Unmut über Apple führt zu ersten iPhone Boykottaktionen

Apple macht Entwicklern das Leben schwer. Das ist nicht neu und daher kein Grund wütend alles hinzuwerfen. Mit seiner geheimnisvollen Informationspolitik haben schon so manche Systemwechsel und Produktvorstellungen Entwickler hart getroffen. Doch die Entwickler von Programmen für das iPhone sind zu Recht sauer, denn für sie macht Apple das Leben besonders schwer. Die Risiken, dass die eigenen Programme von heute auf Morgen wegen umfangreicher Systemänderungen oder konkurrierender Apple Produkte nicht mehr wie gewünscht laufen, dürften die meisten Entwickler einkalkulieren, doch der AppStore bringt ein neues Hindernis: Programme müssen von Apple zugelassen werden, bevor der Entwickler sie überhaupt anbieten kann.

Dieser Prozess steht schon lange in der Kritik, doch anstatt den Entwicklern entgegen zu kommen, wird es immer undurchsichtiger. Apple lehnt Programme ab und erklärt dem Entwickler nicht warum. Jüngstes Opfer waren Anwendungen, die mit Googles Voice Service arbeiten. Die offizielle App wurde abgelehnt und Programme, die den Dienst nutzten und von Apple bereits zugelassen waren, wurden ebenfalls wieder gesperrt. Auskunft für die Entwickler? Keine. Lediglich ein äußerst wortkarger Mitarbeiter. Die Aufregung ist groß. Wie soll man als Entwickler da kalkulierbar arbeiten? Entwickler wenden sich wütend ab , entwickeln nur noch für “Jailbroken” iPhones oder boykottieren das iPhone gleich völlig.

Die Geheimniskrämerei mag zwar für das Kerngeschäft von Apple bislang Teil des Erfolges gewesen sein, hier sollte die Firma jedoch schnell umdenken und für mehr Transparenz bei der Zulassung von iPhone Apps sorgen, sonst werden ernsthafte Entwicklungen für das iPhone auf Dauer auf der Strecke bleiben.

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