Seuchengefahr: Maximale Ausbreitungsgeschwindigkeit

Ein harmloses Wort kann in Zeiten des Web2.0 eine wahre Lawine auslösen. Das muss gerade ein Redakteur der SZ feststellen, der in einem Artikel über das Saddam Hinrichtungsvideo das Internet mit einer Seuche vergleicht. Damit ist, wie er jetzt klarstellen musste, die manchmal nicht gerade wünschenswerte Verbreitung von Inhalten über das Internet gemeint.

Eigentlich ein Punkt über den man tatsächlich ernsthaft diskutieren könnte, statt dessen stürzen sich mehr oder weniger renommierte Blogger auf diese zwei Worte und ziehen sie (hoffentlich noch im Neujahrsrausch und damit unbedacht) ins Lächerliche.

Aber gerade damit bestätigen Sie eigentlich die Aussage: So großartig und vielfältig die Möglichkeiten des Internets auch sind, es hat nicht nur positive Seiten, sondern auch unerwünschtes/unnötiges wird verbreitet und ausgewalzt. In diesem Fall ganz eindeutig: Heiße Luft.


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Ein Kommentar

  1. Erstellt am 4. Januar 2007 um 17:42 | Permanent-Link

    Es ist doch eh sehr bedenklich, dass solcher Kinderkram so viele Leute an die Tastaturen bringt. Mir geht das alles ganz gehörig auf die Nerven, vor allem die Art des Diskurses. Mails veröffentlichen usw. und dem Gegenüber vor der geifernden Kommentarenschar gar keine Chance mehr lassen. Insofern dank für den Beitrag hier, mir ist ein eigener Artikel zu viel Aufwand, weil ich schon gar keinen Bock aufs Verlinken hab’. ;)

Ein Trackback

  1. [...] Oh, uhm… äh… äh… uhm… eh… [...]

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