Datengau bei Google Docs

Das Horrorszenario von Datenschützern hinsichtlich der Onlinewelt der Google Programme (hier Google Docs) ist wahr geworden: Fremde Nutzer haben wahrscheinlich wegen einem fehlerhaften Softwareupdate Zugriff auf persönliche Dokumente und Briefe Dritter bekommen, wie das ZDF berichtet.

Dies ist nach dem Hacking-Angriff auf Google Mail vor einigen Wochen, bei dem zahlreiche Nutzerkonten gehackt wurden, die nächste schwere Datenpanne in Googles Onlinesoftware. Es stellt sich also tatsächlich die Frage, wie sicher sind die eigenen Daten, wenn sie nur noch auf den Servern von Google gespeichert sind anstatt auf der lokalen Festplatte. Das Bundesamt für Sicherheit in der Informationstechnik warnt gleichzeitig vor dem Einsatz von Googles neustem Produkt “Google Wave“. Auch hier hätte der Nutzer keine Kontrolle über seine Daten, die lediglich bei Google auf den Servern gespeichert würden und er keinen Einfluss auf den Zugriff oder deren Sicherheit habe. (Siehe Schnüffelblog bzw. BSI Quartalsbericht).

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Ein Kommentar

  1. Erstellt am 22. November 2009 um 14:34 | Permanent-Link

    Es müsste eigentlich jedem normal denkenden Menschen klar sein, dass die Hinterlegung von persönlichen Daten bei GoogleDocs nicht besonders sicher ist. Ebenso wie bei E-Mails hat der Nutzer bei GoogleDocs keine Kontrolle, ob seine Daten gerade ausspioniert werden oder nicht. Hierbei ist es egal, ob dies von Geheimdiensten, von Privaten oder von Google selber erfolgt.