Wenn du nicht mehr weiter weißt, bilde einen Arbeitskreis

Gerade kommt die Idee auf eine Arbeitsgemeinschaft Blog- und Communityforschung vor. Dem Ideengeber schwebt eine Mischung aus Forschungsgruppe und politischer Interessenvertretung vor. Mein erster Gedanke: Super, da mach ich mit. Der zweite: Nicht noch so eine selbstfokusierte Aktion.

Nach etwas überlegen, sag ich:

Das Vermessen der Blogosphäre oder Teilbereiche, wie etwa der jurablogs ist eine kniffelige und spannende Arbeit. Die Ergebnisse und Zielsetzung der einzelnen Projekte in einer Forschungsgemeinschaft zu sammeln sicherlich hilfreich. Wenn es um Blog- und Communityforschung geht sollten aber auch gerade die diversen Forencommunities nicht außen vor gelassen werden.

Eine politische Interessensgemeinschaft steht meiner Meinung nach im Widerspruch zur unabhängigen Forschung. Außerdem müsste zunächst erforscht werden, ob es unter den Bloggern tatsächlich so stark um politische Interessen handelt.


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2 Kommentare

  1. Erstellt am 13. März 2008 um 18:26 | Permanent-Link

    … bzw. ob die politischen Interessen so einheitlich sind.

  2. Erstellt am 25. März 2008 um 14:17 | Permanent-Link

    Genau über solche Fragen – ob politische Interessenvertretung, Öffentlichkeitsarbeit mit zu den Aufgaben einer möglichen Forschungsgruppe Social Media gehören sollte oder nicht – würde ich gerne auf der re:publica diskutieren. Seid ihr mit dabei?

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