Die Holtzbrinck-Gruppe, die im vergangenen Jahr das StudiVZ gekauft hat will nun endlich richtig Geld verdienen mit der Studentenplattform, wie das ZDF berichtet. Mit einer Änderung der AGB soll es künftig möglich sein, die eingegebenen Daten an Dritte zu verkaufen. Dritte könnten diese Daten dann auch für Werbezwecken nutzen. Da es das BDSG so vorsieht muss dazu der Nutzer jedoch vorher ausdrücklich einwilligen. Deshalb verschickt das StudiVZ bis Weihnachten allen Mitgliedern eine Mail, mit denen elfseitigen AGB, denen man explizit zustimmen muss.
Wer also selbst bestimmen will, was mit seinen Daten passiert und der Preis für diese Flirt- und Kontaktbörse zu teuer ist, dem lege ich das Motto dieses Beitrages ans Herz:
“Raus aus dem StudiVZ! Meine persönlichen Daten gehören mir!”
Dito!!!
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Die Datenschutzrichtlinien sehen aber auch vor, dass der Nutzer nur der werblichen Nutzung seiner Daten widersprechen kann. Wer also keine personalisierte Werbung möchte, soll das über seine Einstellungen auch verhindern können. Steht da jedenfalls, die dazugehörige Option auf StudiVZ habe ich aber noch nicht gefunden.
Wenn man die Datenschutzhinweise aber so liest, scheinen generell alle neuen Funktionen per Opt-Out auch abschaltbar zu sein. Abwarten, obs auch wirklich so sein wird.
irgendwie trotzdem komisch… x mio user dürfen deine Daten anschauen und du hast kein Problem…
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Laut SudiVZ-Information wird man den AGB ab 20. Dezember für zwei Wochen lang zustimmen können, zwei Wochen später muss man es.
Und erst nach erfolgter Zustimmung wird es auch möglich sein, unter “Privatsphäre-Einstellungen” der Weitergabe und Verwendung der Daten zu widersprechen.
Inzwischen ist das StudiVZ von der SMS- und Instant Messenger-Werbung abgerückt. Auch sollen die Daten nach einem Bericht von Heise “niemals … an Dritte verkauft werden.”
Vielleicht ist das ja die Lösung:
Klingt jedenfalls ganz interessant das “noserub” von Sebastian Küpers und Dirk Olbertz!
http://www.elektrischer-reporter.de/index.php/50/
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