Die FAZ lässt bloggen – nur nicht über Frankfurt

Die Frankfurter Allgemeine Zeitung hat nun endlich auch den Schritt gewagt und ihre eigenen Blogs gestartet. Dazu hat sie Redakteure bzw. freie Mitarbeiter (und selbst schon lange Blogger) wie Peer Schader oder Stefan Niggemeier engagiert. Die Blogs sind thematisch von einander getrennt, für Wirtschaft, Arbeitswelt, Wissenschaft, China, Israel, BagdadLondon, deutsches Fernsehen, Fernsehen in den USA etc. Ein Thema (neben Politik) scheint die FAZ jedoch vergessen zu haben: Ihre Heimatstadt Frankfurt.

Es mag zwar schön sein, regelmäßige Blogbeiträge aus aller Welt zu bekommen oder das X-te Medienblog zweier Journalisten, die eh noch nicht genug bloggen und schreiben. Ein erfrischend frankfurterisches Blog wäre nicht nur ein Zeichen von “Auf den Zug aufspringen” gewesen, sondern eine Herausforderung und Hommage an die eigenen Wurzeln.

2 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. daß frankfurt mal wieder hinten runterfällt, das wundert mich gar nicht, denn der lokalteil verdient schon lange diesen namen nicht mehr. so paßt die blogignoranz der eigenen heimatstadt gegenüber bestens ins öde lokal-bild der faz :-(

  2. Dafür habe ich die Tage dann gelesen, dass die Frankfurter Rundschau ein (historisierendes) Frankfurt-Blog hat:

    http://www.frankfurt.frblog.de/

    Auch eine nette Idee, aber ein Blog zu aktuellen Entwicklungen in der Stadt hätte ich schon nicht schlecht gefunden. Naja.. vielleicht wenn ich dauerhaft wieder da bin… ;)

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