Das britische Presseamt wird neben dem gewöhnlichen Pressespiegel für die Regierung künftig auch einen “Blogspiegel” erstellen. Damit will das Amt die immer stärkeren Meinungsdiskussion in Blogs auffangen und auswerten.
Das klingt zunächst toll, aber bei der Menge an Blogs die es gibt, stelle ich mir das als schwieriges Unterfangen vor. Wie trennen die relevante und irrelevante Blogs? Gleiches gilt für die Kommentare. Auch wenn Blogs und die dort geführten Diskussionen an Gewicht zugenommen haben, so ist die Blogosphäre bei leibe nicht repräsentativ für ein ganzes Volk. Sie haben eine bisweilen interessante Eigendynamik, was manche Themen innerhalb der “Blogosphäre” zeitweise omnipräsent machen, die außerhalb nicht mal eine Randnotiz wert sind. Das ist einerseits eine Chance, dass dadurch bestimmte Themen doch zum vorschein kommen, jedoch auch oft völlig unnötig.
Mal gespannt wie das Projekt in England läuft und ob es sich bewährt.
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Ein Kommentar
Die Medien, die bei Pressespiegeln gesammelt werden, sind halt auch nicht repräsentativ für ein ganzes Volk. Ich glaube auch nicht, dass es darum geht.