GEZ-Filter soll vor Gebührenpflicht verschonen

heise berichtet, dass die Deutsche Gesellschaft für Softwaresicherheit (DGfSS) eine Software anbietet, die das Abspielen jeglicher Streams auf dem PC unterbindet. Nach eigenen Angaben soll die Software damit von einer Gebührenpflicht befreien, da das gesetzliche Merkmal “ohne besonderen Aufwand” Echtzeit-Darbietungen zu verarbeiten nicht erfüllt ist. Registrierte Nutzer bekommen gleich drei Rechtsgutachten dazu.

Da es sich weiterhin um eine Geräteabgabe handelt, lohnt der Blick auf andere Rundfunkgeräte wie den Fernseher. Für einen solchen ist man gebührenpflichtig, sobald man ihn “bereit hält”. Das kann auch verstaubt in der Garage oder auf dem Dachboden sein. Selbst vor defekten Fernsehern macht die GEZ keinen Halt. Nur Geräte, bei denen das Empfangsgerät ausgebaut wurde, sind von der Gebührenpflicht befreit. Was stellt nun einen besondereren Aufwand dar? Ein Empfangsteil ausbauen oder eine Software deinstallieren?


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Ein Kommentar

  1. Ernst Maurer
    Erstellt am 4. November 2006 um 17:15 | Permanent-Link

    Schade ist, dass es auf diese Weise auch die
    privaten Sender aus dem Wohnzimmer verdrängt.
    Dabei wäre der technische Aufwand einen Sat Reciever zu bauen der automatisch und fest eingebaut die nichtverschlüsselten GEZ Frequenzen sperrt recht gering. Wie eine Kindersicherung ohne Schlüssel. Auch ein automatischer update über Sat ist heute nicht
    ungewöhnlich.
    Schlimm ist auch, dass jetzt noch mit DVB-T
    gestrahlt wird.

    Der Markt für Gebührenfreie Geräte
    ist sicherlich nicht riesig, aber auch
    nicht auf Deutschland beschränkt. Siehe Italien

    Nach dem ich umgezogen bin hat die GEZ meine
    Teilnehmernr einfach auf meine Arbeitswohnsitz
    verlegt. Ohne jede Mitteilung, und versuchen jetz
    meinen Hauptwohnsitz als Schwarseherhaushalt zu
    erpressen.
    Würde sofort auf GEZ Frei umstellen, einfach
    weil ich sauer bin.

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