DSDS: Vieles neu, das Schlimmste gleich

Mit der fünften Staffel von Deutschland sucht den Superstar wollte RTL viel ändern. Ein Juror wurde ausgewechselt, die Sendungsabfolge nach dem Recall geändert. Einige Sachen haben sich allerdings nicht geändert. Die frechen Sprüche von Dieter Bohlen sind so frech geblieben, wie sie sind. Die Kritik staubender Landesmedienanstalter ist genauso staubig wie jedes Jahr. Und dann ist da leider immer noch Marco Schreyl.

Der RTL-Foltermeister der eigentlich so harmlos und blass moderiert, wie die Pastelltöne seiner Kleidung, zeigt sein zweites Gesicht erst am Ende des Abends, wenn es darum geht die Entscheidung zu verkünden.

Mit unnötigen, anbiedernden Füllsätzen macht er einen auf Kumpel der Kandidaten und gleichzeitig Scharfrichter. Dabei zieht er eine eigentlich einfache Entscheidungsbekanntgabe wie einen alten Kaugummi. Seine Art, ob vom Sender vorgeschrieben oder anders nicht machbar, erzeugt dabei leider keine Spannung sondern Qualen und Mitleid mit den Kandidaten. Dabei könnte man die Bekanntgabe des Votings sicherlich spannend aber kandidatenfreundlicher gestalten.


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3 Kommentare

  1. Erstellt am 17. März 2008 um 14:18 | Permanent-Link

    Aber so geben die Kandidaten beim nächsten Mal noch mehr Gas, um nicht wieder vorne stehen zu müssen.

  2. Anflyer
    Erstellt am 17. Mai 2008 um 20:00 | Permanent-Link

    Der Beitrag trifft den Nagel auf den Kopf – jedesmal empfinde ich unendliches Unbehagen beim Auftritt des M.Schreyl. Gleichzeitig aber ist es auch Ausdruck für den bemitleidenswerten Qualitätsstandard eines Senders, der sich mit diesen unglaublichen Peinlichkeiten stets neu präsentiert.

  3. james
    Erstellt am 18. Mai 2008 um 08:53 | Permanent-Link

    Ach, Herr Meister, nimm Dich doch nicht so ernst!
    Wie wäre es mit einem echten Beitrag zum Leben, statt es zu kommentieren?

    Ich meine – was bringt es, zu schreiben ‘Dabei könnte man die Bekanntgabe des Votings sicherlich spannend aber kandidatenfreundlicher gestalten.’?

    Vorschläge oder Einsatz brauchen wir.

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