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	<description>Im Spannungsfeld zwischen Medien und Recht</description>
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		<title>Ist Facebooks Graph Search wirklich ein datenschutzrechtliches Problem?</title>
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		<pubDate>Thu, 17 Jan 2013 09:40:09 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
		<category><![CDATA[Graph Search]]></category>
		<category><![CDATA[personenbezogene Daten]]></category>
		<category><![CDATA[Thilo Weichert]]></category>

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		<description><![CDATA[Die Ank&#252;ndigung des sozialen Netzwerks Facebook, eine umfassende Inhaltssuche einzuf&#252;hren, lie&#223; schon erahnen, dass sie bei Datensch&#252;tzern sofort zu Schnappreflexen f&#252;hren w&#252;rde. Die Reaktion folgte dementsprechend prompt. Der in Sachen Facebook federf&#252;hrende Landesbeauftragte f&#252;r den &#8230; <a href="http://www.medien-gerecht.de/2013/01/17/ist-facebooks-graph-search-wirklich-ein-datenschutzrechtliches-problem/">Weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die Ank&#252;ndigung des sozialen Netzwerks Facebook, eine umfassende Inhaltssuche einzuf&#252;hren, <a title="Facebook Graph Search – die Suchmaschine, die nur aus personenbezogenen Daten besteht" href="http://www.medien-gerecht.de/2013/01/15/facebook-graph-search-die-suchmaschine-die-nur-aus-personenbezogenen-daten-besteht/">lie&#223; schon erahnen</a>, dass sie bei Datensch&#252;tzern sofort zu Schnappreflexen f&#252;hren w&#252;rde.</p>
<p>Die Reaktion folgte dementsprechend prompt. Der in Sachen Facebook federf&#252;hrende Landesbeauftragte f&#252;r den Datenschutz aus Schleswig-Holstein, Thilo Weichert, <a href="http://www.faz.net/aktuell/wirtschaft/netzwirtschaft/der-facebook-boersengang/graph-search-datenschuetzer-warnt-vor-neuer-facebook-suche-12026971.html">&#228;u&#223;erte nach der Ank&#252;ndigung umgehend seine Bedenken</a>. Sein erstes Fazit, er f&#228;nde die angek&#252;ndigte Suche nicht toll, sei als pers&#246;nliche Meinung respektiert, aber ist es auch tats&#228;chlich datenschutzrechtlich begr&#252;ndet?</p>
<p>So zitiert die FAZ den Datensch&#252;tzer mit den Worten:</p>
<blockquote><p>&#8220;Die Suchfunktion, die wir vom Internet kennen, wird jetzt in den Freundeskreis hineingezogen, mit der Folge, dass hochsensible Informationen auch Dritten zur Kenntnis gelangen. [...] Hier wird definitiv ein weiterer Eingriff ins Datenschutzrecht vorgenommen, der meines Erachtens nicht akzeptabel ist.&#8221;</p></blockquote>
<p></br><br />
Gemeint sind damit k&#252;nftig m&#246;gliche Suchen, die auf pers&#246;nlichen Daten beruhen, etwa die Suche &#8220;Bars in Stuttgart, die meinen Freunden und deren Bekannten aus Stuttgart gefallen&#8221;. Dem Zitat von Weichert folgend wird man als Nutzer k&#252;nftig Informationen Dritter erhalten, die einem bislang nicht zug&#228;nglich waren. Das w&#228;re nat&#252;rlich ein dicker Hund, wenn k&#252;nftig Hinz und Kunz w&#252;ssten, welche Bars mir gefallen und was ich damit in Verbindung bringe.</p>
<p>Aber ist das wirklich so? Der Facebook Public Policy Manager Nicky Jackson Colaco wurde genau dazu <a href="http://venturebeat.com/2013/01/16/facebook-graph-search-privacy/">interviewt</a> und seine Antwort:</p>
<blockquote><p>&#8220;No one can see anything that they wouldn’t have otherwise been able to see. [...] We don’t want people to be surprised. It’s really bad for them … and it’s bad for us.&#8221;</p></blockquote>
<p></br><br />
Facebook ist sich also bereits durchaus bewusst, dass die neue Suche bei Bedenkentr&#228;gern nicht auf Gegenliebe sto&#223;en wird. Festzuhalten bleibt, dass sich die neue Graph Search an den Privatsph&#228;re Einstellungen der einzelnen Nutzer h&#228;lt und somit Suchergebnisse durch diese beeinflusst werden. Wenn ich engen Freunden mitteile, welche Bars mir in Stuttgart gefallen, dann erhalten nur diese meine Empfehlung in ihrer Suche angezeigt. Entfernte Bekannte oder gar Dritte, die mit mir auf Facebook nicht befreundet sind, sondern lediglich &#8220;Freunde von Freunden&#8221; sind, erhalten diese Empfehlung hingegen nicht. Anders als das Zitat von Thilo Weichert es vermuten l&#228;sst, erm&#246;glicht Graph Search keinen unkontrollierten Zugriff auf (weitere) personenbezogene Daten durch Dritte. Insoweit findet keine weitergehende Weitergabe personenbezogener Daten statt als bisher. Es wird h&#246;chsten leichter die Informationen zu finden.</p>
<p>Dies bedeutet nicht, dass die neue Suche nicht &#252;berraschende oder gar unangenehme Folgen f&#252;r Nutzer haben kann. So zeigen erste Versuche, das gerade Facebook Nutzer, die unbedarft und un&#252;berlegt ihre Likes im Netz verteilen, durch die Suche in misslichem Kontext dargestellt werden k&#246;nnen, wie etwa <a href="http://gizmodo.com/5976328/these-people-are-now-sharing-horrible-things-about-themselves-thanks-to-facebook-search">Gizmodo aufgezeigt</a> hat. Die neue Graph Search verdeutlicht damit eindrucksvoll, was auch bisher schon als Maxime auf Facebook zu beachten war: <strong>Think before you post or like!</strong></p>
<p>Facebook bietet dank der vielen Proteste zum Datenschutz mittlerweile umfangreiche M&#246;glichkeiten an, um Informationen nur ganz gezielt einzelnen Personen zug&#228;nglich zu machen oder diese wieder zu entfernen. Es sollte daher jeder vor der Einf&#252;hrung der Graph Search sein eigenes Profil <a href="http://venturebeat.com/2013/01/16/facebook-graph-search-privacy/">genau unter die Lupe nehmen und ggf. missliche Posts, Bilder oder Likes entfernen</a>.</p>
<p>Der oben zitierte Vorwurf ist jedoch nach den bisherigen Aussagen Facebooks nicht begr&#252;ndet. Facebook Nutzer werden allerdings k&#252;nftig st&#228;rker denn je darauf achten m&#252;ssen, welche Inhalte sie mit wem auf Facebook teilen, denn die Graph Search wird ein altes Sprichwort in seiner ganzen H&#228;rte verdeutlichen: Das Internet vergisst nicht.</p>
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		<title>Facebook Graph Search &#8211; die Suchmaschine, die nur aus personenbezogenen Daten besteht</title>
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		<pubDate>Tue, 15 Jan 2013 21:43:10 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Facebook hat heute die neue Suche &#8220;Graph Search&#8221; vorgestellt. War es bislang nur m&#246;glich nach Personen oder Facebook Seiten zu suchen, wird Graph Search Facebook und m&#246;glicherweise auch die Art, wie Facbeook-Nutzer nach bestimmten Dingen &#8230; <a href="http://www.medien-gerecht.de/2013/01/15/facebook-graph-search-die-suchmaschine-die-nur-aus-personenbezogenen-daten-besteht/">Weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Facebook hat heute die neue Suche &#8220;<a href="https://www.facebook.com/about/graphsearch">Graph Search</a>&#8221; vorgestellt. War es bislang nur m&#246;glich nach Personen oder Facebook Seiten zu suchen, wird Graph Search Facebook und m&#246;glicherweise auch die Art, wie Facbeook-Nutzer nach bestimmten Dingen suchen bzw. googlen ver&#228;ndern. Google hat mit der Einf&#252;hrung von Google+ bereits angefangen <a href="http://www.smo14.de/2012/01/11/neue-ara-der-google-suche-beginnt-personalisierung-mit-google/">personalisierte Sucherergebnisse von Google+</a> Bekannten in die &#8220;normale&#8221; Google-Suche einzupflegen. Mit Graph Search f&#252;hrt Facebook nun wohl die erste Suchmaschine ein, die nur aus personalisierten Suchergebnissen und damit aus personenbezogenen Daten besteht.</p>
<p>Die <a href="https://www.facebook.com/about/graphsearch">Einf&#252;hrungseite</a> sowie der <a href="http://www.wired.com/business/2013/01/the-inside-story-of-graph-search-facebooks-weapon-to-challenge-google/all/">Bericht von wired &#252;ber die Entstehung von Graph Search</a> lassen erahnen, was Graph Search alles erm&#246;glichen wird. Graph Search ist letztlich nichts anderes als eine Suche durch alle dem Facebook-Nutzer zug&#228;nglichen Informationen auf Facebook. Der &#8220;Graph&#8221; bezieht sich dabei auf den von Facebook gehegten und gepflegten &#8220;Social Graph&#8221;, der s&#228;mtliche Interaktionen auf Facbeook zu einer Person sammelt und diese mit anderen verkn&#252;pft. Graph Search erm&#246;glicht nun s&#228;mtliche freigegebenen Inhalte auf Facebook nach beliebigen Kriterien zu durchsuchen. Als Ergebnis erh&#228;lt man Empfehlungen von Restaurants, Bars, die Freunden gefallen haben oder die Freunde h&#228;ufig besucht haben. Auch Bilder die Freunde (und gar Freunde von Freunden?) hochgeladen haben, lassen sich k&#252;nftig wohl einfachst durchsuchen.</p>
<p>Postprivacy-Anh&#228;nger liegen sich jubelnd in den Armen, w&#228;hrend die Freude im Unabh&#228;ngigen Landeszentrum f&#252;r Datenschutz in Schleswig-Holstein merklich k&#252;hler ausfallen d&#252;rfte, denn mit Graph Search werden sicherlich einige datenschutzrechtlichen Diskussionen wieder angeheizt.</p>
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		<title>Wann darf ich personenbezogene Daten zu Werbezwecken nutzen?</title>
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		<pubDate>Fri, 07 Dec 2012 09:01:11 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Werbung]]></category>

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		<description><![CDATA[Die im August abgelaufene &#220;bergangsfrist &#252;ber die Verwendung personenbezogener Daten (die vor dem 1. September 2009 erhoben wurden) hat in vielen Vertriebs- und Marketingabteilungen f&#252;r Aufregung gesorgt, da viele bef&#252;rchteten, dass sie keine Werbung mehr &#8230; <a href="http://www.medien-gerecht.de/2012/12/07/wann-darf-ich-personenbezogene-daten-zu-werbezwecken-nutzen/">Weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Die im August abgelaufene &#220;bergangsfrist &#252;ber die Verwendung personenbezogener Daten (die vor dem 1. September 2009 erhoben wurden) hat in vielen Vertriebs- und Marketingabteilungen f&#252;r Aufregung gesorgt, da viele bef&#252;rchteten, dass sie keine Werbung mehr an Ihre Kunden schicken d&#252;rfen. Zentrale datenschutzrechtliche Grundlage (neben <a href="http://dejure.org/gesetze/UWG/7.html" target="_blank" title="&sect; 7 UWG: Unzumutbare Bel&auml;stigungen">§ 7 UWG</a> f&#252;r das Wettbewerbsrecht) ist <a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/28.html" target="_blank" title="&sect; 28 BDSG: Datenerhebung und -speicherung f&uuml;r eigene Gesch&auml;ftszwecke">§ 28 Abs. 3 BDSG</a>. Eine Norm, bei der der klassische Schulspruch &#8220;Ein Blick ins Gesetz erleichtert die Rechtsfindung&#8221; einen schweren Stand hat. Es ist daher zu begr&#252;&#223;en, dass Bayerische Landesamt f&#252;r Datenschutzaufsicht nun als federf&#252;hrende Aufsichtsbeh&#246;rde in der Arbeitsgruppe &#8220;Werbung und Adresshandel&#8221; klar <a href="http://www.lda.bayern.de/lda/datenschutzaufsicht/lda_daten/Anwendungshinweise_Werbung.pdf" target="_blank">Anwendungshinweise (pdf)</a> herausgegeben hat.</p>
<p>Die Anwendungshinweise des LDA erkl&#228;ren die einzelnen, teilweise verschachtelten (oder gar versteckten?) Zul&#228;ssigkeitsvoraussetzungen f&#252;r die Verwendung personenbezogener Daten gut. Zwar lassen die Hinweise auch weiterhin Interpretationspielraum an der einen oder anderen Stelle zu, sind jedoch bereits eine erste Hilfe f&#252;r alle Werbetreibenden. Leider sind die datenschutzrechtlichen Anforderungen nur die eine Seite der Medaille. Die andere Seite, die wettbewerbsrechtlichen Voraussetzungen, die sich nicht mit den datenschutzrechtlichen Anforderungen decken, werden leider nur am Rande erw&#228;hnt.  </p>
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		<title>Hold your breath</title>
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		<pubDate>Wed, 14 Nov 2012 06:33:45 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Photography]]></category>

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		<description><![CDATA[]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p><a href="http://500px.com/photo/16319551"><img alt="" src="http://pcdn.500px.net/16319551/04c219d590d8ee2225a03d60e2664bbd82213797/4.jpg" title="Hold your Breath" class="alignnone" width="696" height="900" /></a></p>
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		</item>
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		<title>Great work</title>
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		<pubDate>Tue, 13 Nov 2012 21:52:23 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Zitate]]></category>

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		<description><![CDATA[You&#8217;ve got to find what you love. And that is as true for your work as it is for your lovers. Your work is going to fill a large part of your life, and the &#8230; <a href="http://www.medien-gerecht.de/2012/11/13/5590/">Weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<figure class="quote">
<blockquote>
<p>You&#8217;ve got to find what you love. And that is as true for your work as it is for your lovers. Your work is going to fill a large part of your life, and the only way to be truly satisfied is to do what you believe is great work. And the only way to do great work is to love what you do.<br />
<cite><a href="http://news.stanford.edu/news/2005/june15/jobs-061505.html">Steve Jobs</a></cite></p>
</blockquote>
</figure>
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		</item>
		<item>
		<title>Do you wanna grab a coffee?</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2012/09/06/do-you-wanna-grab-a-coffee/</link>
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		<pubDate>Thu, 06 Sep 2012 06:00:48 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>

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		<description><![CDATA[Das amerikanische Fernsehen oder besser gesagt die amerikanische Medienlandschaft hat schon manch Kuriosum und unz&#228;hlige Tiefpunkte hervorgebracht. Aber hin und wieder findet man darunter wahre Perlen der Unterhaltung, die man sich auch in Europa w&#252;nschen &#8230; <a href="http://www.medien-gerecht.de/2012/09/06/do-you-wanna-grab-a-coffee/">Weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Das amerikanische Fernsehen oder besser gesagt die amerikanische Medienlandschaft hat schon manch Kuriosum und unz&#228;hlige Tiefpunkte hervorgebracht. Aber hin und wieder findet man darunter wahre Perlen der Unterhaltung, die man sich auch in Europa w&#252;nschen w&#252;rde.</p>
<p>Man stelle sich folgendes Format vor:</p>
<p style="padding-left: 30px;">Ein bekannter Kabarettist  bzw. Comedian f&#228;hrt in (s)einem Auto durch die Stadt, ruft spontan einen Kollegen an und l&#228;dt ihn auf einen Kaffee ein. Er holt ihn ab und sie fahren zum n&#228;chsten Café.</p>
<p>Klingt langweilig? Bei der Vorstellung an deutsche Comedians eine eher unertr&#228;gliche Vorstellung? Nun&#8230; in den USA ist der Comedian nat&#252;rlich Jerry Seinfeld und damit eine gr&#246;&#223;ere Garantie f&#252;r feinen Humor. Die Autos sind gepflegte Oldtimer und das Ganze ist mit viel Liebe zum Detail in Szene gesetzt. Die G&#228;ste? Schauspieler und Comedians wie <a href="http://comediansincarsgettingcoffee.com/alec-baldwin-just-a-lazy-shiftless-bastard/">Alec Baldwin</a> oder <a href="http://comediansincarsgettingcoffee.com/ricky-gervais-mad-man-in-a-death-machine/">Ricky Gervais</a>. Das Ergebnis sind unterhaltsame Interviews mit dem Titel &#8220;<a href="http://comediansincarsgettingcoffee.com">Comedians in Cars getting Coffee</a>&#8220;.</p>
<p>Hier eine Preview:</p>
<p><iframe src="http://www.youtube.com/embed/526iGwVdp6o" frameborder="0" width="640" height="360"></iframe></p>
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		</item>
		<item>
		<title>Datenschutz im Web 2.0</title>
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		<pubDate>Mon, 30 Apr 2012 07:15:41 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Eigener Sache]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Gastvortrag]]></category>
		<category><![CDATA[Web 2.0]]></category>

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		<description><![CDATA[Vor zwei Wochen hatte ich die Gelegenheit an der Beuth Hochschule f&#252;r Technik in Berlin einen kurzen Gastvortrag zum Thema &#8220;Datenschutz im Web 2.0&#8243; zu halten. Das Seminar rund um das Web 2.0 besteht dabei ganz &#8230; <a href="http://www.medien-gerecht.de/2012/04/30/datenschutz-im-web-2-0/">Weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Vor zwei Wochen hatte ich die Gelegenheit an der Beuth Hochschule f&#252;r Technik in Berlin einen kurzen <a href="http://aw448.wordpress.com/2012/04/18/kultur-und-recht-2-0/">Gastvortrag zum Thema &#8220;Datenschutz im Web 2.0&#8243; </a>zu halten. Das Seminar rund um das Web 2.0 besteht dabei ganz im Gedanken des Web 2.0 aus Vortr&#228;gen, die &#252;ber das Web (2.0) gehalten werden. Eine Aufzeichnung des Gastvortrags findet man auch bei <a href="http://vimeo.com/40534593">Vimeo</a>:</p>
<p><iframe src="http://player.vimeo.com/video/40534593?title=0&amp;byline=0&amp;portrait=0" frameborder="0" width="560" height="315"></iframe></p>
<p>Vielen Dank an Frau Dr. Buchem f&#252;r diese Gelegenheit.</p>
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		</item>
		<item>
		<title>Ein Leben ohne Google&#8230;</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2012/02/29/ein-leben-ohne-google/</link>
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		<pubDate>Wed, 29 Feb 2012 20:47:24 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Google]]></category>
		<category><![CDATA[Informationsfreiheit]]></category>
		<category><![CDATA[Internet]]></category>

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		<description><![CDATA[Morgen, am 1. M&#228;rz 2012, treten die neuen Datenschutzbestimmungen f&#252;r alle Google Dienste in Kraft. Durch diese neuen zentralen Datenschutzbestimmungen soll der &#8220;Wildwuchs&#8221; zwischen den einzelnen Diensten gestutzt werden. Das gleiche &#8220;Datenschutzniveau&#8221; soll k&#252;nftig f&#252;r &#8230; <a href="http://www.medien-gerecht.de/2012/02/29/ein-leben-ohne-google/">Weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Morgen, am 1. M&#228;rz 2012, treten die <a href="http://www.google.com/intl/de/policies/privacy/preview/">neuen Datenschutzbestimmungen f&#252;r alle Google Dienste</a> in Kraft. Durch diese neuen zentralen Datenschutzbestimmungen soll der &#8220;Wildwuchs&#8221; zwischen den einzelnen Diensten gestutzt werden. Das gleiche &#8220;Datenschutzniveau&#8221; soll k&#252;nftig f&#252;r alle Dienste gelten. Das alleine ist nicht verwerflich. <a href="http://ec.europa.eu/justice/data-protection/article-29/documentation/other-document/files/2012/20120227_letter_cnil_google_privacy_policy_en.pdf">Europ&#228;ische Datensch&#252;tzer laufen jedoch Sturm</a>, weil Google gleichzeitig die Daten aller Dienste verkn&#252;pfen und daraus detaillierte Nutzerprofile generieren will. Die berechtigte Kritik hat der <a href="http://www.internet-law.de/2012/02/googles-neue-datenschutzerklarung.html">Kollege Stadler bereits vor einigen Wochen anschaulich zusammengestellt</a>.</p>
<p>Google zeigt sich jedoch unbeeindruckt und spielt auf Zeit. Da Politik und Datensch&#252;tzer sich die Z&#228;hne ausbei&#223;en, ist der Internet-Nutzer auf sich alleine gestellt. Er hat die Wahl:</p>
<ol>
<li>Die Profilbildung und umfangreiche Datensammlung akzeptieren</li>
<li>Seine Google Accounts bis heute &#8220;aufzur&#228;umen&#8221; etwa die <a href="https://www.eff.org/deeplinks/2012/02/how-remove-your-google-search-history-googles-new-privacy-policy-takes-effect">Web-Historie </a>oder bei <a href="https://www.eff.org/deeplinks/2012/02/how-remove-your-youtube-viewing-and-search-history-googles-new-privacy-policy">Youtube</a> oder</li>
<li>Man l&#246;scht zus&#228;tzlich seinen gesamten Google Account</li>
</ol>
<p>Ich habe mich heute f&#252;r die dritte Alternative entschieden. Nicht weil ich in Google den gro&#223;en &#252;berm&#228;chtigen &#8220;evil&#8221; Feind sehe, sondern weil ich auch k&#252;nftig Herr meiner personenbezogenen Daten bleiben will. So oder so eine Herausforderung. Gerade im Internet. Aber dazu am Ende mehr.</p>
<p>Ich war nie ein gro&#223;er Nutzer der registrierungspflichtigen Google Dienste. Der GMail-Account war haupts&#228;chliche Newsletter-Grab, Googles <a href="http://daringfireball.net/linked/2012/02/28/google-plus-ghost-town">Geisterstadt+</a> hatte ich bereits vor einigen Tagen verlassen, da nach einer anf&#228;nglichen Neugier der Mehrwert eines zus&#228;tzlichen SocialMedia Accounts schnell verpufft war.</p>
<p>Google bietet alles in allem gute Produkte an, doch wen man mal anf&#228;ngt sich das Google Dashboard genauer anzusehen, dann findet man viele Daten und Altlasten. Google hat ohne Zweifel bereits heute jede Menge personenbezogene Daten &#252;ber mich. Aber will ich, dass Google all diese Daten, die teilweise bis 5-6 Jahre alt sind, zu einem Profil verkn&#252;pft und anhand dieser Daten Werbung und Suchergebnisse personalisiert? Gerade die mit Google+ eingef&#252;hrte personalisierte Suche bietet dabei das Potential die Informationsfreiheit des Nutzers einzuschr&#228;nken, wenn dies in einiger Zeit mal anhand des eigenen Profils erfolgen k&#246;nnte&#8230; eine (f&#252;r mich) beunruhigende Entwicklung.</p>
<p>Das gro&#223;e Problem bei der k&#252;nftigen Datenhandhabe, bei der eh schwer &#252;berschaubaren Datenerhebung wird es wohl k&#252;nftig noch viel schwieriger (etwa durch das L&#246;schen von Altdaten) die Personalisierung zu beeinflussen oder gar abzuschalten. Das ist allerdings Voraussetzung daf&#252;r, dass ich als Nutzer, Herr meiner personenbezogenen Daten bleibe. Ich muss die Entscheidungsfreiheit haben, welche personenbezogenen Daten von mir, von wem, zu welchem Zweck und wie lange verwendet werden. Um Herr seiner Daten  zu bleiben, sollte man sich zudem nicht in die (unfreiwillige) Abh&#228;ngigkeit eines &#252;berm&#228;chtigen Diensteanbieters begeben. Googles Dienste sind gut, aber sie sind nicht unersetzbar. Die Entscheidung war daher schnell getroffen.</p>
<p>Ein Leben ohne Google? Bislang f&#252;hlt es sich gut an.</p>
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		<title>Quo vadis Datenschutz?</title>
		<link>http://www.medien-gerecht.de/2012/01/10/quo-vadis-datenschutz/</link>
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		<pubDate>Tue, 10 Jan 2012 08:56:29 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
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		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Entwicklung]]></category>

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		<description><![CDATA[Im &#246;ffentlichen Fokus des Datenschutzrechts stand letztes Jahr eindeutig der Datenschutz bei SocialMedia. Da war zun&#228;chst die &#252;berraschende Ank&#252;ndigung des hamburgischen Datenschutzbeauftragten, dass Google Analytics nach knapp zweij&#228;hrigem Streit nun endlich datenschutzkonform nutzbar sei. Die &#8230; <a href="http://www.medien-gerecht.de/2012/01/10/quo-vadis-datenschutz/">Weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im &#246;ffentlichen Fokus des Datenschutzrechts stand letztes Jahr eindeutig der Datenschutz bei SocialMedia. Da war zun&#228;chst die &#252;berraschende Ank&#252;ndigung des hamburgischen Datenschutzbeauftragten, dass <a title="Google Analytics ist datenschutzkonform nutzbar!?" href="http://www.medien-gerecht.de/2011/09/15/google-analytics-ist-datenschutzkonform-nutzbar/">Google Analytics nach knapp zweij&#228;hrigem Streit nun endlich datenschutzkonform nutzbar</a> sei. Die Ank&#252;ndigung war &#252;berraschend, weil die Zeichen in den Monaten zuvor  eher auf Konfrontation zwischen Google und dem Datensch&#252;tzer standen. Doch die pr&#228;sentierte L&#246;sung erscheint bei genauerem Hinsehen mehr als fragw&#252;rdig. Nicht nur erschwert es den Nutzern aufgrund formaler H&#252;rden den Einsatz von Google Analytics, auch wirft die L&#246;sung neue <a title="Datenschutzirrsinn – made in Hamburg" href="http://www.medien-gerecht.de/2011/09/16/datenschutzirrsinn-made-in-hamburg/">Fragen auf, ob das gew&#228;hlte Verfahren tats&#228;chlich datenschutzkonform</a> oder lediglich ein &#8220;politischer&#8221; Kompromiss ist.</p>
<p>Das gro&#223;e Thema des Jahres war allerdings der <a title="Weichert macht den Caspar" href="http://www.medien-gerecht.de/2011/08/20/weichert-macht-den-caspar/">Streit zwischen Facebook </a><a title="Ja was denn nun, Herr Weichert?" href="http://www.medien-gerecht.de/2011/08/23/ja-was-denn-nun-herr-weichert/">und dem schleswig-holsteinischen</a> Datenschutzbeauftragten Weichert. Nach Auffassung des Datensch&#252;tzers ist der Einsatz von Facebook Seiten und des Like-Buttons datenschutzrechtlich unzul&#228;ssig, da hier bereits mit der IP-Adresse personenbezogene Daten in unzul&#228;ssiger Weise erhoben und verarbeitet w&#252;rden. Weichert bringt damit die alte Diskussion &#252;ber den Personenbezug von IP-Adressen wieder in volle Fahrt. Aber auch die Frage der <a title="Warum iFrames keine Auftragsdatenverarbeitung sind…" href="http://www.medien-gerecht.de/2011/10/24/warum-iframes-keine-auftragsdatenverarbeitung-sind/">Verantwortlichkeit bei der Erhebung von Daten &#252;ber iFrames</a> wird dabei neu thematisiert.</p>
<p>Beide F&#228;lle haben verdeutlicht, dass es nicht darum geht, komplexe technische Sachverhalte datenschutzgerecht abzubilden oder lange bestehende Rechtsfragen gerichtlich zu kl&#228;ren, sondern &#252;ber medienwirksame Aktionen eigene Rechtsansichten durchzusetzen. Ob dies auf Dauer erfolgreich sein wird, bleibt abzuwarten. Mit dem Ergebnis von Google Analytics vor Augen, sollte man jedoch nicht allzu viel Klarheit im Datenschutzrecht erwarten.</p>
<p>W&#228;hrenddessen schreiten technische Entwicklung und Nutzergewohnheiten unbeirrt fort, ohne dem Anschein nach gro&#223;e R&#252;cksicht auf Datenschutz zu nehmen. Insbesondere im Bereich der Smartphones nehmen die Datensammlungen von Ger&#228;teherstellern, Netzprovidern und App-Anbietern drastisch zu. Beispielhaft wurde <a title="Datenschutz? There’s no App for that" href="http://www.medien-gerecht.de/2011/06/02/datenschutz-theres-no-app-for-that/">hier etwa die Datensammlung des beliebten Messengers Whats App</a> analysiert. Aber weitere Dienste sind auf dem Weg und bieten hohes Konfliktpotential mit dem Datenschutz. Der gro&#223;e Hype seit Einf&#252;hrung des iPhone 4S sind ganz klar Spracherkennung und -steuerung. Apple hat mit Siri eindrucksvoll gezeigt, wie m&#228;chtig eine sprachliche Steuerung von Ger&#228;ten sein kann und auf der CES stellen weitere Hersteller &#228;hnliche Steuerungen vor, egal ob Smartphone, Computer oder TV.  Was ist an Sprachsteuerung datenschutzrechtlich problematisch? <a href="http://blog.zdf.de/hyperland/2012/01/spracherkennung-wir-bezahlen-siri-mit-unserer-stimme/">In vielen F&#228;llen, erfolgt die Analyse des Sprachbefehls nicht auf dem jeweiligen Ger&#228;t sondern in m&#228;chtigen Rechenzentren, wo die gesprochenen Befehle zudem gespeichert werden</a>.</p>
<p>Die Sprachsteuerung scheint dabei allerdings nur ein erster Schritt bei der &#8220;Vermenschlichung&#8221; und pers&#246;nlichen Bindung von technischen Ger&#228;ten zu sein. Gesichtserkennung und umfangreiche Profilbildung, mit denen Dienste den Nutzer unabh&#228;ngig vom genutzten Ger&#228;t erkennen, <a href="http://www.theverge.com/2012/1/9/2693028/samsung-unes8000-led-pne8000-plasma-smart-interaction-3dtv">nehmen </a><a href="http://www.bloomberg.com/news/2011-10-19/google-samsung-to-offer-phone-with-ice-cream-sandwich-software.html">am Horizont</a> <a href="http://www.forbes.com/sites/greatspeculations/2012/01/03/apple-to-make-passwords-obsolete-with-new-facial-recognition-patent/">bereits</a> <a href="http://events.ccc.de/congress/2011/Fahrplan/events/4754.en.html">Anlauf</a>. Die Datenschutz relevanten Entwicklungen nehmen daher rasant zu. Die Diskussion &#252;ber die Entwicklung des Datenschutzes wird dabei dem Anschein nach zunehmends radikaler. Auf der einen Seite scheinen Nutzer bereit zu sein, mehr Daten von sich Preis zu geben um die neuartigen Dienste, die auch eine Erleichterung des Alltags sein k&#246;nnen, zu nutzen. Auf der anderen Seite wird mit einem veralterten Datenschutz argumentiert, der letztlich zu einem Verbot solcher Entwicklungen f&#252;hrt.</p>
<p>Datensch&#252;tzer, B&#252;rger und Politiker m&#252;ssen sich offen den Entwicklungen stellen und <a href="http://www.schneider-haerting.de/2011/11/entwurf-novelle-bdsg-fassung-nov-11/">hinterfragen ob Datenschutz als Verbotsgesetz noch zeitgem&#228;&#223; ist</a>, oder ob damit mittlerweile nicht eine Bevormundung der B&#252;rger erfolgt und die gesch&#252;tzte pers&#246;nliche Handlungsfreiheit nicht bereits unzul&#228;ssig eingeschr&#228;nkt wird.</p>
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		<title>Warum iFrames keine Auftragsdatenverarbeitung sind&#8230;</title>
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		<pubDate>Mon, 24 Oct 2011 08:38:33 +0000</pubDate>
		<dc:creator>Meister</dc:creator>
				<category><![CDATA[Artikel]]></category>
		<category><![CDATA[Auftragsdatenverarbeitung]]></category>
		<category><![CDATA[BDSG]]></category>
		<category><![CDATA[Bundestag]]></category>
		<category><![CDATA[Datenschutz]]></category>
		<category><![CDATA[Facebook]]></category>
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		<description><![CDATA[Im Streit um die datenschutzrechtliche Zul&#228;ssigkeit des Facebook Like-Buttons macht der Unterausschuss &#8220;Neue Medien&#8221; des Bundestags heute ein Expertengespr&#228;ch zu diesem Thema ab. Im Vorfeld wurden den eingeladenen Experten, zu denen auch der schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte &#8230; <a href="http://www.medien-gerecht.de/2011/10/24/warum-iframes-keine-auftragsdatenverarbeitung-sind/">Weiterlesen &#8594;</a>]]></description>
				<content:encoded><![CDATA[<p>Im Streit um die datenschutzrechtliche Zul&#228;ssigkeit des Facebook Like-Buttons macht der Unterausschuss &#8220;Neue Medien&#8221; des Bundestags heute ein Expertengespr&#228;ch zu diesem Thema ab. Im Vorfeld wurden den eingeladenen Experten, zu denen auch der schleswig-holsteinische Datenschutzbeauftragte Thilo Weichert geh&#246;rt, vorbereitende Fragen gestellt. Thilo Weichert hat diese Fragen auch bereits beantwortet und seine Antworten ver&#246;ffentlicht (<a href="https://www.datenschutzzentrum.de/facebook/20111014-bt-uanm-facebook.pdf">pdf</a>).</p>
<p>Unter den Fragen findet man den Einwand, dass die kritisierte Einbindung des Like-Buttons, nicht nur diesen betrifft sondern eine Reihe von Diensten (etwa Youtube).  Die Antwort von Herrn Weichert: Die in diesen F&#228;llen verwendete iFrames Technologie stelle ein Fall der Auftragsdatenverarbeitung gem&#228;&#223; <a href="http://dejure.org/gesetze/BDSG/11.html" target="_blank" title="&sect; 11 BDSG: Erhebung, Verarbeitung oder Nutzung personenbezogener Daten im Auftrag">§ 11 BDSG</a> dar.</p>
<p>Diese Auffassung ist meines Erachtens nicht nur gewagt, sondern auch nicht mit dem rechtlichen Gedanken der Auftragsdatenverarbeitung vereinbar. Warum?</p>
<p>Zun&#228;chst muss man sich klar machen, was ein iFrame &#252;berhaupt ist? Letztlich handelt es sich um eine Weiterentwicklung der seit den Anfangstagen des Internets bekannten (und rechtlich viel diskutierten) Frame-Technolgie. Der Einzige Unterschied besteht darin, dass der fremde Seiteninhalt nicht als Teil einer Tabelle geladen wird, sondern als Objekt. Vergleichbar mit einem Bild. Dar&#252;berhinaus besteht die M&#246;glichkeit ganz pr&#228;zise bestimmte Inhalte (statt ganze Webseiten) einzubinden. Insoweit ist der iFrame kein &#8220;Novum&#8221; sondern kann auch im Hinblick auf die juristische Bewertung, als Fortentwicklung von Frames (mit allen Vor- und Nachteilen) gesehen werden.</p>
<p>Was bedeutet das f&#252;r die datenschutzrechtliche Beurteilung? Frames standen aus juristischer Sicht insbesondere wegen der Zueigenmachung fremder Inhalte in der Diskussion. Datenschutzrecht spielte dabei keine oder nur eine &#228;u&#223;erst untergeordnete Rolle. Eine Auftragsdatenverarbeitung findet jedoch bei einem klassischen Frame nicht statt, allein weil im Zweifel der Betreiber der per Frame eingebundenen Webseite davon keine Kenntnis hat und damit auch keine Daten im &#8220;Auftrag&#8221; verarbeitet. Das mag bei Social Plugins etwas anders sein, da diese Webseitenbetreibern gerade zum Zwecke der Einbindung angeboten werden.</p>
<p>Eine Auftragsverarbeitung findet dennoch nicht statt, da die Grundvoraussetzung der Auftragsdatenverarbeitung nicht gegeben ist. Damit eine Auftragsdatenverarbeitung vorliegt, muss der Auftragsdatenverarbeiter die personenbezogenen im Auftrag und auf Weisung des Auftraggebers verarbeiten. Der Auftragnehmer hat nur eine Hilfs- und Unterst&#252;tzungsfunktion und ist bei der Verarbeitung von den Vorgaben des Auftraggebers abh&#228;ngig  (So etwa Wedde in D&#228;ubler/Klebe/Wedde/Weichert,(!) Kommentar zum BDSG, § 11, Rn. 5). Anders gesagt, die Auftragsdatenverarbeitung scheidet zwangsl&#228;ufig aus, sobald die verarbeitende Stelle ein eigenes Interesse an der Verarbeitung und diese (Weiter-) Verarbeitung auch eigenst&#228;ndig durchf&#252;hrt.</p>
<p>Gerade dies ist jedoch bei den Social Plugins der Fall. Weder Facebook noch YouTube verarbeiten personenbezogene Daten streng im Auftrag des Webseitenbetreibers und schon gar nicht als Hilfs- oder Unterst&#252;tzungsfunktion. Im Gegenteil. Sie verarbeiten diese im eigenen Interesse und ohne jeglichen Einfluss des Webseitenbetreibers. Dieser mag zwar &#8220;Zweckveranlasser&#8221; sein, da dieser Begriff dem Datenschutzrecht in seiner aktuellen Gestaltung fremd ist, macht dies den Webseitenbetreiber nicht automatisch zum Auftraggeber einer Auftragsdatenverarbeitung.</p>
<p>Eine Auftragsdatenverarbeitung wird daher beim Einsatz von iFrames regelm&#228;&#223;ig ausscheiden. Nur in Einzelf&#228;llen wird m&#246;glicherweise eine Auftragsdatenverabeitung vorliegen.</p>
<p>&nbsp;</p>
<p>Update: <a href="http://www.henning-tillmann.de/2011/10/der-facebook-like-button-oder-das-datenschutzproblem-seit-20-jahren-privacyimg/">Henning Tillmann zeigt anschaulich</a>, dass es sich hier nur um alten Wein in neuen Schl&#228;uchen handelt.</p>
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