Diesmal kein “lang lebe XY”, denn wie es den Anschein hat, ist auch die Nachfolgeseite von Allofmp3 inzwischen vom Netz. Der ehemalige Betreiber von Allofmp3 soll zu einer Anhörung von der russischen Justiz geladen worden sein, berichtet die Moscow Times.
Weiter berichtet sie, dass Mirrors von Allofmp3 und die vor 3 Tagen neugestartete Kopie mp3sparks mittlerweile vom Netz genommen wurden. Damit stellt die russische Justiz unter Beweis, dass sie die Urheberrechtsverletzungen ernst nimmt und sich nicht durch das dubiose bzw. illegale weltweite Angebot von Musiktiteln den Beitritt zur WTO vermasseln lassen will.
Derweil findet man in Computerforen und -magazinen noch, das einzelne Nutzer noch an die Inhalte von allofmp3 kommen. Es ist aber wohl nur eine Frage derzeit, bis auch dort bald das Licht ausgeht.
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3 Kommentare
Hört sich ja so an, als würdet Ihr das gut finden.
Wenn mein Job demnächst nach BilligOffShore wandert, schaltet Ihr das auch ab? Endlich könnten wir von der Globalisierung profitieren – Nein, Ihr kriegt den Hals nicht voll genug. Abzocker! Erstickt an Eurem Wuchergeld !
@Otto
ich kapiere Deinen Kommentar nicht ganz… Jedenfalls kannst Du zur Zeit wieder auf mp3sparks zugreifen.
@Sidl
Ich denke das Otto meint:
allofmp3.com ist endlich mal Globalosierung in die andere Richtung.
allofmp3 zahlt an den russischen Rechteverwerter wie hier in Deutschland die GEMA.
Damit ist das anbieten von Liedern im Web legal.
Jetzt kann man auf eine russische Website aber auch aus dem Hochkostenland Deutschland zugreifen und dort die Songs (inkl. russischer “GEMA”-Gebühren) kaufen.
Würden das alle Leute tun, dann würde die Musikindustrie ihre Lieder in Deutschland aber nicht mehr zu den höheren Preisen verkaufen können. Das findet die Musikindustrie natürlich nicht gut, weil diese nach Meinung von Otto wohl gierig ist. ;-)
Für den “kleinen Mann” wäre das das erste mal, das die Weltumspannung auch für den Konsummarkt (Käufermarkt) funktioniert. Man muß noch nicht mals mehr eine Kaffeefahrt machen um an die verbilligten Artikel zu kommen, sondern äußert seinen Konsumwunsch einfach mittels des langen Armes des Internet.