Kaum kommt Apple mit EMI dem Wunsch nach, den Store zu (wenigstens ein Stück weit) zu öffnen, kommt gleich die nächste Beschwerde aus Brüssel. In einem Schreiben an den Computerhersteller aus Cupertino und weitere Musiclabels moniert die Kommission, dass das Angebot gegen das EU-Wettbewerbsrecht verstößt, indem es die Nutzer aus den einzelnen europäischen Ländern auf den jeweiligen “LandesStore” beschränkt. Apple müsse sowohl die Preise harmonisieren, als auch innerhalb Europas die einzelnen Stores allen EU-Bürgern öffnen.
In Brüssel scheint man aber allerdings zu übersehen, dass diese Landesbeschränkungen rechtliche Gründe haben. Apple hätte wohl liebend gerne beim Start seiner Onlineplattform eine europäische Plattform gestartet. Dagegen sprachen jedoch die unterschiedlichen urheberrechtlichen Verwertungssystem innerhalb der EU. Konsequenterweise müsste Frau Kroes nun auch die einzelnen Verwertungsgesellschaften und -Systeme wegen Wettbewerbsverstößen anprangern. Das scheint nur nicht so plakativ zu sein.
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Ein Kommentar
Vielleicht erleben wir ja ein Wunder und es wird ein wenig mehr harmonisiert auf diesem Sektor in den nächsten Jahren :)