Direkter Vergleich: DSDS vs. American Idol

Es ist wieder soweit, die Welt singt und blamiert sich öffentlich im Fernsehen. Sei es in Deutschland bei Deutschland sucht den Superstar (DSDS) oder in den Staaten bei American Idol. Auf den ersten Blick ähneln sich die beiden Formate wie zwei Zwillinge. Was eigentlich nicht wundern sollte, da beide Derivate der britischen Sendung “Pop Idol” sind und das Format vollständig übernommen haben.

Der Aufbau der Sendung mit den Castings, den Mottoshows etc kommen einem vertraut vor. Doch irgendwas ist anderes. American Idol wirkt gegenüber DSDS fast wie eine langweilige Familienshow ohne Biss. Das ganze dürfte zwei Gründe haben, anders als bei RTL werden absolute Fehlgänger (“Ich hab die Haare schön”&Co)  nicht so gnadenlos in der Vermarktungsmaschine ausgeschlachtet und auf der anderen Seite liegt es an der Jury. Zwar gibt es auch bei American Idol wechsel in den Mitgliedern mit Ausnahme der Konstante Simon Cowell. Es liegt also nahe Cowell mit Dieter Bohlen zu vergleichen und auf den ersten Blick spielen beide den bad guy der Jury. 

Doch da endet der Vergleich, denn im Gegensatz zu DSDS ist Simon Cowell nicht das Zentrum der Sendung, während DSDS gerade jetzt in seiner 6. Staffel ganz besonders um den alle drei Minuten als “Poptitan” bezeichneten Produzenten dreht. Es ist daher nicht verwunderlich, dass das neugewonnene Jurymitglied Max von Thun schnell klein beigeben musste. Er wäre bei American Idol sicherlich besser aufgehoben gewesen.


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28 Kommentare

  1. Erstellt am 29. Januar 2009 um 16:37 | Permanent-Link

    Im Gegensatz zu DSDS mit dem unerträglichen Dieter Bohlen ist American Idol herrlich unaufgeregt, nicht so schrill.

  2. Erstellt am 29. Januar 2009 um 18:42 | Permanent-Link

    American Idol hat mehr Niveau, mehr Klasse und weniger vulgären Trash zu bieten, das ist wahr! Dort tritt dann auch im Finale nicht die Pathologie der Gesellschaft auf, die sozial und geistig Deklassierten geben sich dort nicht die Klinke in die Hand, sondern die Créme de la créme der Musikwelt gibt sich die Ehre!

    In Amerika wären denn auch echte Talente wie Nevio und Fady Maalouf Nummer 1 geworden!

    Der einstige französische Premierminister Clemenceau sagte einmal, Amerikas Geschichte sei der Weg von der Barbarei in die Dekadenz ohne den Umweg über die Kultur. Doch zu dieser Zeit gab es das deutsche Unterschichtenfernsehen noch nicht, sonst wäre das Verdikt sicher nicht auf Amerika sondern auf das verprekarisierte Nachbarland Deutschland gemünzt worden!

    Bohlen schadet übrigens dieser Sendung in ganz erheblichem Maße!

  3. Simone
    Erstellt am 29. Januar 2009 um 21:46 | Permanent-Link

    @ Dominik
    Ich gebe Dir in allem vollstens Recht!
    Nur eins… neben Nevio und Fady hast Du als echtes Talent Thomas Godoj vergessen!
    :-)

  4. Erstellt am 29. Januar 2009 um 21:48 | Permanent-Link

    Thomas Wer? Ah! Thomas Ich-hab-DSDS-gewonnen-und-bin-deshalb-mittlerweile-in-der-Versenkung-verschwunden Godoj. ;-)

  5. Simone
    Erstellt am 29. Januar 2009 um 21:55 | Permanent-Link

    Es muss nicht jeden Tag einer sein Face in die Kamera halten um erfolgreich zu sein! Thomas ist auf Tour und das sehr erfolgreich! Informier Dich mal bitte!

  6. Erstellt am 29. Januar 2009 um 22:01 | Permanent-Link

    Nun ja, das DSDS Marketing funktioniert halt gut. Aber in wenigen Wochen gibt es einen neuen Superstar und dann wird sich zeigen, wie erfolgreich Thomas Godoj wirklich ist.

    Ist ja nun nicht so, dass bislang aus DSDS-Gewinnern wirklich viel mehr geworden ist als ein Jahresfliegen.

  7. chrissy
    Erstellt am 29. Januar 2009 um 22:33 | Permanent-Link

    THOMAS ist und bleibt mein SUPERSTAR
    Ich weiss nicht,warum immer alle sagen das Thomas weg von Fenster ist!!
    Wenn man nur mal in seine Homepage: http://www.Thomas-Godoj.de oder in seine Community reinschaut wüsste man das Thomas immer noch da ist.
    Das ein Superstar jede Woche (wie z.B Britney Spears) in der Zeitung steht muss, um nicht vergessen zu werden ist langsam echt schon zum kotzen.
    Ich find es echt schade, das Thomas einerseits Erfolg hat und andererseit man immer mehr sagen, das er ein Typischer DSDS’er ist.
    Ich bin echt froh das Thomas mit seine Kind oder Skandale keine billig Werbung für sich macht.
    Vielen Stars geht es nur darum SO viel Geld wie möglich in kurzer Zeit zu machen.
    Thomas probt wie ein Ochse, das er seine Fans immer für sich hat.
    Schade das es von machen Mensch nicht anerkannt wird, wie schwer Thomas daran arbeitet, um mein Richtiger Musiker zu werden.
    Ich war auf einen Konzert und finde es einfach HAMMER was er da mit seinen Jungs auf der Bühne machen.
    Er ist erst am Anfang und nicht am Ende.
    Wenn das jetzt einpaar nicht Thomasfans lesen—> Ihr denk bestimmt, das ist schon wieder so eine die es nicht wahr haben will, kann ich euch nur sagen, GIBT THOMAS EINE CHANCE SICH ZU BEWEISSEN UND SCHAUT EUCH THOMAS AN.!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!!

  8. Stefan
    Erstellt am 29. Januar 2009 um 22:55 | Permanent-Link

    Was machen Pubertierende auf einem Blog für Medienrecht?

  9. Christine
    Erstellt am 29. Januar 2009 um 23:02 | Permanent-Link

    Wie schön, da ist ein Meister vom Himmel gefallen…rofl
    Immer erbaulich zu lesen, dass es noch so gut informierte und gleichzeitig intelligente Mitmenschen gibt ( Herr Dominik Hennig ist damit ausdrücklich eingeschlossen..von dem hab ich auch schon viel unnützes gelesen)
    Dass von Thomas Godoj nichts zu hören ist, liegt ganz alleine an den leider allzumächtenund allzuignoraten und verbohrten Musikredakteuren in diesem unserem Lande.

  10. Susanne
    Erstellt am 30. Januar 2009 um 06:26 | Permanent-Link

    Dass man von Thomas Godoj nichts mehr hört ist wohl eher Wunschdenken
    einiger Herren über mir. Er ist derzeit sehr erfolgreich auf Tour, 2-fach für den Echo nominiert,hat Platin für sein Album innerhalb 4 Monaten geholt, und engagiert sich zudem noch sozial. Dass er sein Gesicht nicht in jede Kamera hält und keine negativen Schlagzeilen in der Boulevardpresse macht, finde ich eher positiv. Und dass er das größte Talent der letzten Staffel war, oder besser gesagt aller Staffeln bisher, ist unbestritten. Die Zahlen sprechen für sich. Und ich hoffe, Herr Henning wird irgendwann darüber hinweg kommen und sich beruhigen.

  11. Jessy
    Erstellt am 30. Januar 2009 um 07:49 | Permanent-Link

    Zur Information für alle Nichtinformierten:
    Thomas Godoj ist der talentierteste Künstler, den dieses Casting-Format je hervorgebracht hat. Er hat Stimme, Charisma, Charakter und das Herz am rechten Fleck. Die Message, dass er eine äußerst erfolgreiche Tour hingelegt hat und die Fortsetzung folgt, wird nicht berichtet, sondern vielfach werden nur allgemeine Pauschalierungen in der Presse wiedergegeben.
    Der meist bewerteste Künstler des letzten Monats bei eventim und tausende begeisterte KonzertgängerInnen können nicht irren.
    http://www.eventim.de/cgi-bin/tickets.html?jumpIn=yTix&affiliate=ESO&doc=erdetaila&fun=erdetail&erid=254864&sort_by=score&sort_direction=desc&filterBookable=&showAll=yes#ticketsShowAll

  12. Alex
    Erstellt am 30. Januar 2009 um 08:18 | Permanent-Link

    Der Vergleich amerikanische Castinggewinner alles Könner – also top und deutsche Castinggewinner oder Teilnehmer alles Nieten – also ein Flop, ist ziehmlich pauschal geurteilt.
    Ich finde, dass sich unsere Gewinner in keinster Weise verstecken müssen, nur werden sie von vielen Medien schlechter geredet als sie sind. Anstatt immer nur draufzuhauen, sollte man den durchaus talentierten deutschen Newcomern ein paar Türchen in der Musikbranche öffnen und ihnen etwas Zeit lassen, sich auszuprobieren.
    Auch einige von den DSDS Teilnehmern sind durchaus ernstzunehmende Künstler, ja vielleicht nicht ständig oder gar nicht mehr in den Charts.
    Aber die sind ja wohl nicht das Maß aller Dinge für echte eigenständige und kreative junge Künstler.
    Eigenlich schade, ich glaube ein Max v. Thun hätte solchen Bewerbern bestimmt eine Chance gegeben.
    Letzlich bleibt es ja jedem freigestellt, den Sender RTL anzustellen.

    An Herrn Dominik Hennig
    Ihre Ausdrucksweise erschüttert mich. Sie halten sich für intelligent?
    Dann urteilen sie nicht pauschal und informieren sich besser .
    Auch mit Beruf , Abitur oder Studium kann man in Deutschland Hartz IV- Empfänger werden.
    Dazu kommt dann noch die Vermarktungsstrategie von den Medien, aber es entspricht ja bekanntlich nicht alles der Wahrheit.

  13. Heide
    Erstellt am 30. Januar 2009 um 10:23 | Permanent-Link

    Herr Hennig,

    wenn ich mich nicht irre, stand Fady Maalouf auch im Finale von DSDS.
    Gehört er nun zur Creme de la creme oder zur Pathologie der Gesellschaft?

    Und wozu zählen sie sich?

  14. Wolfsmann
    Erstellt am 30. Januar 2009 um 10:35 | Permanent-Link

    Sorry, Herr Henning. Also wenn bei DSDS jemand als sozial und geistig deklassiert dargestellt wurde, dann in erster Linie Fady Maalouf.
    Der naive kriegsgeschädigte Franzose der in deutschen Bars mühselig sein Geld verdienenen muß. *smile*
    Ich lege Wert auf das Wort “dargestellt”, denn das ist die Masche von RTL und hat mit den Musikern und Künstlerrn meist wenig zu tun. Die müssen sich nachdem sie bei DSDS bekannt geworden sind erst noch beweisen und werden im Gegensatz zu den amerikanischen Castinggewinnern kaum unterstützt.

  15. Caya
    Erstellt am 30. Januar 2009 um 11:16 | Permanent-Link

    Nimmt man den ersten zweiten und dritten Sänger / Sängerin der letzten Staffel.
    Sind das durchaus sehr talentierte Musiker jeweils mit einer Aussergewöhnlichen Stimme. Jeder in Seiner Sparte und Jeder ist im Geschäft und geht seinen Weg weiter.
    Es wird ihnen sehr schwer gemacht das Radio Redakteure die Deutschen Castings Stars boykottieren geben sie ja öffenlich zu und lieber die Ausländischen supporten. Vielleicht mögen sie einfach RTL nicht, vielleicht ist es einfach so Mode diese Menschen Totzureden. Vielleicht zahlt RTL den Sendern nicht genug. Vielleicht sollte man einfach mal hinhören sich informieren und nicht der vorgegebenen Meinung folgen. Lina Theodosi die dritt platzierte soll mit Xavier Naidoo ein Projekt planen, Herr Godoj verkauft große Hallen aus auf seiner erfolgreichen Tour. Herr Maloof hat seine Fan Gemeinde. Sie gehen schon ihren Weg und ich wünsche Ihnen Erfolg dabei und objektive Berichterstatter und Leser die sich Ihre eigenen Gedanken machen und nicht das vorgeschriebene nachplappern. RTL will uns ja keinen neuen Künstler servieren, der der Welt erhalten blebt. Es soll schnellst und größtmöglicher Gewinn gemacht werden und das Publikum gut Unterhalten. Wenn das geschehen ist, her mit dem neuen Superstar. Es liegt ja im ermessen jedes Einzelnen die echten Talente zu erkennen und zu unterstützen. Aber alle über einen Kamm zu scheren und ihnen Talentfreihet zu bescheinigen und keine lange Lenbensdauer, ist genau das was denjenigen die den Superstar abgergrasst haben sehr entgegen kommt, Sender Plattenfirma etc. Damit sie das neue Goldenen Lamm schlachten können.

  16. Sentas
    Erstellt am 30. Januar 2009 um 13:41 | Permanent-Link

    Oh ,,der deutsche Untergrund ist hier wirksam vertreten.
    Alle hier Fachprofis und dann um DSDS vs. American Idol labern.
    Wer bitteschön ist ein Nevio oder Maloo oder wie immer der heißt. Keiner von diesen Schmantköpfen würde es im America schaffen. Nevio ist hier in Deutschland weg vom Bildschirm.. Keiner will diese Stimme und sein Amore mehr hören. Das neue Album & Single…alles ein Flop. Maloo hat eine gute Stimme,aber sein ganze Art die kann man nicht vermarkten.
    Und der polnische Möchtegernrocker der schafft es noch nicht einmal bei unseren Nachbarn (Schweiz,Österreich) Gold einzufahren, trotz des riesen Hypes. Seine Singles ( Helden & Autopilot) sind Ladenhüter und floppten, auch wenn es seine hier schreibende Fanbase nicht wahrhaben möchte.
    Ebenso die Platin-Edition. Kein DSDS-Gewinner hat sooooo wenig Kohle eingefahren wie der Godoj und deshalb wurde die Tour verlängert. Denn RTL & Co. will noch den letzen Tropfen aus der Kuh vor Vertragsbeendigung melken.

  17. meadows
    Erstellt am 30. Januar 2009 um 14:22 | Permanent-Link

    Das Problem mit dem Fernsehformat DSDS ist, dass nur im DSDS-Format gedacht wird. Wer als Godoj einmal mit Maalouf gesungen hat, wird immer wieder mit diesem verglichen, obwohl die beiden grundverschieden sind.

    Und überhaupt, diese Frage: Wann ist ein Künstler erfolgreich? Wenn sein Album Gold bekommt? Bei Platin? Bei einer Top-10-Platzierung? Oder einfach, wenn der Künstler tut, was er kann, wenn er Spaß an seiner Arbeit hat und diese als Berufung sieht, wenn er die Menschen in den Konzerthallen glücklich macht und es schafft, von seiner Leidenschaft zu leben? Für mich bedeutet es letzteres – und deshalb ist Thomas Godoj für mich ein höchst erfolgreicher Musiker. Nicht wegen, sondern trotz des DSDS-Formats. Ich verabscheue die Wirkungsweisen dieser Sendung und vor allem des Herrn Bohlen, er auf eine menschenverachtende Weise Trash-TV produziert. Nichtdestotrotz hat es mit Godoj jemand geschafft, den Weg durchs Medienfeuer zu gehen, um sich nun selbst zu verwirklichen. Indem nicht der erfolgsträchtigste Titel als 2. und 3. Singleauskopplung folgt, sondern einer, an dem der Musiker selbst mitgeschrieben hat und mit dem er sich identifizieren kann.

    Der ständig Blick auf die allmächtige Nation der Amerikaner – das langweilt doch total! Europa ist anders. Deutschland ist anders. Wir brauchen nicht ständig vom großen amerikanischen Bruder dessen barbie- und kenmäßig aufgestylten Medienprodukte abzukupfern. Deutschland hat eine wunderbare, alternative Musikszene mit guten Bands und anspruchsvollen Texten. Die Band von Thomas Godoj vor seiner DSDS-Zeit war auch eine solche – leider kriegen diese Talente hierzulande keine angemessene Plattform. Deshalb ging er in die Höhle des Löwen, zu RTL und Bohlen. Für ihn hat es sich gelohnt. Für uns, die wir seine Musik schätzen gelernt haben, auch, denn nun endlich erfährt die deutsche Musikszene ausgerechnet durch Plastik-RTL mehr Aufmerksamkeit. Aufmerksamkeit, die sie schon lange verdient hat. Bravo, Herr Godoj! Mir kommt es vor, als würden sich hier einige Schreiber versammeln, die im Leben niemals den Mut hatten, ihre Träume zu verwirklichen, und nun auf denen herumhacken, die alles auf eine Karte gesetzt haben. Kommt mir leider spießig und kleinkariert vor. Sorry.

  18. Erstellt am 30. Januar 2009 um 14:29 | Permanent-Link

    Hallo allerseits,

    ich möchte mich an der Stelle noch mal einklinken in die Diskussion und doch alle darum bitten die Grabenkämpfe zwischen unterschiedlichen Fanlagern und große Lobhuldigungsarien für diesen oder jenen DSDS-Kandidaten an anderer Stelle auszutragen. Es geht hier nicht um die gesangliche Leistung von diesen einzelnen (die gerade in der letzten Staffel sehr gut war), sondern um das Format DSDS bzw. XY Idol und was RTL und Bohlen daraus gemacht haben.

  19. Erstellt am 30. Januar 2009 um 15:47 | Permanent-Link

    Mein Zitat:

    “Dort tritt dann auch im Finale nicht die Pathologie der Gesellschaft auf, die sozial und geistig Deklassierten geben sich dort nicht die Klinke in die Hand, sondern die Créme de la créme der Musikwelt gibt sich die Ehre!”

    bezog sich auf die Peinlichkeitsgrade erreichenden Gastauftritte von Teusch & Co (Casting Allstars!), nicht auf die Finalisten!!! Tut bitte nicht so, als hättet Ihr das mißverstanden!!!

    Danke!

  20. Erstellt am 30. Januar 2009 um 15:56 | Permanent-Link

    @Alex:

    Sie schreiben: “Auch mit Beruf , Abitur oder Studium kann man in Deutschland Hartz IV- Empfänger werden.
    Dazu kommt dann noch die Vermarktungsstrategie von den Medien, aber es entspricht ja bekanntlich nicht alles der Wahrheit.”

    Da besteht zwischen uns KEIN Dissens!

    Ich denke aber, wenn man das Niveau einer solchen Sendung so stark verflacht, daß es NICHT mehr im Sinne der Erfinder ist (und auch die israelische Variante ist viel anspruchsvoller von der Konzeption her) eben durch Auftritte von ästhetischem und sozialem Elend, damit die Zuschauer sich daran ergötzen können und ihren niedersten Instinkten frönen, dann ist eben die Folge, daß ein gehobenes Publikumssegment wegzappt. Und daß Nevio und Fady, die beide das gehobene bürgerliche Samstagabend-Segment am stärksten erreichen (aufgrund ihres Musikstils), davon überproportional benachteiligt werden (wenngleich man sagen muß, daß dieses unterirdische Trash-Umfeld auch für die meisten Thomas-Fans unzumutbar ist, die da aber weniger empfindlich sind!) kann man ja im Ernst nicht bestreiten.

    Daß es würdeloser ist als bei American Idol, wo dann echte Weltstars auftreten anstelle von Casting-Opfertypen, ist ja wohl evident. Und sowohl Thomas als auch Fady HÄTTEN EINEN WÜRDEVOLLEREN RAHMEN VERDIENT GEHABT!!!

    Hier wird Tittytainment betrieben, um die Unterschichten zu verarschen und am Geldbeutel zu erleichtern! Aus egalitärer Liebe zur Unterschicht geschieht das nicht! Ich würde sogar sagen, DSDS ist unsozial!

  21. Sonja
    Erstellt am 30. Januar 2009 um 16:54 | Permanent-Link

    @Dominik Hennig: Danke für die Klarstellung! War vielleicht etwas missverständlich formuliert, aber deine kritik an Figuren wie Mario Teusch, die man dort ständig auftreten lässt (und jetzt schon wieder diesen Menderes) kann ich nachvollziehen!

  22. Mitspracherecht
    Erstellt am 30. Januar 2009 um 16:58 | Permanent-Link

    @Meister,

    in all diesen Formaten geht es vorrangig um Kohle.
    Und das Publikum fühlt sich in gehobener Rolle wohl; bekommt das Gefühl vermittelt, mit 49 Cent pro Anruf die Macht zu haben, über den Verlauf zu entscheiden. Dafür wird doch gern mal die Haushaltskasse geschröpft, das Geld vom Amt verbraten, die elterliche Handyrechnung belastet.
    Dem Sender ist’s egal wo’s herkommt.

    Das bekannte Bohlen-Gesicht in die Jury verfrachtet, die “witzigen” Sprüche auch erfolgreich in gebundener Form verkauft, zig Sendungen mit den schrägsten Typen am Stück zusammengeschnippelt.
    Dem Sender ist’s egal, wenn Qualität und musikalischer Anspruch auf der Strecke bleiben.

    Die Quote stimmt, die Leute reden drüber, die Medien zeigen sich ne zeitlang interessiert, der Sack ist randvoll. Warum also in eine andere Richtung gehen?
    Das Publikum bestimmt. Und das, was aus diesem Sendekonzept gemacht wird, ist das, was ein Großteil des deutschen Publikums sehen will.
    Traurig, aber wahr! Dem Sender ist’s egal!

  23. Jimmy
    Erstellt am 31. Januar 2009 um 11:06 | Permanent-Link

    Das Problem dieses Sendeformats heißt eindeutig Dieter Bohlen.Warum schaffen es denn in Amerika so viele Castingstars wie Aguilera, Spears, Justin Timberlake usw. in die Weltewlite zu kommen, und hier lebt man ein Schattendasein.Das ist eiune Vermarktungsindustie, da werden mittelklassige Filme groß in der Werbung präsentiert, und die guten deutschen Filme nleiben auf der Strecke.Man kann es drehen und wenden wie man will, aber solanger dieser Möchtegern Unterhalter Bohlen hinter seinem Pult sitzt, wird sich an diesem Niveau nichts ändern.Die einzige Ausnahme war in der letzten Staffel Thomas Godoj, wo selbst RTL keine Chance mehr hatte einzugreifen, weil die Leute da draußen erkannt haben, was da für ein begnadeter Sänger und toller Menach da auf der Bühne steht.Der wird seinen Weg machen auch ohne RTL.

  24. Sophie
    Erstellt am 31. Januar 2009 um 19:08 | Permanent-Link

    Ein Thomas Godoj hat diesem Sendeformat etwas Klasse verleihen können, was aber von den Machern nicht gewollt war. Er wird sein Ziel erreichen – Musik zu machen und sonst nichts – ich glaube nicht, dass er ein Chartstürmer werden will. Herr Bohlen ist einfach unterirdisch – wie die gesamte Sendung. Gott sei Dank gibt es Sänger, die sich auf dieses Niveau nicht begeben. Außer dem unflätigen Wort “Scheiße” strömt nichts aus Bohlen raus. Wer auch immer für die Einschaltquoten zuständig ist – bleibt mir ein Rätsel. Diesen Müll kann man einfach nicht mehr ertragen. DSDS sollte sein Konzept überdenken und nicht davon ausgehen – dass alle TV Zuschauer nur blöde sind. Schade ist, dass keine ernstzunehmende Show dargeboten wird, die auch für Vortragende mit Leistung eine Alternative wäre.

  25. Whirlie
    Erstellt am 1. Februar 2009 um 20:06 | Permanent-Link

    Wenn das so ein elender Trash ist, hätten Maalouf und Godoj und wie sie alle heißen, das Ganze besser nicht mitmachen sollen!

  26. Fontaine81
    Erstellt am 28. April 2009 um 18:47 | Permanent-Link

    Der Unterschied zwischen DSDS und AI ist enorm. Wie schon erwähnt werden bei AI nur hin und wieder solche Kandidaten gezeigt, die mal besser hätten zu Hause bleiben sollen.
    Was die Jury angeht, haben die Ahnung, was die Musikbranche angeht, besonders Simon Cowell und ach ja, die Jury bei AI ist seit der 1. Staffel gleich geblieben. Sie haben selten mal einen Gastjuror, aber Paula , Randy und Simon sind sonst immer dabei.
    Die Kandidaten bekommen von den dreien konstruktive Kritik und Tips, was sie ändern sollten. Simon kann zwar manchmal ziemlich fies sein, aber er hat eigentlich auch immer Recht und solche Sprüche wie von Herrn Bohlen hört man von denen nie.
    Die Kandidaten sind auch viel besser, es kommen nur die weiter, die auch wirklich gute Leistung bringen und singen können und nicht so ein Quotenkönig für RTL, wie z. B. Daniel Kübelbock und wie sie sonst noch alle heißen. Wenn man erstmal eine Staffel AI gesehen hat, wird DSDS noch lächerlicher als es so schon ist. Aber unsere Gesellschaft steht leider mal auf so einen Müll und deshalb hat DSDS immer noch halbwegs gute Quoten.

  27. yaya
    Erstellt am 10. Januar 2010 um 11:53 | Permanent-Link

    wenn die Sonne am Kulturhimmel niedrig steht dann werfen auch die Zwerge einen langen Schatten, soviel zu DSDS den Quote und Kübelböck ;)

  28. Ick
    Erstellt am 19. Januar 2010 um 18:16 | Permanent-Link

    DSDS is zwar cool aber die gewinner werden nie wirklich erfolgreich, die bei american idol schon ehr :)

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