Mit Google Chrome zum polierten gläsernen Nutzer

Google’s Ankündigung einen eigenen Browser zu entwickeln sorgt für mediale Furore. Doch auch Ernüchterung macht sich breit. Schließlich steckt in Chrome auch nur das Webkit, das mit Konqueror und vorallem Safari schon beeindruckend seine Leistungsfähigkeit beweist. Google hat dazu noch ein paar Features (etwa das jeder Tab ein einzelner Prozess ist) die sich generell in der Browserentwicklung bald durchsetzen dürften.

Wie die “Herrschende Meinung” korrekt feststellt, ist Chrome auch ein weiteres Programm, dass fleißig Daten ins Silicon Valley schaufelt. WIe sich aus der Google Chrome Privacy Policy ergibt, sendet Chrome fleißig Daten an das Unternehmen in Mountain View:

  • Sämtliche URLs und Anfragen, die in die Adressleiste eingegeben werden (übrigens auch wenn Chrome im “Porn-Modus” läuft)
  • Jede Browserinstallation verfügt über eine eindeutige Identifikationsnummer (angeblich für Updates und Bugreporting)
Google verwendet diese Daten um Chrome und andere Google Services zu optimieren. Wie lange das so gesammelte Surfverhalten gespeichert wird ist darüber hinaus völlig unklar. Insbesondere im Zusammenhang mit der eindeutigen Browseridentifikation lassen sich so wunderbare Surfprofile erstellen. Von da aus ist es nur noch ein kleiner Schritt, das ganze mit der Google ID und anderen Diensten zu verknüpfen.

7 Kommentare Schreibe einen Kommentar

  1. Pingback: Schnüffelbrowser, umjubelt | Na Blogo

  2. Pingback: Google-Chrome - die Intention liegt auf der Hand | Datenschutz-Blog

  3. Pingback: Datenschnüffelei (Flensburg online)

  4. Danke für den Hinweis! Es gibt wirklich kaum Medien, die sich dem Thema annehmen. Selbst Welt online schreibet:

    Design, Sicherheit, Geschwindigkeit: Googles Internet-Browser Chrome ist eine Rakete

  5. Pingback: chrome fill in, schwarze outlines « one thing is promised

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