Die Medienkolumne des Sterns zeigt einen wahrscheinlichen Ausweg aus der Krise um die (Neu-)Besetzung des Posten als Chefredakteur beim ZDF ab 2010 auf. Da der Vertrag mit Brender gegen den Willen der CDU angehörigen Verwaltungsrat- /Freundeskreisangehörigen nicht verlängert wird, wäre eine Lösung in der sich alle relativ gesichtswahrend aus der Affaire ziehen würden, die generische Evolution.
Die würde so aussehen, dass Peter Frey (der SPD nah ist) den Posten als Chefredakteur erben und damit eindeutig in die Fußstapfen von Brender treten würde und an seine stelle könnte die für das Politbarometer und Wahlberichterstattung verantwortliche Bettina Schausten an dessen Stelle als Leiterin des Hauptstadtstudios aufrücken.
Auch wenn es nach einem hausgebackenen Backupplan klingt, so ist es doch kein schlechter. Sowohl für die Beteiligten als auch die Rundfunkfreiheit des ZDF.
Social Sharing
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Dann verbreiten Sie Ihn doch über Facebook und Twitter…
An dieser Stelle würden wir Ihnen gerne weitere Inhalte zeigen - dazu ist aber Ihre Einwilligung nötig, da Ihre IP-Adresse an externe Dienste wie Facebook und Twitter übermittelt wird. Lesen Sie dazu zunächst die Datenschutzerklärung. Wenn Sie die Dienste wünschen, klicken Sie bitte hier


3 Kommentare
Ok, das ist zwar besser als z. B. Peter Hahne, aber ein fahler Beigeschmack bleibt doch.
Der Schaden ist nicht mehr Wett zu machen, wenn Bender abgesägt wird, wonach es im Moment leider sehr aussieht, denn dann hat die Politik (CDU) einmal bewiesen, dass sie eingreifen kann und sie wird es dann wieder tun. Und das nächste Mal gibt es schon nicht mehr so einen Rummel und dann kann man vielleicht noch gefälliger austauschen. Es ist einfach ein Tabubruch und eine Sauerei.
Naja… Ganz so ein Tabubruch ist es nicht, schliesslich ist der politische Einfluss auf die Verwaltungsräte von ARD und ZDF genauso alt, wie die Verwaltungsräte selbst.
Wie man heute außerdem lesen konnte, ist die Unterstützung auf sachlicher Ebene innerhalb des ZDF alles andere als uneingeschränkt.