Barack Obama ist der erste US-Präsident, der in seiner Amtszeit zu Gast in einer Late Night Show war. Im Wahlkampf um das Präsidentenamt ist es üblich, dass sich die Kandidaten bei Jay Leno, David Letterman und Saturday Night Live zeigen, doch während der Amtszeit ist bislang kein Präsident in einer Late Night Show aufgetreten.
Das Weiße Haus erklärte, dass der Auftritt zu der neuen Medienstrategie gehöre und der Präsident so die Finanzkrise erklären wird. Was er auch bei seinem Auftritt soeben relativ zügig tat, in dem er die Finanzkrise mit American Idol verglich. Daraufhin smalltalkte er mit Jay Leno über die Bonuszahlungen von AIG. Frage nach einer Strafbarkeit von Managern lachte der Präsident weg und scherzte während er doch eigentlich vermitteln wollte, dass die Regierung viel Arbeit vor sich hat. Die präsidiale Antwort auf die Frage, wie es sein könne, dass ein Parlament von heute auf morgen in einer Demokratie beschließt, dass diese Boni einfach mit 90% Steuern belegt werden, musste erstmal der Werbung weichen. Zum Abschluss des Gespräches wurde es persönlicher und es ging um Bowling im Weißen Haus und ob es künftig ein Basketballfeld auf dem Gelände des Weißen Hauses geben werde.
Was ist das für eine neue Medienstrategie? Seht her, wir wissen das wir viel zu tun haben, aber so schlimm ist es nicht? Oder etwa die Amerikaner mit einem lachenden, entspannten Präsidenten angesichts der Krise in Sicherheit wiegen… oder… hum… anders formuliert… weiterhin für dumm verkaufen?
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Ein Kommentar
Warum für dumm verkaufen? Ich kann das nicht erkennen …