Raus aus dem StudiVZ! Meine persönlichen Daten gehören mir!

Die Holtzbrinck-Gruppe, die im vergangenen Jahr das StudiVZ gekauft hat will nun endlich richtig Geld verdienen mit der Studentenplattform, wie das ZDF berichtet. Mit einer Änderung der AGB soll es künftig möglich sein, die eingegebenen Daten an Dritte zu verkaufen. Dritte könnten diese Daten dann auch für Werbezwecken nutzen. Da es das BDSG so vorsieht muss dazu der Nutzer jedoch vorher ausdrücklich einwilligen. Deshalb verschickt das StudiVZ bis Weihnachten allen Mitgliedern eine Mail, mit denen elfseitigen AGB, denen man explizit zustimmen muss.

Wer also selbst bestimmen will, was mit seinen Daten passiert und der Preis für diese Flirt- und Kontaktbörse zu teuer ist, dem lege ich das Motto dieses Beitrages ans Herz:

“Raus aus dem StudiVZ! Meine persönlichen Daten gehören mir!”


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7 Kommentare

  1. David
    Erstellt am 14. Dezember 2007 um 15:07 | Permanent-Link

    Dito!!!

  2. Erstellt am 14. Dezember 2007 um 22:02 | Permanent-Link

    Die Datenschutzrichtlinien sehen aber auch vor, dass der Nutzer nur der werblichen Nutzung seiner Daten widersprechen kann. Wer also keine personalisierte Werbung möchte, soll das über seine Einstellungen auch verhindern können. Steht da jedenfalls, die dazugehörige Option auf StudiVZ habe ich aber noch nicht gefunden.

    Wenn man die Datenschutzhinweise aber so liest, scheinen generell alle neuen Funktionen per Opt-Out auch abschaltbar zu sein. Abwarten, obs auch wirklich so sein wird.

  3. Georg
    Erstellt am 15. Dezember 2007 um 08:18 | Permanent-Link

    irgendwie trotzdem komisch… x mio user dürfen deine Daten anschauen und du hast kein Problem…

  4. Erstellt am 16. Dezember 2007 um 04:32 | Permanent-Link

    Laut SudiVZ-Information wird man den AGB ab 20. Dezember für zwei Wochen lang zustimmen können, zwei Wochen später muss man es.
    Und erst nach erfolgter Zustimmung wird es auch möglich sein, unter “Privatsphäre-Einstellungen” der Weitergabe und Verwendung der Daten zu widersprechen.

  5. Erstellt am 16. Dezember 2007 um 07:16 | Permanent-Link

    Inzwischen ist das StudiVZ von der SMS- und Instant Messenger-Werbung abgerückt. Auch sollen die Daten nach einem Bericht von Heise “niemals … an Dritte verkauft werden.”

  6. David
    Erstellt am 18. Dezember 2007 um 10:31 | Permanent-Link

    Vielleicht ist das ja die Lösung:

    Klingt jedenfalls ganz interessant das “noserub” von Sebastian Küpers und Dirk Olbertz!

  7. David
    Erstellt am 18. Dezember 2007 um 10:31 | Permanent-Link

3 Trackbacks

  1. Von mmyNews am 14. Dezember 2007 um 18:20

    StudiVZ mit neuen AGB…

    Das Studentennetzwerk hat eine E-Mail mit neue AGB verschickt. Wer im Zeitraum vom 20. Dezember bis zum 9. Januar diesen Geschäftsbedingungen nicht zustimmt, kann die Community nicht mehr nutzen.

    Schauen wir uns die AGB also mal etwas genauer an…

  2. Von Das Jura Weblog am 15. Dezember 2007 um 14:41

    Und Tschüß StudiVZ…

    Einmal mehr versucht einer der Web 2.0 "MitmachtPortale" die dicke Kohle zu ziehen. Diesmal das Studentennetzwerk StudiVZ, in welchem sich vornehmlich Studenten und solche die so tun als ob sie welche wären tummeln. Im Moment sollen die User…

  3. [...] haben dafür in der Vergangenheit auch jede Menge Vorschub geleistet. Nicht zuletzt die Änderung der AGB zum Jahreswechsel hat für viel Furore gesorgt und Äußerungen dazu tun es auch heute [...]

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