Spiegel Online ist ein schlechter Verlierer

Die Auswirkungen waren verblüffend. Ein in die Wikipedia eingeschmuggelter Vorname bringt reihenweise (Print-)Medien und die Qualitätskontrolle der Wikipedia ins Straucheln. Doch der Scherz zeigt noch viel schwerwiegendere folgen, als mangelnde Recherche unter Journalisten bzw. Quellenüberprüfung der Wikipedia.

Es zeigt auch, dass die Medien, die einfach nur von der Wikipedia abschreiben auch noch schlechte Verlierer sind. Allen voran Spiegel Online. Aber da mangelnde Recherche oder blindes Abschreiben derzeit wohl einen (Online-) Journalisten als solchen adelt, ist SPON in bester Gesellschaft, wie Stefan Niggemeier aufzeigt.

Dieser Eintrag wurde veröffentlicht in Artikel und getagged , . Bookmarken: Permanent-Link. Momentan ist weder das Kommentieren noch das Setzen eines Trackbacks möglich.

2 Kommentare

  1. Erstellt am 12. Februar 2009 um 09:00 | Permanent-Link

    Ein elfter Vorname ist kein Weltuntergang. Der Versuch aber, sich herauszureden, ist lächerlich und lässt Schlimmeres befürchten. Die Spitze des Eisbergs journalistischer Unredlichkeit?

  2. Hannes B.
    Erstellt am 12. Februar 2009 um 17:48 | Permanent-Link

    Ich empfehle zum Thema das hier:
    http://www.datenschutzbeauftragter-online.de/wieder-nicht-gekennzeichnete-zitate-aus-wikipedia/

    Der Fehler ist bis heute drin.

Ein Trackback

  1. Von Nomen est omen | Na Blogo am 11. Februar 2009 um 19:10

    [...] Vornamen Wilhelm verpasst haben, weil es falsch in wikipedia.de stand (unter anderem Bild und ein wenig selbstkritischer Spiegel)? Sicher ist halt [...]