Anzeigenflut gegen Schwarzkopien

Im ersten halben Jahr haben die deutschen Plattenfirmen 25.000 Anzeigen erstattet gegen mutmaßliche Schwarzkopierer, die Musik ohne Berechtigung aus dem Internet bezogen haben sollen, berichtet die ARD. Zur Hand gehen den Firmen inzwischen 90 Privatermittler, die Tauschbörsen durchforsten und IP-Adressen verfolgen. Sollte sich die Musikindustrie beim Bund mit seiner Forderung durchsetzen, dass Kommunikationsdaten auch an Private herausgegeben dürfen, wird wohl die Zahl der Strafanzeigen sinken und die Zahl der zivilrechtlichen Klagen dafür steigen. Schließlich wollen die Firmen nur den entgangenen Verlust ausgleichen. Derzeit bleibt allerdings nur der Weg über die Strafanzeige.


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