Wer sich 8 Semester und mehr in deutschen Jura-Hörsälen aufgehalten hat meint er habe schon alles gesehen:
- Hörsäle, bei denen es von der Decke regnet
- Hörsäle, bei denen kaum einer der Sitze noch benutzbar ist
- Hörsäle, die so voll sind, wie ein Flüchtlingsschiff vor Lampedusa
- Hörsäle, die mit Multimedia ausgerüstet sind: Mit einem kaputten Overheadprojektor
- Hörsäle, die aus der Zukunft kommen, mit Computeranschluss und Powerpointpräsentationen
Wer einmal das Vergnügen hat in einer amerikanischen Vorlesung zu sitzen, wird sich verwundert die Augen reiben. An jedem Platz gibt es einen Internetanschluss, Overheadprojektoren gehören der Vergangenheit an, wozu gibt es Computer und Beamer. Darüber hinaus gehören YouTube-Inhalte genauso zu Unterichtsinhalten, wie etwa Lehrbücher. Darüber hinaus, werden sämtliche Vorlesungsmaterialien online über speziell dafür ausgerichtete CMS bereitgestellt und Studenten mit Stift und Block werden als Nerds mitleidig angeschaut.
Willkommen in der Vorlesung 2.0


Ein Kommentar
Vielleicht schreiben Sie noch eine klitzekleine Ergänzung zu gewissen Bedingungen für die paradiesischen Zustände in US-Law Schools.
Titelvorschlag: “Studiengebühren 2.0″