Diesen Satz habe ich heute in einem kritischen Artikel zum Digital Millenium Copyright Act von Timothy Lee in Policy Analysis von 2006 gelesen und es auch zwei Jahre später gibt es meiner Ansicht nach keine treffendere Bezeichnung für Digital Right Management (DRM).
Die Maginot Linie sollte Frankreichs perfekte Verteidigungswall gegen Deutschland sein, war aber letztlich wirkungslos. Gerade was digitale Musikverkäufe angeht, ist DRM auf dem Rückzug. Amazon, Walmart bieten ihre digitale Musik komplett ohne digitale Beschränkungen an, Apple hat im iTunes Store mittlerweile ein gemischtes Repertoire, auch wenn DRM trotz der Ankündigung von Steve Jobs noch überwiegt.
DRM mag, wenn man nur den digitalen Musikmarkt anschaut, das ideale Verteidigungsmittel gegen Schwarzkopien sein, doch die zu verteidigende Grenze hört nicht beim digitalen Musikmarkt auf. Solange es weiterhin möglich ist (legal) von CDs oder anderen Medien digitale Kopien zu fertigen und diese ihren Weg in Tauschbörsen finden, ist DRM wirkungslos gegenüber denjenigen, die sich illegal Musik beschaffen und es schränkt die ehrlichen Nutzer nur ein und vergrault sie.
Social Sharing
Hat Ihnen dieser Beitrag gefallen? Dann verbreiten Sie Ihn doch über Facebook und Twitter…
An dieser Stelle würden wir Ihnen gerne weitere Inhalte zeigen - dazu ist aber Ihre Einwilligung nötig, da Ihre IP-Adresse an externe Dienste wie Facebook und Twitter übermittelt wird. Lesen Sie dazu zunächst die Datenschutzerklärung. Wenn Sie die Dienste wünschen, klicken Sie bitte hier

