Mehdorn – Deutschlands größter Lügenbaron?

Nach dem Ende des langen und zähen Kampfes mit der GDL um höhere Löhne und Tarifverträge, trat Bahnchef Mehdorn vor die Presse und verhielt sich wie ein kleines Kind, dem man sein Förmchen im Sandkasten geklaut hatte. Er schwor Rache in alle Richtungen, nicht zuletzt der Bahnkunde werde büßen müssen, durch Erhöhung der Bahnpreise. 

Und jetzt das: Die Bahn hat 2007 trotz Bahnstreiks seinen Gewinn deutlich gesteigert.

Die Erhöhung der Fahrkartenpreise fällt aus und Mehdorn lobt die Bahn über den goldenen Klee als profitables Unternehmen (bereit für den Börsengang). 


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Ein Kommentar

  1. Johannes
    Erstellt am 31. März 2008 um 18:37 | Permanent-Link

    Bahnprivatisierung ist der falsche Schritt, das sieht man an GB:
    http://www.taz.de/index.php?id=digitaz-artikel&ressort=me&dig=2007/09/22/a0107
    http://www.tagesschau.de/wirtschaft/meldung586.html
    http://www.attac.de/bonn/media/pdf/Bahnprivatsierung_GB.pdf

    In F hingegen wird die Bahn subventioniert, daher gibt es ein großartiges Streckennetz mit Hochgeschwindigkeitszügen zu unschlagbar günstigen Preisen, Reisen ist dort nichts für Besserverdiener wie leider schon heute in D. Zwar bin ich nicht grds. für Subventionen, aber in wenigen Bereichen sind diese sehr wichtig und sinnvoll, so zB bei der Bahn.

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