Eine der großen Diskussionen im amerikanischen Urheberrecht ist die Frage, ob Remixe auf Youtube zulässig sind oder eine Urheberrechtsverletzung darstellen. Der Beispielsfall ist Lenz v. Universal, wo eine Mutter ein Video ihres Sohnes mit einem Song von Prince (oder wie auch immer er jetzt heißt) hinterlegte. Die Plattenfirma von Prince wandte sich dann an YouTube, das Video offline zu nehmen, da die Nutzung des Songs eine Verletzung der Urheberrechte von Prince darstelle.
In der Vergangenheit war die Konsequenz, dass solche Videos von YouTube restlos gelöscht wurden. Nun hat YouTube (bzw. Google) die Bedingungen geändert. Der Nutzer von YouTube kann in einem solchen Fall künftig auch auswählen, ob sein Video in solch einem Fall ohne Audioübertragung weiterhin abgespielt werden kann.
Sofern solche Remixe künftig nicht als Fair Use anerkannt werden oder YouTube neue Verträge mit den Plattenfirmen abstellen, dann dürfte dies die Renaissance des Stummfilms bedeuten.
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Ein Kommentar
Prince…genau der Richtige um was anzuprangern :)
http://www.tagesanzeiger.ch/kultur/pop-und-jazz/Prince-Popgenie-soll–Hit-geklaut-haben/story/31998989