Twitter hat seine AGB geändert. Laut offizieller Erklärung handelt es sich dabei hauptsächlich um eine Anpassung der bestehenden AGB an das tatsächliche Nutzungsverhalten der Twitterer. So wurde auf der einen Seite die Lizenz an den getwitterten Inhalten verdeutlicht. Diese enthält ein umfassendes Recht zur Vervielfältigung und Verbreitung der Twitternachrichten , doch wurde verdeutlicht, dass die Inhalte weiterhin ihren Urhebern gehören. Ähnliche Formulierung hatten in der Vergangenheit schon für Diskussionen bei Facebook und anderen Onlinediensten gesorgt.
Des weiteren hat Twitter nun auch API-Richtlinien (für die Einbindung von Twitter in eigene Programme und Angebote) und verbietet SPAM. Die wahrscheinlich wichtigste Änderung ist jedoch, die Anpassung der AGB für die Einblendung von Werbung. Dies soll zwar nach twitter schon mit den bisherigen AGB möglich gewesen sein und auch wenn twitter weiterhin behauptet, keine Pläne zur Integration von Werbung zu haben, so ist der Hinweis auf diese Änderung doch bedeutend.
Normalerweise versuchen Betreiber solche Änderungen eher unauffällig durchzusetzen. Twitter wiederum betont diesen Schritt kontinuierlich. Der User ist also informiert bzw. gewarnt, dass Werbung zu einem späteren Zeitpunkt folgen könnte, was ja bei der Frage, wie sich twitter finanziert schon mehrfach diskutiert wurde. Mit solchen Ankündigungen wird bei Einführung der Werbung der Aufschrei nicht so groß sein, schließlich wurde es schon von den Dächern gezwitschert.
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Ein Kommentar
Dann hoffen wir mal, dass die endlich mal anfangen Geld zu machen und nicht nur Venture Kapital zu verpulvern.
Ein Trackback
[...] noch ausführlicher will der kann sich die offizielle Version durchlesen oder die Übersetzte auf medien-gerecht.de. Share and [...]