Eine aufschreckende Nachricht verbreitet heute Golem: Der Professor an der amerikanischen Stanford-University Lawrence Lessig ist Erfinder der Creative Commons-Lizenzen und ein Vorreiter auf dem Gebiet des geistigen Eigentums. Akribisch analysierte er die technischen Möglichkeiten des Internets und deren Auswirkungen auf das Recht und umgekehrt.
Damit ist nun Schluss. Zwar bleibt er weiterhin dem geistigen Eigentum und den Creative Commons treu, doch er widmet sich künftig der Korruption widmen. Inspiriert wurde er durch den demokratischen Präsidentschaftsanwärter Obama. Die Neuorientierung seiner Aktivitäten begründet er letztlich auch damit, dass eine Lösung der Probleme im geistigen Eigentum sich nicht lösen lassen, wenn Korruption und Verfilzung im politischen System bekämpft werden.
Es mag ein Schock und Verlust für die Rechtswissenschaft in dem Bereich sein, aber seine Arbeit wird sicherlich nicht minder interessant, daher bleibt ihm viel Erfolg zu wünschen.
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