Eine Ära geht zu Ende. Hatte man früher noch einen drei, fünf oder gar zehn bändigen Brockhaus in der Hausbibliothek stehen, so werden künftige Generationen nur auf ältere Exemplare zurückgreifen müssen. Brockhaus richtet sich neu aus und verlagert seine Aktivitäten von der Printausgabe in eine Onlineversion.
Brockhaus-online wird eine kostenlose Enzyklopädie im Netz, die sich durch Werbung finanziert und damit zum professionellen Gegenangriff zur Wikipedia bläst. Das Portal wird im April seine Pforten öffnen, wie Brockhaus mitteilt.
Der neuen Ausrichtung fallen neben einer Menge Papier allerdings auch mindestens 50 Arbeitsplätze zum Opfer, wie golem bericht.
Es mag zwar stimmen, das große Lexika nicht immer aktuell sind und sich nicht jeder leisten kann, aber traurig stimmt mich diese Nachricht trotzdem. Eine richtige Enzyklopädie in der Hand zu halten ist doch etwas anderes als schnell mal im Netz oder der Wikipedia nachzuschlagen.
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[...] medien-gerecht wrote an interesting post today on Ende einer Ära: Brockhaus künftig nur noch onlineHere’s a quick excerpt Eine Ära geht zu Ende. Hatte man früher noch einen drei, fünf oder gar zehn bändigen Brockhaus in der Hausbibliothek stehen, so werden künftige Generationen nur auf ältere Exemplare zurückgreifen müssen. Brockhaus richtet sich neu aus und verlagert seine Aktivitäten von der Printausgabe in eine Onlineversion. Brockhaus-online wird eine kostenlose Enzyklopädie im Netz, die sich durch Werbung finanziert und damit zum professionellen Gegenangriff zur Wikipedia bläst. Das Portal wird im April sein [...]
[...] Auch andernorts wird die Information über das Brockhaus-Ende kommentiert; so z.B. hier und hier und auch Robert Basic schreibt: "Brockhaus goes online". [↩]"Alle relevanten [...]
[...] lebt er also doch weiter: Der für den 15. April geplante Neustart des Brockhaus als reine Online-Enzyklopädie wurde auf unbestimmte Zeit verschoben. PC-Welt berichtete gestern, man habe bei Brockhaus [...]
[...] erinnert sehr an die Ankündigung des Brockhauses, diesen künftig nicht mehr in Papierform aufzulegen. Schade um die Encarta und den Wettberwerb [...]