunkt, wo ihnen auf dem klassischen Gebiet die Felle wegschwimmen und ihnen in der Vergangenheit der Mut fehlte auf das Internet zu setzen.  Das darf allerdings nicht dar&#252;ber hinwegt&#228;uschen, dass die popul&#228;rste Informationsseite in Deutschland nicht etwa &#246;ffentlich-rechtlich ist, sondern spiegel-online hei&#223;t.</p>
<p>Es wird also von beiden Seiten viel polemisiert, was allerdings nichts daran &#228;ndert, dass der Rundfunkstaatsvertrag die Internetaktivit&#228;ten klar definieren muss, schlie&#223;lich sind im Internet die Grenzen zwischen Rundfunk und Presse aufgehoben (auf spiegel.de gibt es ja auch Nachrichtenfilme).  Das der Rundfunkauftrag eine Verbreitung des Fernsehens, eine Mediathek und redaktionelle Begleitangebote im Internet deckt, d&#252;rfte kaum einer ernsthaft bestreiten. Eine &#246;ffentlich-rechtliche Konkurrenz zu spiegel-online&amp;co jedenfalls nicht.</p>
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		<title>ARD Mediathek: Viel L&#228;rm um nichts</title>
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		<pubDate>Mon, 12 May 2008 14:36:57 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Die ARD hat nach jahrelanger Ank&#252;ndigung gestern unversehen eine Testversion ihrer sagenumwobenen ARD Mediathek ver&#246;ffentlicht. Die ARD, Dachorganisation von 11 Landesrundfunkanstalten, h&#228;tte das Potential gehabt etwas leistungsstarkes, inhaltsreiches und benuzterfreundliches auf die Beine zustellen. Ein Angebot, das die Daseinsberechtigung von &#246;ffentlich-rechtlichem Rundfunk im Internet h&#228;tte untermauern k&#246;nnen. Doch all das ist weit weg. Statt dessen [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Die ARD hat nach jahrelanger Ank&#252;ndigung gestern unversehen eine Testversion ihrer sagenumwobenen <a title="ARD Mediathek" href="http://www.ardmediathek.de/" target="_blank">ARD Mediathek</a> ver&#246;ffentlicht. Die ARD, Dachorganisation von 11 Landesrundfunkanstalten, h&#228;tte das Potential gehabt etwas leistungsstarkes, inhaltsreiches und benuzterfreundliches auf die Beine zustellen. Ein Angebot, das die Daseinsberechtigung von &#246;ffentlich-rechtlichem Rundfunk im Internet h&#228;tte untermauern k&#246;nnen.</p>
<p>Doch all das ist <a href="http://www.dwdl.de/article/news_15803,00.html" target="_blank">weit weg</a>. Statt dessen pr&#228;sentiert die ARD ein der Web 2.0 Blase entstammendes Videoportal mit Schnipseln einzelner Sendungen. Einzelne (komplette) Sendungen zu finden, wird dabei schwierig. Grundversorgung ist da allerdings etwas anderes. Die ZDF Mediathek ist zwar nicht unfehlbar, da auch hier mehr Angebot bereitgestellt werden k&#246;nnte, aber sie ist wenigsten klar strukturiert und man erh&#228;lt schnell zugriff auf das aktuelle Programm (der vergangenen Woche).</p>
<p>Das ZDF wird damit der Idee gerecht: Fernsehen kann auch &#252;ber das Internet &#252;bertragen werden. Die ARD jedenfalls bietet nur eine bodenlose Frechheit, die Geb&#252;hrenzahler am liebsten zum Rotstift und der kommenden Geb&#252;hrenanmeldung der ARD greifen l&#228;sst.</p>
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		<title>EuGH: Die Sache mit der Garantie und der Gew&#228;hrleistung</title>
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		<pubDate>Fri, 18 Apr 2008 08:55:55 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[EuGH]]></category>
		<category><![CDATA[Verbraucher]]></category>

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		<description><![CDATA[Der EuGH hat gestern auf eine Vorlage vom Bundesgerichtshof entschieden, dass eine nationale Regelung gegen die Verbraucherschutzrichtlinie 1999/44/EG verst&#246;&#223;t, wenn bei Austausch eines mangelhaften Ger&#228;tes innerhalb der Gew&#228;hrleistungszeit, der Verbraucher f&#252;r die gezogenen Nutzungen des mangelhaften Ger&#228;tes Wertersatz leisten muss. So sieht es derzeit noch das deutsche Recht mit §§ 349 Abs. 4 und 346 BGB vor.  [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Der <a href="http://curia.europa.eu/jurisp/cgi-bin/gettext.pl?where=&amp;lang=de&amp;num=79919582C19060404&amp;doc=T&amp;ouvert=T&amp;seance=ARRET" target="_blank">EuGH hat gestern auf eine Vorlage vom Bundesgerichtshof entschieden</a>, dass eine nationale Regelung gegen die Verbraucherschutzrichtlinie<a href="http://ec.europa.eu/consumers/cons_int/safe_shop/guarantees/index_de.htm" target="_blank"> 1999/44/EG</a> verst&#246;&#223;t, wenn bei Austausch eines mangelhaften Ger&#228;tes innerhalb der Gew&#228;hrleistungszeit, der Verbraucher f&#252;r die gezogenen Nutzungen des mangelhaften Ger&#228;tes Wertersatz leisten muss. So sieht es derzeit noch das deutsche Recht mit §§ <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/349.html" target="_blank" title="&sect; 349 BGB: Erkl&auml;rung des R&uuml;cktritts">349 Abs. 4</a> und <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/346.html" target="_blank" title="&sect; 346 BGB: Wirkungen des R&uuml;cktritts">346 BGB</a> vor. </p>
<p>Der EuGH hat damit die Gew&#228;hrleistungsregeln in Deutschland &#252;berpr&#252;ft. Allerdings <a title="heute.de" href="http://www.heute.de/ZDFheute/inhalt/10/0,3672,7226250,00.html" target="_blank">berichteten</a> <a title="tagesschau" href="http://www.tagesschau.de/wirtschaft/eugh10.html" target="_blank">zahlreiche</a> Medien anschlie&#223;end von einer Neuregelung der Garantie oder Garantie-Leistungen in Deutschland. In den tagesthemen war sogar von der &#8220;zweij&#228;hrigen Garantiefrist&#8221; die Rede.</p>
<p><img class="aligncenter size-medium wp-image-490" title="garantie" src="http://www.medien-gerecht.de/wp-content/uploads/2008/04/garantie-300x200.png" alt="" width="300" height="200" /></p>
<p>Dabei geht es in dem Urteil nicht um Garantien, wie sie dass deutsche Recht kennt. Eine feste &#8220;zweij&#228;hrige&#8221; Garantiefrist gibt es sowieso nicht, da die Garantie eine freiwillige &#220;bernahme des Herstellers bzw. Verk&#228;ufers nach <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/443.html" target="_blank" title="&sect; 443 BGB: Beschaffenheits- und Haltbarkeitsgarantie">§ 443 BGB</a> ist. Diese steht neben der gesetzlichen Gew&#228;hrleistung. Dar&#252;ber hat der EuGH jedoch nichts entschieden, denn im Falle einer Garantie erfolgt kein R&#252;ckgriff auf <a href="http://dejure.org/gesetze/BGB/346.html" target="_blank" title="&sect; 346 BGB: Wirkungen des R&uuml;cktritts">§ 346 BGB</a>.</p>
<p>Hier sind die Redakteure der unterschiedlichen Begrifflichkeiten zwischen dem deutschen Recht und den Richtlinien der EU aufgesessen. In der europarechtlichen Terminologie wird lediglich zwischen gesetzlichen und kommerziellen Garantien unterschieden. Wie man allerdings an dem aktuellen Fall sieht, birgt die Reduzierung auf &#8220;Garantie&#8221; dann allerdings eine erhebliche Ungenauigkeit.</p>
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		<title>ARD bleibt im Vorabend erfolglos</title>
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		<pubDate>Mon, 14 Apr 2008 10:21:04 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Bruce Darnell]]></category>
		<category><![CDATA[Rundfunkgebühr]]></category>

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		<description><![CDATA[Wie DWDL berichtet, hat die ARD mit sofortiger Wirkung die Datingshow &#8220;Ich wei&#223; wer gut f&#252;r dich ist&#8221; aus dem Programm genommen. Damit floppte die zweite Sendung mit der die ARD hoffte 2008 zu Punkten. Erst hatte sie eine Fortsetzung der gleichnamigen Stylingshow mit Bruce Darnell gecancelt und nun bricht sie die Datingshow ab, nachdem [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Wie <a href="http://www.dwdl.de/article/news_15447,00.html" target="_blank">DWDL berichtet</a>, hat die ARD mit sofortiger Wirkung die Datingshow &#8220;Ich wei&#223; wer gut f&#252;r dich ist&#8221; aus dem Programm genommen. Damit floppte die zweite Sendung mit der die ARD hoffte 2008 zu Punkten. Erst hatte sie eine Fortsetzung der gleichnamigen Stylingshow mit Bruce Darnell gecancelt und nun bricht sie die Datingshow ab, nachdem nur etwas mehr als ein viertel aller produzierten Folgen gezeigt wurden.</p>
<p>Das die ARD neue Wege f&#252;r einen attraktiven Vorabend geht, ist ja grunds&#228;tzlich nicht zu beanstanden. Als geb&#252;hrenfinanzierter &#246;ffentlich-rechtlicher Sender ist die Quote f&#252;r die ARD allerdings zweitrangig. Ihr Auftrag ist es nicht Quote zu machen. Bruce und eine Datingshow geh&#246;ren wohl streitbar zur Grundversorgung. Ein Absetzen einer aus Rundfunkgeb&#252;hren finanzierten Sendung ist allerdings fern jeglichen Auftrags. Die ARD verschleudert zu Gunsten der Quote Rundfunkgeb&#252;hren.</p>
<p>Wenigstens kommt das Ersatzprogramm aus dem Hausarchiv: Berlin, Berlin soll den Vorabend retten. Na dann&#8230; viel Felicitas!</p>
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		<title>Journalisten &amp; Blogger aufgepasst: Denken vor dem Posten</title>
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		<pubDate>Thu, 10 Apr 2008 14:44:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[ARD]]></category>
		<category><![CDATA[Blogger]]></category>
		<category><![CDATA[EU]]></category>
		<category><![CDATA[Medien]]></category>
		<category><![CDATA[ZDF]]></category>

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		<description><![CDATA[Meine Grundschullehrerin hat mir 4 Jahre lang eingetrichtert: Erst denken, dann schreiben! Diese Weisheit scheint an Journalisten und Blogger dieser Tage v&#246;llig vorbei gegangen zu sein. Stattdessen, werden Agenturmeldungen kopiert und kommentiert ohne dar&#252;ber nachzudenken, dass die Meldung falsch sein k&#246;nnte. Es geht um den vermeindlichen Vorschlag des EU-Parlaments, dass &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten Sendungen nicht mehr [...]]]></description>
			<content:encoded><![CDATA[<p>Meine Grundschullehrerin hat mir 4 Jahre lang eingetrichtert: Erst denken, dann schreiben! Diese Weisheit scheint an Journalisten und Blogger dieser Tage v&#246;llig vorbei gegangen zu sein. Stattdessen, werden Agenturmeldungen kopiert und kommentiert ohne dar&#252;ber nachzudenken, dass die Meldung falsch sein k&#246;nnte.</p>
<p>Es geht um den vermeindlichen Vorschlag des EU-Parlaments, dass &#246;ffentlich-rechtliche Rundfunkanstalten Sendungen nicht mehr synchronisieren d&#252;rfen. Dies vermeldete die Agentur AFP. Doch die Meldung hat die <a href="http://www.europarl.europa.eu/news/expert/infopress_page/008-26190-100-04-15-901-20080408IPR26039-09-04-2008-2008-false/default_de.htm" target="_blank">Pressemeldung des Parlaments</a> falsch zitiert. Es geht tats&#228;chlich um eine zus&#228;tzliche deaktivierbare Untertitelung der Sendungen im &#246;ffentlich-rechtlichen Fernsehen.</p>
<p>Aber <a href="http://www.spiegel.de/kultur/gesellschaft/0,1518,546433,00.html" target="_blank">Onlinemedien</a>, Tageszeitungen und <a href="http://blog.staatsrecht.info/?p=382" target="_blank">Blogger</a> referenzieren sich nur selbst und verbreiten die Falschmeldung. Da fragt man sich zurecht, ob die klassischen Medien <a href="http://www.stefan-niggemeier.de/blog/geht-sterben/" target="_blank">nicht doch</a> <a href="http://www.basicthinking.de/blog/2008/04/07/fazzen-oder-bloggen/" target="_blank">ausgedient</a> haben.</p>
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