Quasi jeder deutsche Radio sender streamt sein aktuelles Programm live im Internet. Soweit also keine Neuheit. Doch das Internet bietet für Radiosender ein weit größeres Potential. Bestimmte Sendungen können als Podcast oder on demand angeboten werden. Auch der gezieltere Zuschnitt des Programms auf bestimmte Hörergruppen lässt sich dadurch besser erreichen, als im klassischen Hörfunk.
Vor ein paar Monaten startete der hessische Privatsender FFH ein solch spezialisiertes Digitalangebot mit 12 Sonderkanälen neben dem eigentlichen Livestream.
Auf ihrer Medienseite berichtet die FAZ heute, dass auch die öffentlich-rechtlichen Rundfunkanstalten in diesen Bereich vordringen. Vorreiter scheint diesmal die kleinste aller ARD-Anstalten zu sein: Der Saarländische Rundfunk starte am 13. August 7 neue Kanäle, sog. Webchannels. Dabei werden bestimmte Programmteile in einer Endlosschleife abgespielt.
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